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Wem gehört die Zukunft?: "Du bist nicht der Kunde der Internetkonzerne. Du bist ihr Produkt." (Naturwissenschaft) [Gebundene Ausgabe]

Jaron Lanier , Dagmar Mallett , Heike Schlatterer
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

8. Februar 2014 Naturwissenschaft
"Du bist nicht der Kunde der Internetkonzerne. Du bist ihr Produkt." Spätestens seit den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden ist klar: Die "schöne neue Welt" nimmt Gestalt an, und es wird höchste Zeit, ihr etwas entgegenzusetzen. Internetpionier und Cyberguru Jaron Lanier liefert eine profunde Analyse der aktuellen Trends in der Netzwerkökonomie, die sich in Richtung Totalüberwachung und Ausbeutung der Massen bewegt. Der Bestseller aus den USA endlich auf Deutsch!

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Wem gehört die Zukunft?: "Du bist nicht der Kunde der Internetkonzerne. Du bist ihr Produkt." (Naturwissenschaft) + Gadget: Warum die Zukunft uns noch braucht (suhrkamp taschenbuch) + Smarte neue Welt: Digitale Technik und die Freiheit des Menschen
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH (8. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455503187
  • ISBN-13: 978-3455503180
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.684 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Visionär - Jaron Lanier schreibt pointiert, seine Ideen sind ebenso einladend wie herausfordernd.« (The New York Times)

»Jaron Laniers Phantasie ist so grenzenlos wie das Internet - er ist der David Foster Wallace der Technologie.« (The London Evening Standart)

»Temporeiches, smartes, meinungstarkes Buch.« (Handelsblatt, 14.02.2014)

»Und trotzdem - will man in Deutschland nur drei Bücher der Internetkritik lesen, wäre Laniers Wem gehört die Zukunft? nicht lediglich eines aus diesem Trio. Es ist das wichtigste.« (Andrian Kreye SZ, 18.02.2014)

»Ein kluges, selbstbewusstes, manchmal auch ein bisschen widersprüchliches Buch.« (Marc Reichwein DIE WELT, 15.02.2014)

»Also was tun? Laniers Antwort darauf lautet: Schluss mit der Umsonst-Mentalität, die nur den Konzernen nutzt. Jeder Nutzer soll für seine Daten auch Geld bekommen. Klingt utopisch? Das war die Idee eines Internets in den 80ern auch - sagt Lanier. Er muss es wissen.« (titel, thesen, temperamente, 16.02.2014)

»Um die Mythen, Ideologien und Interessen zu durchschauen, die diesem Prozess im Weg stehen, lese man unbedingt dieses Buch.« (Thomas Thiel FAZ, 17.02.2014)

»Bessern Facebook oder Geheimdienste schon bald unser Einkommen auf? Wenn es nach dem US-Internet-Pionier Jaron Lanier geht, durchaus. In seinem neuen Buch «Wem gehört die Zukunft?» fordert der eigenwillige Denker Geld von grossen Internetfirmen für die Daten, die sie von ihren Nutzern erhalten.« (Philipp Bürkler Schweizer Radio, 16.02.2014)

»Verständlich und durchaus nachvollziehbar […] absolut beachtenswerte Kritik.« (Vera Linß Deutschlandradio Kultur, 18.02.2014)

»Technologie-Gurus haben das Internet zu einer metaphysischen Größe erhoben – nun plädieren Denker wie Jaron Lanier für einen neuen Pragmatismus und Humanismus. Man spürt den Heilsdruck, der auf dieser Welt liegt.« (Georg Diez DER SPIEGEL, 24.02.2014)

»Sein soeben erschienenes Buch ist für den aufgeklärten Internetbürger der Gegenwart unverzichtbar.« (Sieglinde Geisel NZZ, 23.02.2014)

»An dieser Stelle sei noch einmal aus dem klugen Buch des US-Wissenschaftlers Lanier zitiert: „Wenn alles frei verfügbar und umsonst ist, klingt das demokratisch, aber das ist es eben nicht."« (Marco Rose Aachener Nachrichten, 21.02.2014)

»Lanier überzeugt mit seiner so bitteren wie brillanten Analyse des Istzustands […] Unzweifelhaft lesenswert.« (Linus Schöpfer Tages-Anzeiger, 19.02.2014)

»Laniers Buch ist am spritzigsten geschrieben.« (Alexandra Föderl-Schmid Der Standard, 08.03.2014)

»Heute ist er noch immer die schillerndste Figur der amerikanischen Fortschrittsfabrik Silicon Valley.« (Wolfgang Schütz Augsburger Allgemeine, 10.03.2014)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umsonst ist der Tod ... 3. März 2014
Von Volker M. HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ist etwas wirklich "kostenlos", wenn wir dafür bereitwillig unsere Daten preisgeben? Wir nutzen Suchmaschinen und machen uns keine Gedanken darüber, ob die eingegebenen Suchbegriffe vielleicht für Unternehmen von Wert sein könnten. In sozialen Netzwerken wie Facebook veröffentlichen wir unsere Interessen oder geben bei Gewinnspielen unsere Freundesliste frei. Beim Einschalten unseres Tablet-PCs wird automatisch unser Standort abgefragt und verschiedenen Apps wie Wetterdiensten oder Routenplanern mitgeteilt. Und die ersten Kfz-Versicherer gewähren Rabatte, wenn die Blackbox im Auto das Fahrverhalten protokolliert. Alles nur zum Wohl der Verbraucher oder werden wir eines Tages dafür bezahlen? Welchen Einfluss haben wir (noch) auf diese Entwicklungen?

Jaron Lanier, ein für Microsoft tätiger US-amerikanischer Computerwissenschafter, geht in seinem Buch "Wem gehört die Zukunft?" der Frage nach, wie es zu dieser Entwicklung gekommen ist, welche Vorteile sie mitbringt, mit welchen negativen Einflüssen wir bereits heute zu kämpfen haben und was uns in der Zukunft noch erwarten wird. Mal analytisch und sachlich, mal provozierend und pointiert stellt Lanier die Richtigkeit unseres Handels in Frage. Er widmet sich auch ausführlich der Frage, welche Rolle die digitalen Netzwerke bei der Finanzkrise gespielt haben. Seiner Meinung nach wäre die Aufblähung des Finanzsektors nicht ohne die gigantischen Rechnerleistungen möglich gewesen (z. B. durch Hochfrequenz- und Derivatehandel).

Immer wieder taucht im Buch der Begriff "Sirenenserver" auf. Für Lanier sind dies Datensammler, die für ihr Produkt (=Daten) meist nichts bezahlen müssen.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Muss uns Facebook zukünftig Geld zahlen? 17. Februar 2014
Von Falk Müller TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Wenn alles frei verfügbar und umsonst ist, klingt das demokratisch, ist es aber nicht." So könnte man in etwa die Kernthese von Jaron Lanier im Buch beschreiben. Denn die großen Internetkonzerne wie Google oder Facebook mit ihren technischen Möglichkeiten, all diese Informationen auszuwerten und weiterzuverkaufen, sind am Ende die wahren Profiteure.

Lanier schreibt: "Damit der Mensch den Verlust der Freiheit widerspruchslos akzeptiert, muss man diesen Verlust wie ein Schnäppchen wirken lassen. Den Verbrauchern werden "kostenlose" Dienste angeboten (etwa Suchmaschinen oder soziale Dienste), wenn sie sich dafür ausspionieren lassen." Und der Preis für das Ausspionierenlassen ist höher als man glaubt. Denn mit gezielter Werbung, die die meisten nur lästig finden, aber an die man sich doch irgendwie gewöhnt hat, ist es nicht getan. Lanier bringt hier das Beispiel von Versicherungen. Durch entsprechende Suchanfragen oder auch Postings in sozialen Netzwerken kann man nämlich selbst dazu beitragen, als "schlechtes Risiko" erkannt und eingestuft zu werden. Und wenn Versicherer an diese "wertvollen" Informationen kommen, braucht man sich dann nicht mehr zu wundern, wenn man von diesen abgelehnt wird. Denn in der Versicherungsbranche geht es schon lange nicht mehr darum, möglichst viele Kunden zu versichern, sondern die "Richtigen", also die, die laut Computer-Vorhersage die Versicherung möglichst wenig belasten.

Aber was kann man tun, damit man als normaler Konsument mit seinen kostenlos zur Verfügung gestellten Daten nicht zur Gewinnmaximierung der großen Internetkonzerne beiträgt, und sich letztlich sogar selber schädigt?
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen beeindruckendes Sachbuch 17. Februar 2014
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Auf eindrucksvolle Weise zeigt Jason Lanier in seinem Sachbuch, wie wir Nutzer von Fb und Google immer mehr zu gläsernen Wesen werden. Wir offenbaren ihnen alles von uns, haben damit eine virtuelle Welt geschaffen, die unbemerkt mächtiger geworden ist als die Realität vor der Haustür. Selten habe ich so ein spannendes Sachbuch gelesen und die vielen Beispiele die der Autor heranzieht beeindrucken mich sehr.

Der Autor warnt aber nicht vorrangig vor dem falschen Umgang mit den sogenannten "sozialen" Netzwerken. Er beschreibt wie wir von Tag zu Tag immer mehr zu Sklaven dieser mächtigen Netzwerke werden. Die verdienen sich eine goldene Nase an uns und unseren Informationen und gaukeln uns vor, sie täten uns etwas Gutes damit. Lanier überführt sie und stellt mich vor Tatsachen die mir überhaupt nicht gut tun.

Und genau da setzt Lanier an. Er will nicht, dass die Netzwerke immer noch reicher werden. Er will, dass ich Geld für meine Informationen bekomme. Er will einen fairen Umgang miteinander in Gang bringen. Das alles ist sehr löblich, aber ich hege Zweifel an der Umsetzung von Laniers Vision - so gut sie auch sein mag!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Jaron Lanier hat mich angesteckt mit seinem Optimismus für eine neue digitale Welt. Wirklich mal ein paar neue Gedanken. Er bekennt sich als digitaler Idealist und liefert dennoch eine tolle und objektive Analyse der heutigen Missstände in der digitalen Welt.

Die Grundidee von Lanier ist, dass echte Demokratie nur mit einer breiten Mittelschicht machbar ist. Genau diese Mittelschicht aber wird systematisch ausgehöhlt durch die vielen im Silicon Valley produzierten BigData Unternehmen, die mit unseren Daten ihr Geschäft aufgebaut haben. Indem wir unsere Daten so bereitwillig herausgeben, unterstützen wir diese Modelle und lassen eine Zentralisierung der Macht bei diesen Unternehmen zu - und das ist schlecht für uns alle, so Lanier.

Der Autor reiht sich aber nicht einfach in die lange Liste der Internet- und Digital- Kritiker ein, sondern er trägt neue Sichten zu einem neuen Bild zusammen. Lanier sieht diese digitale Welt der Vernetzung einfach ein Stück anders als viele Autoren zuvor, die sich an das Thema herangewagt haben.

Das für mich Lesenswerteste an seinem Buch ist jedoch, dass er sich Gedanken über eine neue, humanistische digitale Gesellschaft macht und dafür ein Konzept entwirft. Für die Kritiker ist es natürlich ganz einfach, hier Naivität ins Feld zu führen, um dieses Konzept nicht inhaltlich diskutieren zu müssen.

Inmitten des vielen Grusels (O-Ton!
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Genial und entlarvend
Ich finde Jaron Laniers Buch einfach nur genial und wirklich entlarvend.
Entlarvend in mehrfacher Hinsicht:
1) Die von Lanier schonungslos umgesetzte Analyse der... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von Sabellicus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wesentlich
Je transparenter die Auswirkungen und Möglichkeiten des Internets werden, desto umsichtiger wird der Umgang mit einer der bedeutendsten Errungenschaften des vergangenen... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Horst Goschke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Cool auf dem Kindle
Das Buch war vergriffen und noch nicht neu gedruckt. Wir haben es als ebook und lesen es auf dem Amazon Kindle Paperwhite gemeinsam, was Spass macht. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Dr. Wolfgang Ohndorf veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ziemlich wirr, zu abstrakt
Sehr kompliziert erläutert. Meist nicht nachvollziehbar und wenig unterhaltsam. Bin etwas enttäuscht, allerdings sind durchaus einige gute Gedankengänge enthalten. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Dierk markan veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schon das Vorwort ist Klasse!
Der verliehene Preis des Deutschen Buchhandels ist voll berechtigt (Respekt auch vor'm Buchhandel!). Da schreibt jemand mit Tiefgang, ein scharfer Denker!
Vor 1 Monat von Amazon Customer veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Sind deutsche Leser blöd?
trotz eines renomierten Verlags gibt es keine Inhaltsangabe. Der Text idt in Blocksatz, hinterlässt bei größerer Schtift den Lesefluß unterbrechende... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Mehrlich Heinz veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Die neue Macht über das neue „gläserne Leben“
Um es vorweg zu sagen, die konstruktive Seite dieses Buches, die Ideen, die Lanier entfaltet, um „dem Übel“ entgegen zu treten, die geraten schwierig. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von M. Lehmann-Pape veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein Buch zur richtigen Zeit
Big Data, facebook, Social Media und Geiz ist geil sind in aller Munde, doch nur wenige verstehen wirklich die Konsequenzen für die Zukunft. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Damn Stech Air veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Cluetrain-Manifest weiter gedacht. Wohlstand und Würde...
Ein überraschend anderer Blick auf die Zukunft des Wirtschaftens generell - dieses Buch hat jemand geschrieben, der tief in den Weiten des Internets zuHause ist und der eine... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Happyx veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre
Bemerkenswert guter Diskurs der aktuellen Lage.
Das Buch enthält auch zum Glück keine Patentrezepte oder einen "10 Punkte Plan" der sakrosankt eingefordert... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Michael Brückner veröffentlicht
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