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Weltwissen der Siebenjährigen: Wie Kinder die Welt entdecken können
 
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Weltwissen der Siebenjährigen: Wie Kinder die Welt entdecken können [Taschenbuch]

Donata Elschenbroich
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Kindheit nicht verschulen! -- Diese Forderung veränderte in den letzten Jahren die Kindergärten und bereicherte sie durch Rückzugsecken mit Klangmulden, Duftkojen und Hängematten. Doch wo bleiben Schreibecken und Werkbänke, fragt sich Donata Elschenbroich, die am Deutschen Jugendinstitut auf dem Gebiet der international vergleichenden Kindheitsfoschung arbeitet. Denn gerade in den ersten Lebensjahren ist der Entdeckerdrang und die Begeisterung fürs Lernen besonders ausgeprägt.

"Um uns in der Welt schrittweise einquartieren zu können, sind wir darauf angewiesen, dass man sie uns zeigt", schreibt die Autorin in ihrem Buch Weltwissen Siebenjähriger. Doch was sollen Eltern ihren Kindern in den ersten Lebensjahren vermitteln, mit was sollen sie in Berührung kommen? Diese Frage stellte Donata Elschenbroich zwischen 1996 und 1999 Menschen jeden Alters, aller Schichten und Bildungshintergründe: "die eigene Anwesenheit als positiven Beitrag erleben, einen Schneemann bauen, in einer anderen Familie übernachten" sind nur einige Erfahrungen, die Siebenjährige der Umfrage zufolge gemacht haben sollten.

"Wissen, das sind ebenso Erinnerungsspuren des Kindes, Routinen, Zweifel, offene Fragen, intelligentes Raten. Auch entscheiden zu können: das interessiert mich jetzt nicht. Wissen heißt nicht, über etwas viel reden, sondern etwas tun können", erklärt die Autorin. So geht sie in ihrem Buch auch auf das Kind als Lebens-Unternehmer ein, als Forscher, Sammler, Erfinder und wirft einen Blick auf beispielhafte Initiativen in anderen Ländern.

Das Buch bietet keine Patentrezepte oder Checklisten, welches Wissen Kindern vermittelt werden sollte. "Im Kind die Kraft zu bestärken, sein eigener Lehrer zu sein, darum geht es", so die Autorin. Donata Elschenbroich gibt daher Anregungen, das Kind bestmöglich zu fördern und ihm wichtige Erfahrungen nahe zu bringen -- Inspirationen für Eltern, die sich gezielter mit der frühkindlichen Erfahrungswelt beschäftigen möchten. --Gabriele Hilchenbach -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Amazon.de-Hörbuchrezension

Der Bestseller Weltwissen der Siebenjährigen von Donata Elschenbroich liegt in szenischer Lesung jetzt auch als Hörbuch vor. Ende der 90er-Jahre befragte die Autorin Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlichen Bildungsstandes nach dem, was ein siebenjähriges Kind können, wissen und erfahren haben sollte. So entstand eine ausführliche Wunschliste, die nicht nur in Pädagogikkreisen für große Diskussionen sorgte.

Jedes Kind sollte schon einmal ein Baby massiert, ein chinesisches Schriftzeichen geschrieben, auf der Bühne gestanden haben. Es sollte einen Streit aus zwei Positionen erzählen können und wissen, was Heimweh ist. Die angeführten Dinge erweisen sich dabei für die Erwachsenen als genauso wichtig und interessant. So kann diese Liste zugleich als Anregung für alle gelesen werden, sich intensiver mit ihrer Umgebung und mit sich selbst auseinander zu setzen. Einen Zugang auch zur wirklichen Realität schaffen, ohne Umwege über Computer oder Fernseher und damit einen direkten Umgang miteinander zu ermöglichen, sind hier wichtige Grundgedanken.

Die Regie für diese gekürzte Fassung wurde von Otto Schweitzer übernommen. Keine leichte Aufgabe bei einem Buch, das die unterschiedlichsten Texte -- von trockener Theorie bis hin zu quicklebendigen O-Tönen der Kinder -- beinhaltet. Eine stärker ans Hörspiel angelehnte Inszenierung war offensichtlich zu aufwändig. So versucht Schweitzer, mit wenigen Mitteln den Inhalt als Hör-CD von ausschließlich erwachsenen Sprechern umzusetzen. Dabei klingt eine der Sprecherstimmen leider leicht verzerrt. Die jeweiligen Wünsche wurden mit Hall aufgenommen und verleihen ihnen dadurch fast feierliche Tiefe. Kurze Klaviereinspielungen von Jan Gazdzicki nach Motiven von Schostakowitsch untermalen diese. Das sehr schlicht gehaltene Begleitheftchen enthält die allernötigsten Informationen und gibt einen kurzen Einblick in die Wunschliste. Aufgrund des äußerst spannenden Inhalts empfehlenswert. --Anne Hauschild

Zwei CDs mit einer Spieldauer von insgesamt 113:32 Minuten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu: Die Zeit, 08.03.2001
Susanne Mayer würde dieses Buch am liebsten in jedem dieser Entbindungsstation-Tütchen mit "Penaten-Pröbchen" etc. sehen, die Eltern nach der Geburt eines Kindes überreicht werden - auch wenn sie einräumt, dass der Band auch Skandal-Potenzial in sich birgt. Denn dieses Buch beschreibt, so Mayer, einen Kanon. Einen Kanon für Siebenjährige? Zunächst zeigt sich Mayer erstaunt darüber, was kleine Kinder nach Elschenbroichs Ansicht alles schon einmal getan haben sollten: Etwa ein Lied in einer fremden Sprache kennen, etwas repariert haben, vier Vogelstimmen unterscheiden können oder ein Selbstporträt gemalt haben. Doch Mayer ist erleichtert, dass es der Autorin nicht um das schematische Erfüllen dieses Kanons geht, sondern um mehr: Um das Fördern der ohnehin überschäumenden kindlichen Entdeckerfreude, die nicht durch tristes Vorsichhinspielen in "Ermattung, Enttäuschung, Resignation" kippen darf. Aufschlussreich findet Mayer dabei auch den Vergleich mit anderen Länder, etwa Japan, Italien oder Ungarn, wo kleine Kinder sehr viel mehr musikalische oder künstlerische Angebote auf sehr hohem - und dabei kreativem - Niveau nutzen können. Darüber hinaus kommen, wie Mayer lobend anmerkt, in diesem Band verschiedene Personen zu Wort, die familiär oder beruflich mit Kleinkindern zu tun haben und ihre Ansichten zum Bildungshunger der Kleinen und seiner Erfüllung beitragen. Insgesamt geht es nach Mayer jedoch in diesem Buch nicht um belehrende Ratschläge, sondern - wie sie lobend anmerkt - um ein "Fragen, vortasten, (...) den Horizont umkreisen".

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Wunderbar geschrieben." (Eltern )

Kurzbeschreibung

Was sollte ein Kind in den ersten sieben Jahren erlebt haben, können, wissen? Nie ist die Lust am Forschen, die Begeisterung für neue Erfahrungen größer als in den Jahren vor dem Schulbeginn. Donata Elschenbroich legt einen ungewöhnlichen Wissens- und Erfahrungskatalog für Siebenjährige vor. Anregend, mutig, nie besserwisserisch - "unbedingt empfehlenswert". Psychologie heute

Klappentext

"Man überlegt, wie man die Entbindungsstationen der Krankenhäuser überreden könnte, jeweils ein Exemplar dieses Buchs in die obligate Tüte mit den Penaten-Pröbchen zu stecken, als Pflegartikel zur guten Elternschaft."
Susanne Mayer, Die ZEIT

"Ein Wissens- und Erfahrungskatalog für Kinder im Vorschulalter - ist das nicht eine Überforderung für Kinder und Eltern?"
Der SPIEGEL

"anregend, mutig, nie besserwisserisch"
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Über den Autor

Donata Elschenbroich, Kulturwissenschaftlerin und Expertin für Bildung in frühen Jahren, arbeitet am Deutschen Jugendinstitut auf dem Gebiet der international vergleichenden Kindheitsforschung. Publikationen, insbesondere zur Kulturgeschichte der Kindheit und zu Kindheit und Erziehung in Japan. Daneben produzierte sie zusammen mit dem Dokumentarfilmer Otto Schweizer mehrere Filme zum Thema „Weltwissen der Siebenjährigen“. Donata Elschenbroich hat drei erwachsene Kinder und lebt in Frankfurt am Main.
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