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Wem gehört die Zukunft?: "Du bist nicht der Kunde der Internetkonzerne. Du bist ihr Produkt." (Naturwissenschaft) [Kindle Edition]

Jaron Lanier , Dagmar Mallett , Heike Schlatterer
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Visionär - Jaron Lanier schreibt pointiert, seine Ideen sind ebenso einladend wie herausfordernd.« (The New York Times)

»Jaron Laniers Phantasie ist so grenzenlos wie das Internet - er ist der David Foster Wallace der Technologie.« (The London Evening Standart)

»Temporeiches, smartes, meinungstarkes Buch.« (Handelsblatt, 14.02.2014)

»Und trotzdem - will man in Deutschland nur drei Bücher der Internetkritik lesen, wäre Laniers Wem gehört die Zukunft? nicht lediglich eines aus diesem Trio. Es ist das wichtigste.« (Andrian Kreye SZ, 18.02.2014)

»Ein kluges, selbstbewusstes, manchmal auch ein bisschen widersprüchliches Buch.« (Marc Reichwein DIE WELT, 15.02.2014)

»Also was tun? Laniers Antwort darauf lautet: Schluss mit der Umsonst-Mentalität, die nur den Konzernen nutzt. Jeder Nutzer soll für seine Daten auch Geld bekommen. Klingt utopisch? Das war die Idee eines Internets in den 80ern auch - sagt Lanier. Er muss es wissen.« (titel, thesen, temperamente, 16.02.2014)

»Um die Mythen, Ideologien und Interessen zu durchschauen, die diesem Prozess im Weg stehen, lese man unbedingt dieses Buch.« (Thomas Thiel FAZ, 17.02.2014)

»Bessern Facebook oder Geheimdienste schon bald unser Einkommen auf? Wenn es nach dem US-Internet-Pionier Jaron Lanier geht, durchaus. In seinem neuen Buch «Wem gehört die Zukunft?» fordert der eigenwillige Denker Geld von grossen Internetfirmen für die Daten, die sie von ihren Nutzern erhalten.« (Philipp Bürkler Schweizer Radio, 16.02.2014)

»Verständlich und durchaus nachvollziehbar […] absolut beachtenswerte Kritik.« (Vera Linß Deutschlandradio Kultur, 18.02.2014)

»Technologie-Gurus haben das Internet zu einer metaphysischen Größe erhoben – nun plädieren Denker wie Jaron Lanier für einen neuen Pragmatismus und Humanismus. Man spürt den Heilsdruck, der auf dieser Welt liegt.« (Georg Diez DER SPIEGEL, 24.02.2014)

»Sein soeben erschienenes Buch ist für den aufgeklärten Internetbürger der Gegenwart unverzichtbar.« (Sieglinde Geisel NZZ, 23.02.2014)

»An dieser Stelle sei noch einmal aus dem klugen Buch des US-Wissenschaftlers Lanier zitiert: „Wenn alles frei verfügbar und umsonst ist, klingt das demokratisch, aber das ist es eben nicht."« (Marco Rose Aachener Nachrichten, 21.02.2014)

»Lanier überzeugt mit seiner so bitteren wie brillanten Analyse des Istzustands […] Unzweifelhaft lesenswert.« (Linus Schöpfer Tages-Anzeiger, 19.02.2014)

»Laniers Buch ist am spritzigsten geschrieben.« (Alexandra Föderl-Schmid Der Standard, 08.03.2014)

»Heute ist er noch immer die schillerndste Figur der amerikanischen Fortschrittsfabrik Silicon Valley.« (Wolfgang Schütz Augsburger Allgemeine, 10.03.2014)

Kurzbeschreibung

"Du bist nicht der Kunde der Internetkonzerne. Du bist ihr Produkt."

Spätestens seit den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden ist klar: Die "schöne neue Welt" nimmt Gestalt an, und es wird höchste Zeit, ihr etwas entgegenzusetzen. Internetpionier und Cyberguru Jaron Lanier liefert eine profunde Analyse der aktuellen Trends in der Netzwerkökonomie, die sich in Richtung Totalüberwachung und Ausbeutung der Massen bewegt.

Der Bestseller aus den USA endlich auf Deutsch!

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1000 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 481 Seiten
  • Verlag: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH (8. Februar 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00HWNVDZE
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Erweiterte Schriftfunktion: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #37.619 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Muss uns Facebook zukünftig Geld zahlen? 17. Februar 2014
Von Falk Müller TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Wenn alles frei verfügbar und umsonst ist, klingt das demokratisch, ist es aber nicht." So könnte man in etwa die Kernthese von Jaron Lanier im Buch beschreiben. Denn die großen Internetkonzerne wie Google oder Facebook mit ihren technischen Möglichkeiten, all diese Informationen auszuwerten und weiterzuverkaufen, sind am Ende die wahren Profiteure.

Lanier schreibt: "Damit der Mensch den Verlust der Freiheit widerspruchslos akzeptiert, muss man diesen Verlust wie ein Schnäppchen wirken lassen. Den Verbrauchern werden "kostenlose" Dienste angeboten (etwa Suchmaschinen oder soziale Dienste), wenn sie sich dafür ausspionieren lassen." Und der Preis für das Ausspionierenlassen ist höher als man glaubt. Denn mit gezielter Werbung, die die meisten nur lästig finden, aber an die man sich doch irgendwie gewöhnt hat, ist es nicht getan. Lanier bringt hier das Beispiel von Versicherungen. Durch entsprechende Suchanfragen oder auch Postings in sozialen Netzwerken kann man nämlich selbst dazu beitragen, als "schlechtes Risiko" erkannt und eingestuft zu werden. Und wenn Versicherer an diese "wertvollen" Informationen kommen, braucht man sich dann nicht mehr zu wundern, wenn man von diesen abgelehnt wird. Denn in der Versicherungsbranche geht es schon lange nicht mehr darum, möglichst viele Kunden zu versichern, sondern die "Richtigen", also die, die laut Computer-Vorhersage die Versicherung möglichst wenig belasten.

Aber was kann man tun, damit man als normaler Konsument mit seinen kostenlos zur Verfügung gestellten Daten nicht zur Gewinnmaximierung der großen Internetkonzerne beiträgt, und sich letztlich sogar selber schädigt?
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Laniers Analyse der Internetwirtschaft ist interessant, das Buch in diesem Punkt empfehlenswert. Das gilt nicht für seine Lösungsvorschläge: eine derartige Häufung von ungewissen Voraussetzungen, problematischen Folgerungen, verbunden mit Relativierungen und in Konjunktiv-Sätzen verpackt, habe ich selten gelesen. Es ist ein großes Maß an Geduld und Nachsicht erforderlich, das Buch mit diesen Ausführungen zu Ende zu lesen!
Lanier sieht die Ursache für die heutigen, durch das Internet geschaffenen Wirtschaftsprobleme im Paradigma (scheinbar) kostenloser Angebote und Leistungen. Er beschreibt die Funktion der Internetwirtschaft, insbesondere der „Sirenen-Server“ sehr anschaulich als marktbeherrschende Plattformen mit scheinbar kostenlosen Dienstleistungen und Service-Angeboten. Dabei gewinnen diese fast unbegrenzt, praktisch ohne Entgelt, mehr oder weniger sensible Daten der Internet-Nutzer und ermitteln mit intelligenten Algorithmen möglichst genaue Informationen über das Verhalten und die Bedürfnisse der Nutzer als Kunden für Angebote jeder Art. Nutzer und Produkte bedingen sich wechselseitig, so wie es der Untertitel zu Recht behauptet!
Diese Informationen bilden das eigentliche „Kapital“, mit dem Gewinne erwirtschaftet werden: Die Betreiber dieser Plattformen verkaufen diese Informationen aber nicht etwa an ihre eigentlichen Kunden in der Werbewirtschaft, Dienstleistern, Handel oder produzierendem Gewerbe, sondern bieten maßgeschneiderte Werbekontakte an, behalten also den exklusiven Zugang zu den Nutzern – oft sogar die Kontrolle über Transaktionen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Jaron Lanier hat mich angesteckt mit seinem Optimismus für eine neue digitale Welt. Wirklich mal ein paar neue Gedanken. Er bekennt sich als digitaler Idealist und liefert dennoch eine tolle und objektive Analyse der heutigen Missstände in der digitalen Welt.

Die Grundidee von Lanier ist, dass echte Demokratie nur mit einer breiten Mittelschicht machbar ist. Genau diese Mittelschicht aber wird systematisch ausgehöhlt durch die vielen im Silicon Valley produzierten BigData Unternehmen, die mit unseren Daten ihr Geschäft aufgebaut haben. Indem wir unsere Daten so bereitwillig herausgeben, unterstützen wir diese Modelle und lassen eine Zentralisierung der Macht bei diesen Unternehmen zu - und das ist schlecht für uns alle, so Lanier.

Der Autor reiht sich aber nicht einfach in die lange Liste der Internet- und Digital- Kritiker ein, sondern er trägt neue Sichten zu einem neuen Bild zusammen. Lanier sieht diese digitale Welt der Vernetzung einfach ein Stück anders als viele Autoren zuvor, die sich an das Thema herangewagt haben.

Das für mich Lesenswerteste an seinem Buch ist jedoch, dass er sich Gedanken über eine neue, humanistische digitale Gesellschaft macht und dafür ein Konzept entwirft. Für die Kritiker ist es natürlich ganz einfach, hier Naivität ins Feld zu führen, um dieses Konzept nicht inhaltlich diskutieren zu müssen.

Inmitten des vielen Grusels (O-Ton!
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Denkanstoß
Gibt gute Anstoesse ueber die doch beaengstigende Entwicklung der vernetzten Kommunikation und Datensammlung nachzudenken
Einige prägnante Zusammenfassungen wären... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Stunden von weiss Wolfgang veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Ermüdend ab Seite 20
Nullus est liber tam malus, ut non aliqua parte prosit. (Plinius)...

Für was es jedoch nützt, ist mir (noch) nicht klar geworden. Nach ca. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von saku veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Experimenteller Schreibstil
Es ist sehr schade, dass der Autor seine klugen Ideen und berechtigten Anliegen in einem Schreibstil vorträgt, der an eine schlechte Übersetzung einer Gebrauchsanweisung... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Leseratte veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen schade ums papier
Ein paar interessante Konzepte, aber 50 Seiten hätten gereicht. Für jemanden wie meine paranoide Tante die richtige Lektüre. Viel Schwarzmalerei. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Michael Freiermuth veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Biga Data und die Zukunft
Beim ersten Kapitel habe ich mich mit dem Lesen etwas schwer getan und empfand das Buch als langweilig. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Christine veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Unausgereiftes Konzept, schlechter Schreibstil
Die Thematik zum Buch interessiert mich sehr und da Herr Lanier auch durch die Medien hochgelobt wurde, entschied ich mich das Buch zu kaufen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Kitenken veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super! Kritik an Big Data mit wirklich tollen Lösungsangeboten...
Vorweg: Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das Buch nicht beim Einzelhandel - sondern bei Amzon gekauft habe; Aber ich bin dran, mein Web-Verhalten zu ändern. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Wolfgang Kroeger veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen zeigt eine andere Perspektive auf das Netz
mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es einige Aspekte vom Internet aufzeigt, die ich bisher so nicht gesehen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Gregor Czempik veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Wirr
Jaron Lanier ist 1960 geboren. Er hat maßgeblich das Internet von Anfang an mitgestaltet. Er ist Informatiker und Professor in Berkeley und hat viele technische Projekte am... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Frank Hertel veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Kluges Buch zur Menschenwürde in der Zukunft des Internets
Das Buch stellt eine Idee vor, wie die Vorteile des Internets als Netzwerk, Lebensraum und Informationsmarkt auch in Zukunft genutzt werden können, ohne dass die Nutzer zu... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Karolina veröffentlicht
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