Kurzbeschreibung
KURZBESCHREIBUNG
Andreas Wendt ist tot. Dies ist das letzte Vermächtnis eines Mannes, der das Vereinigte Europa geprägt hat.
Max Lupin kehrt in diesem Band zurück zu Andreas Wendt, der diesmal keine Lobhymne auf ein geeintes Europa mehr singt, sondern so etwas wie seinen eigenen Nachruf diktiert. Wendt berichtet davon, wie die Welt sich nach der Krise verändert hat, er spricht davon, wie Realpolitik den größten Idealisten zermürben kann, wie Visionen scheitern und wie es trotzdem weitergeht. Er berichtet von den großen und kleinen Krisen einer Zeit, aus der sein Eutopia hervorgegangen ist.
Wendt setzt sich dabei in drastischen Bildern mit der nuklearen Frage, der Bedeutung der Menschenrechte, seinem Verhältnis zu China, zu Israel und Afrika und der Frage auseinander, wie weit Solidarität gehen kann und gehen darf. Vor dem Hintergrund einer erwachsen gewordenen Utopie entsteht eine Geschichte über Heldentum und Zweifel und die alles entscheidende Frage, zu welchem Preis Ergebnisse in der Politik erkauft werden müssen. Er zeigt auf, wo die Grenzen der Brüderlichkeit sind und wie sehr man Solidarität vor sich selbst schützen muß.
Als zweiter Band von "Wendt's Welt" führt uns Solidarität in die Abgründe jener beklemmenden Utopie, aus denen Max Lupin's fulminanter Roman "Centennial" hervorgegangen ist.
ZITATE
"Ich sehe das so: Man darf sich nicht darauf ausruhen, den Menschen die Brotkrumen zu geben, die vom Teller gefallen sind. Man muß dafür sorgen, daß alle vom Teller essen können."
"Es hat immer Menschen gegeben, die durch Gewalt ihre Ziele erreichen wollten. Es gibt sie im Kindergarten, auf der Schule, in Nachbars Garten, auf der Familienfeier und in der Kneipe, auf der Tanzfläche und – und – und. Die Fragen, die wir uns stellen müssen ist: Lassen wir uns darauf ein? Was passiert, wenn wir uns provozieren lassen? Werden wir dann besser sein als sie?"
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