Ein sehr nachdenkliches Buch, ob der Sinn des Lebens in der Arbeit steckt, oder ob die Karriere dem Leben nur einen - gesellschaftlich akzeptieren - Scheinsinn vorgauckelt.
Ist nicht weniger Arbeit, Gehalt, Verantwortung vielleicht besser für das eigene Wohlbefinden?
Jeder der sich mal gefragt hat, ob all die materiellen Erfreulichkeiten der Arbeit (Eigenheim, Luxusauto etc.) einen tatsächlich glücklich machen, oder ob mehr Zeit für Familie und Freunde (sofern man für so etwas Trivales überhaupt Zeit hat) nicht auch ihren nicht-monetären Wert hätte, die das Leben lebenswerter machen, sollte diese Buch auf sich wirken lassen.
Viele Gedanken, die man oft flüchtig gedacht hat, sind hier präzise niedergeschrieben und weiter entwickelt worden.
In einem erfrischend jugendlichen Schreibstil hält der Autor dem Leser einen Spiegel vor und nötigt ihn sein bisheriges Arbeitsleben zu reflektieren. Er bietet aber auch zugleich alternativ gangbare Wege aus dem Dilemma zwischen gesellschaftlicher Verpflichtung und eigener Glückseligkeit an.
Ein sehr lesenswertes Buch!