Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Wie die Weltrevolution einmal aus Versehen im Schwarzwald begann: Mein Leben zwischen Mao, Che und anderen Models
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Wie die Weltrevolution einmal aus Versehen im Schwarzwald begann: Mein Leben zwischen Mao, Che und anderen Models [Gebundene Ausgabe]

Adrian Geiges
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 313 Seiten
  • Verlag: Eichborn; Auflage: 1., Aufl. (Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821856610
  • ISBN-13: 978-3821856612
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 569.090 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Adrian Geiges
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Adrian Geiges auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

»Die Tätigkeit des Berufsrevolutionärs endet mit dem Tod, hieß es. Das gefiel mir, da hatte ich eine Perspektive für den Rest des Lebens ...« Von der humorfreien Kaderschmiede übers quotengeile Privatfernsehen zum Manager eines Weltkonzerns nach China: Ein Abenteurer seiner Generation erzählt. Schmale Schultern, Kordhose, Brille, Nichtraucher, schüchtern - und trotzdem gilt Adrian Geiges im beschaulichen Staufen als Rebell und Bürgerschreck. Denn Adrian ist Mitglied der SDAJ, der Jugendorganisation der DKP. Friedensbewegt und theoriefest in Sachen Mao, Marx und Lenin träumt er davon, als Berufsrevolutionär das bürgerliche Leben hinter sich zu lassen. Doch Adrian ist nicht nur Kommunist, sondern vor allem »Pragmatist«. Und macht sich mit Elan auf seinen langen Marsch durch die Institutionen: Als Reporter für Sex und Partnerschaft schreibt er für die sozialistische Variante der Bravo, wühlt als Quotennutte des Privatfernsehens im Moskauer Rotlichtmilieu, erobert für einen Weltkonzern das Reich der Mitte und lässt auch die Shanghaier Schönheiten nicht unberührt.

Über den Autor

Adrian Geiges, 1960 in Basel geboren, berichtete als Fernsehkorrespondent aus Moskau, Hongkong und New York und leitete in Shanghai die Tochterfirma eines großen deutschen Unternehmens. Er hat Chinesisch studiert, ist mit einer Chinesin verheiratet, sie haben zwei Töchter und leben heute in Hamburg. 2004 bis Ende 2008 war er Peking-Korrespondent des »Stern«.

Tags

 (Was ist das?)
Bei einem Tag handelt es sich um ein Schlagwort, das zum Produkt passt.
Tags erleichtern allen Kunden die Suche und die Sortierung ihrer Lieblingsprodukte.
 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch, in dem der Autor seinen Weg vom DKP-Mitglied und Berufsrevolutionär zum Bertelsmann-Manager beschreibt, sagt mehr über den Autoren als über die Verhältnisse in der DKP oder bei Bertelsmann aus.

Obwohl Adrian Geiges den Marxismus-Leninismus in der DDR studiert hat und heute als Stern-Korrespondent in China arbeitet, sind seine Lebenserinnerungen letztlich wenig politisch.

Die Schilderungen über sein Studium an der Jugendhochschule der FDJ beinhalten allerlei Erlebnisse, beschreiben jedoch nicht den Inhalt des Studiums selbst und die Diskussionsprozesse innerhalb seiner Studiengruppe oder an der Hochschule.

Wer Ende der 1970iger und Anfang der 1980iger Jahre die theoretischen Grundlagen des Kommunismus studiert hat, musste sich fast zwangsläufig auch mit Themen wie die des Eurokommunismus, des Verhältnisses UdSSR - China, dem sogenannten besonderen jugoslawischen Weg, aber auch mit der Ausbürgerung Wolf Biermanns oder der KSZE-Schlussakte von Helsinki auseinandersetzen. Darüber steht nichts in Adrian Geiges Buch. (Der Autor (SB) dieser Rezension war selbst Student der Jugendhochschule und später in Dortmund "Kampfgenosse" Geiges'.)

Dafür wird denjenigen reichlich Gelegenheit gegeben, die zwar die DDR kaum kannten, aber schon immer wussten, wie es dort zugeht, ihre Urteile zu pflegen. Geiges schreibt vom erkalteten Mittagsessen aus der Kantine, von vom Papier abgelesenen Vorträgen und von Mongolen, die im Mehrbettzimmer vögeln.

Die Jugendhochschule als einen der "geheimsten Orte der DDR" zu bezeichnen, ist schlichtweg Unsinn. An der Jugendhochschule fanden an Wochenenden Kongresse, Rekrutenvereidigungen der NVA sowie andere hochrangige Veranstaltungen statt. In einem von der DEFA produziertem Propagandafilm der FDJ für kommunistische Jugendorganisationen in Dritte-Welt-Ländern wird Werbung für den Komplex gemacht und in dem bei VEB F.A. Brockhaus Leipzig erschienen Bildband "Afrika im Aufbruch" ist die Jugendhochschule ganzseitig mit Studierenden aus Afrika abgebildet. In verschiedenen Auflagen des im Verlag Neues Leben erschienenen Bandes "Ge-schichte der FDJ" ist die "Jugendhochschule Bogensee" erwähnt, zum Beispiel bei der Auszeichnung mit der NVA-Medaille in Gold am 8. März 1975.

Adrian Geiges verliebt sich in Sandy aus Karl-Marx-Stadt und geizt nicht mit dem Hinweis, dass in der DDR wegen der fehlenden Reisemöglichkeiten viele Kinder englische Namen bekamen. Sandy war damals 22 und wurde demnach 1956 oder 1957 geboren; da aber war zumindest die Grenze nach Berlin (West) noch offen und englische Namen wurden in der DDR erst viel später populär.

Besonders ärgerlich ist die Schilderung über den "Teddy-Club". Die Clubmitglieder, meistens SDAJ-Mitglieder, spendeten für jedes Bier, das sie in der Gaststätte der Schule tranken, einen bestimmten Betrag in die Solidaritätskasse. Benannt war der Club nach Ernst "Teddy" Thälmann. Irgendwann soll die Schulleitung hinter das Trei-ben des Clubs gekommen sein und, so Geiges, habe man sie vor der Schulleitung, vor Vertretern des FDJ-Zentralrats und der Zentralen Parteikontrollkommission der SED antreten lassen. Man habe ihnen vorgeworfen eine gegen die FDJ gerichtete Organisation gegründet zu haben, deren Mitglieder, falls die illegale Tätigkeit fortgesetzt werden, mit Zuchthaus bestraft werden würde. Zur Strafe habe die Gruppe 2 Wochen lang Sonderlektionen, jeden Abend von 20 bis 24 Uhr, anhören müssen. (Seite 49)

Selbst wenn man dem Leser glauben lassen möchte, dass es tatsächlich so war, dann hätte Geiges die Parteikontrollkommission der SED aus der Geschichte rauslassen müssen. Die hatte in der FDJ und der Jugendhochschule nichts zu suchen. (Die Autorität der SED wurde gegenüber der FDJ über andere, inoffizielle Wege durchgesetzt. SB)

Diese Geschichte über die Auflösung des Teddy-Clubs ist schlichtweg frei erfunden. Den am Ende der Buches wegen ihrer wertvollen Hinweise gedankten Professor Ulrich Huse von der Hochschule der Medien in Stuttgart und Gunther Latsch vom Spiegel hätte das auffallen müssen. Etwas vornehmer ausgedrückt wird so etwas "literarische Verdichtung" genannt.

Nach seinem DDR-Aufenthalt ist der Autor nun jahrelang hauptamtlicher Funktionär. Die Schilderungen darüber dümpeln ohne wirkliche Höhepunkte dahin. Auch hier ist wieder besonders ärgerlich, dass der Autor keine politischen Prozesse beschreibt, die in den 1980er Jahren in den linken Bewegungen diskutiert wurden. Kohls erste Kanzlerschaft, die Flickaffäre oder die Annäherung zwischen der Bundesrepublik und der DDR kommen einfach nicht vor.

In jedem Kapitel beschreibt der Autor seine sexuellen Erlebnisse, die allesamt ohne Emotionen und Liebe geschildert werden, alles ein nur technischer Vorgang, der umso häufiger vorkommt, je mehr Geld der Autor verdient.

Dem in anderen Buchbesprechungen gemachten Vergleich mit Leonhards "Die Revolution entlässt ihre Kinder" oder Hermann Webers "Damals als ich Wunderlich hieß" hält das Buch nicht stand. Besonders Leonhard beschreibt seinen persönlichen Lebenslaufes im Verhältnis zu den Mechanismen des Stalinismus anhand der politischen und ideologischen Grundlagen der KPdSU. Weber tut dies anhand der politischen Prozesse in der DDR in den ersten Jahren nach 1945.

In einem Telefoninterview mit David Harnisch vom 28.08.2007 sagte Adrian Geiges:
"Ich beschreibe in meinem Buch ja auch wie ich in allen Organisationen, egal ob es die Kommunistische Partei war oder ob es große Unternehmen sind; da setzen sich oft die gleichen Charaktere durch, nämlich so die Speichellecker und die Angepassten und die kommen dann oft in diese Positionen, weil sie diese Ignoranz und Ignoranz haben."

Für einen führenden Funktionär der Kommunistischen Partei und Bertelsmann-Manager eine erstaunliche Einsicht.

Geiges Buch hätte besser "Ich wollte doch nur vögeln" geheißen. Dann hätte er keinen politischen Anspruch formulieren müssen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Heinrich Klartext TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Einwände der 'Vorredner' kann man schon nachvollziehen. An vielen Stellen des Buches kann man sich in der beschriebenen Art und Weise ärgern. Aber dies verweist sofort auf die Frage, was man denn gerne gelesen hätte. Der Autor beschreibt sein Leben, nicht mehr und nicht weniger. Skurril, eigenwillig, und ohne Frage mit einer gehörigen Portion Mut.
Schuldfreie mögen nach Steinen suchen. Moralapostel den Zeigefinger recken. Andere erwartet eine spannendes Stück Autobiografie, die Geschichte eines Reisenden durch die Welt und seine nur auf den ersten Blick gescheiterte Suche nach dem Besseren in den diversen Realvarianten des Kommunismus.
Ich habe mich beim Lesen keine Sekunde gelangweilt, habe mich an einigen Stellen köstlich amüsiert, und glaube zudem, einiges über fremde Länder wie auch heimische Medienlandschaften und deren Sitten erfahren zu haben. Der Schluss ist philosophisch, überraschend und hat eine tiefere Dimension, die allerdings vor allem bei überzeugt Zweierbezogenen vermutlich heftigen Protest hervorrufen wird. Ein überraschendes Werk. Von mir 5 Sterne.

Der Titel ist leider verunglückt bzw. schielt auf die Verkaufsquote. Womit man aber gleich bei einem zentralen Thema dieses Buches ist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Der Anfang war vielversprechend, da beschreibt der Autor seine Jugend und wie er dazu gekommen ist, sich einer dogmatisch-sozialistischen Jugendorgansisation anzuschließen. Da ich selbst auch Mitglied der SDAJ und der DKP gewesen bin, für mich besonders interessant. Allerdings der Schreibstil irritiert, erinnert er mehr an einen 10-Klässer-Klassenaufsatz, als an das Werk eines erfahrenen Journalisten und Autors. Am Anfang begeisterte mich die Offenheit, der eigene kritische Blick des Autors auf sich selbst und der darin versteckte Humor.

Doch relativ bald zieht sich als roter Faden durch das Buch, verschiedene Storys, die nur ein Thema haben und das ist Sex. Eingebettet, in manchmal kritische Passagen zu SDAJ, DKP, Moskau, China, das Großkapital, dazu weniger kritisches Reflektieren zu sich selbst, werden uns immer wieder mehr oder weniger interessante Einblicke in das Sexualleben des Autors gegeben. Auch hierbei erinnert das Buch wieder mehr an einen unsicheren, und später unsicher, protzenden Jugendlichen, die Geschichten gehören eher in ein Emmauelle-Buch der 80er Jahre. In Einzelheiten wird dem Leser beschrieben, die man unwillige Frauen dann doch noch rumkriegt, wie man Macht und Status als Mann benutzt, um seine Angebete ins Bett zu kriegen und welche SMS man schreiben muss, damit sie doch noch an einen denkt.

Zunehmend haben mich diese Geschichten erst verwundert, dann genervt und schließlich geärgert, ich hatte Mühe, das Buch zu Ende zu lesen.

Leider wurde der Platz geopfert für wirklich interessante Details aus dem Leben in Moskau und China, dem kritischen Betrachten der dortigen Verhältnisse und vielleicht auch dem kritischen Betrachten der eigenen Rolle des Autors.

Schade eigentlich.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Leider etwas enttäuscht!
Interessant ist das Buch bis 1989, als plötzlich die Geldlieferungen von Ost nach West zur Unterstützung von DKP und SDAJ aufhörten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2009 von Gernspieler
Kritisch, humorvoll, selbstironisch, spannend
Das Buch liest sich gut, ist unterhaltsam und lässt trotzdem tiefe Einblicke zu in eine Welt, die vergangen ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2007 von Dr. Martin Eichhorn
Hochspannend und witzig!
Habe das Buch an einem Wochenende in einem Zug durchgelesen! Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2007 von Karla
Höchst unterhaltsame Tour de Force durch den wilden Osten
Das durchweg gelungene Buch beschreibt den Werdegang eines politisch verblendeten Jungkommunisten, der in den Strudel des postsozialistischen Wandels gerät und dabei nicht als... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. September 2007 von Carl Sternkamp
Spekulativ, zunehmend ärgerlich und langweilig
Das hätte ein interessantes Buch sein können.
Stattdessen gibt es die Geschichte eines schüchternen Schwarzwaldbuben, der vom anfänglichen Loser zum tollen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. September 2007 von Gattuso
Achtung Suchtgefahr
Ein packendes Buch zum schmunzeln mit Suchtpotential...

Adrian Geiges erzählt sein spannendes Leben als Berufsrevolutionär in der SDAJ und DKP und seine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. August 2007 von hagbard
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar