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Weniger arbeiten, mehr leben: Strategien für konsequentes Downshifting
 
 
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Weniger arbeiten, mehr leben: Strategien für konsequentes Downshifting [Gebundene Ausgabe]

Hajo Neu
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 252 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (18. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593372215
  • ISBN-13: 978-3593372211
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 481.817 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Wege aus dem Hamsterrad" ist ein Kapitel des Buches von Hajo Neu überschrieben, ein Versprechen, das sich durchaus als Motto für den gesamten Band eignen würde. Denn dem Mitinhaber einer PR-Agentur geht es um "Strategien für konsequentes Downshifting", mithin um die Frage, wie man die rapide um sich greifende Erkenntnis in die Praxis umsetzt, dass Arbeit doch nicht das ganze Leben sein kann. Die Sehnsucht nach einer Work-Life-Balance scheint ansteckend im Zeitalter der Unternehmenspleiten und -fusionen, der immer neuen Kündigungswellen, die längst auch in die Büros der Investmentbanker und Kreativdirektoren geschwappt sind.

Die Arbeitswelt hat sich verändert: Kein Job ist mehr sicher, doch so lange man ihn hat, frisst er einen völlig auf. 35-Jährige arbeiten auf den ersten Herzinfarkt hin und träumen vom Ausstieg mit 50. Bis dahin wird die Unzufriedenheit mit Konsum betäubt: Fernreise, teures Auto, Designer-Kleidung. Man gönnt sich ja sonst nichts. Zweifel an diesem Lebensmodell bedeuten heute nicht mehr zwangsläufig den radikalen Ausstieg als Schafzüchter nach Neuseeland oder als Spät-Hippie nach Gomera.

Mit Downshifting skizziert Neu eine sanfte Alternative. Sein Rat: 1) Abstand gewinnen und sich klar werden, ob man wirklich so weitermachen will. 2) Sich von materiellem Ballast befreien: Wie viel Geld braucht man wirklich? 3) Ein neues Jobmodell entwickeln und dabei systematisch verschiedene Optionen prüfen. 4) Den entstandenen Freiraum nutzen, für mehr Vielfalt und Lebenssinn. Zur Umsetzung dieser "Meilensteine" liefert Neu kritische Zustandsbeschreibungen, Denkanstöße, Fallbeispiele und viele Fragenkataloge zur systematischen Selbstexploration. Ein nützliches Buch für alle, die eine Krise tatsächlich in eine Chance ummünzen oder schon vorher die Notbremse ziehen wollen. --Dr. Petra Begemann

Pressestimmen

20.12.2003 / Hamburger Abendblatt: Beruf "Neu gibt wichtige Denkanstöße und wertvolle Tipps dafür, wie Sie Ihre Arbeitsbelastung auf ein vernünftiges Maß reduzieren können, ohne beruflich auszusteigen."

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Downshifting - nachdem ich in letzter Zeit schon häufiger von dem Begriff gehört hatte, habe ich bei diesem Buch sofort zugegriffen, zumal auch ich zu jenem Kreis überarbeiteter Menschen gehöre, die sich im Büro regelmäßig fragen "Wie lange soll das eigentlich noch so weitergehen?"
Zunächst mal verdient "Weniger arbeiten, mehr leben" meine Anerkennung, weil es sich eben nicht um einen der gängigen "Du schaffst was Du willst"-Ratgeber handelt. Im Gegenteil, der Autor geht das ganze Thema und den Wunsch vieler Menschen, Stress und die Belastungen durch den Job zu reduzieren, durchaus kritisch an. Downshifting ist eben nichts, was man mal eben am Wochenende durchzieht, um am Montag zu sagen: Wunderbar, jetzt bin ich ein neuer Mensch.
Positiv finde ich die vielen verschiedenen Möglichkeiten, die aufgezeigt werden - die Tests und Checklisten. Da wird klar: Es gibt wirklich sehr viele verschiedene Möglichkeiten und Wege, die man gehen kann, um dem Job eine neue Bedeutung zu geben.

Alles in allem ist das Buch ein wirklich sinnvoller Denkanstoß. Und der Schreibstil hebt sich angenehm von der üblichen "Erfolgsliteratur" ab.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein echter Denkanstoß 16. September 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe vor wenigen Wochen im Stern die Titelgeschichte über "Entschleunigung" gelesen, und mich auf die Suche nach entsprechenden Buchtipps gemacht. "Weniger arbeiten, mehr leben" kommt der ganzen Sache wirklich sehr nahe - es ist auf alle Fälle ein prima Gedankenanstoß, sich mal damit zu beschäftigen, warum und wofür die meisten von uns eigentlich soviel arbeiten. Ich habe vorher schon "die Kunst weniger zu arbeiten" von Ulrich Lenz gelesen und fand es gut. Obwohl darin recht wenige praktische Tipps enthalten waren. Da gefällt mir an diesem Buch gut - es ist sehr Praxisbezogen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein sehr nachdenkliches Buch, ob der Sinn des Lebens in der Arbeit steckt, oder ob die Karriere dem Leben nur einen - gesellschaftlich akzeptieren - Scheinsinn vorgauckelt.

Ist nicht weniger Arbeit, Gehalt, Verantwortung vielleicht besser für das eigene Wohlbefinden?

Jeder der sich mal gefragt hat, ob all die materiellen Erfreulichkeiten der Arbeit (Eigenheim, Luxusauto etc.) einen tatsächlich glücklich machen, oder ob mehr Zeit für Familie und Freunde (sofern man für so etwas Trivales überhaupt Zeit hat) nicht auch ihren nicht-monetären Wert hätte, die das Leben lebenswerter machen, sollte diese Buch auf sich wirken lassen.

Viele Gedanken, die man oft flüchtig gedacht hat, sind hier präzise niedergeschrieben und weiter entwickelt worden.

In einem erfrischend jugendlichen Schreibstil hält der Autor dem Leser einen Spiegel vor und nötigt ihn sein bisheriges Arbeitsleben zu reflektieren. Er bietet aber auch zugleich alternativ gangbare Wege aus dem Dilemma zwischen gesellschaftlicher Verpflichtung und eigener Glückseligkeit an.

Ein sehr lesenswertes Buch!

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