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Weltraumpartisanen 20 Triton-Passage [Broschiert]

Mark Brandis
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Mai 2011
John Harris setzt alles auf eine Karte: Mit einem Experimentalschiff und einer fremden Crew schickt er Mark Brandis zum Neptun, um dort nach einem verschollenen VOR-Schiff mit 100 Menschen an Bord zu suchen. Wegen der angespannten politischen Situation und der Angst der Asiaten, ihr Gesicht zu verlieren, kam die Bitte um Hilfe viel zu spät, und es besteht kaum noch Hoffnung, Überlebende bergen zu können. Falls Mark Brandis keinen Erfolg haben sollte, so weiß Harris, ist seine Karriere als VEGA-Direktor ein- für allemal beendet.

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Preis für alle drei: EUR 36,00

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Produktinformation

  • Broschiert: 166 Seiten
  • Verlag: Wurdack; Auflage: 1., Aufl. (Mai 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938065680
  • ISBN-13: 978-3938065686
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 64.712 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Der Schriftsteller, Kriminalhörspiel-Autor und Dokumentarfilmer Nikolai von Michalewsky hatte seinen größten Erfolg als Autor der Science-Fiction-Reihe "Weltraumpartisanen". Zwischen 1970 und 1987 veröffentlichte er unter dern Pseudonym Mark Brandis 31 Bände voller Abenteuer rund um den gleichnamigen Titelhelden, seines Zeichens Commander der Delta VII, der Hermes, Kronos und noch einiger weiterer Raumschiffe. "Mark Brandis" entwickelte sich neben "Perry Rhodan" zur erfolgreichsten deutschsprachigen SF-Buchreihe und erfreut sich auch im 21. Jahrhundert einer großen Fangemeinde.

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5.0 von 5 Sternen Ein Credo für die Menschlichkeit 26. Juni 2011
Dieser Band war vor nunmehr 30 Jahren mein erster Kontakt zum Mark Brandis Universum. Damals wie Heute zog mich die Serie in ihren Bann. In kürzester Zeit lieh ich mir in der Bücherei alle verfügbaren Bände aus. Die meisten hab ich bis heute unzählige Male gelesen und finde sie nach wie vor spannend und fesselnd.

Zur Handlung:

Die Han-Wu-Ti, ein Passagierschif der Vereinigten Orientalischen Republiken (VOR) erleidet Schiffbruch im Orbit um den Planeten Neptun. Den Passagieren geht langsam aber sicher Sauerstoff und Heizmaterial aus. Das einzige Schiff, welches rechtzeitig zur Rettung eintreffen könnte, ist der schnelle Forschungskreuzer ''Explorator''. Doch Commander Busch hat aus persönlichen Gründen keinerlei Interesse die Menschen aus der VOR zu retten. Daher wird Mark Brandis zum Kommandanten ernannt. Er bricht zum Neptun auf, zusammen mit einer Crew die Commander Busch treu ergeben ist und ihm eher feindlich gegenübersteht....

Der zwanzigste Band der Serie kommt ohne die bekannte Crew von Mark Brandis aus, was der Spannung aber keineswegs abträglich ist. Es bleibt lange offen, ob die Explorator rechtzeitig zum havarierten VOR Schiff gelangt. Für Spannung ist also gesorgt.

Der Roman ist ein Plädoyer für mehr humanitäres Handeln, zeigt jedoch das dieses durch vordergründige Interessen von Gesellschaft und Politik viel zu oft auf der Strecke bleibt. Für mich gehört ''Triton Passage'' neben ''Planetaktion Z'', ''Operation Sonnenfracht'' und ''Countdown für die Erde'' zu den besten Bänden der Serie.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Frühtau zur Bergung wir zieh'n - Vallera! 27. September 2011
Von J. Pern TOP 1000 REZENSENT
_Zur Story_

Mai 2083. Eigentlich hat Mark Brandis den lange ersehnten und verdienten Urlaub mit seiner Frau Ruth einläuten wollen. Drei Monate lang keine Raumschiffe durch das Sonnensystem hetzen, keine heiklen Jobs für die VEGA übernehmen - einfach nur mal untertauchen und die irdischen Freuden genießen. Quasi die zweiten Flitterwochen. Eigens dafür hat er sich eine |Diana| gechartert, damit ist das Ehepaar mobil und kann sich nach Herzenslust mal hier mal dort aufhalten. Selbst für einen Abstecher nach Las Lunas, dem Spielerparadies auf dem Mond, taugt der Kurzstreckenflitzer. Als ein VOR-Raumer mit Ziel Metropolis auftaucht und mit der just startenden |Diana| kollidiert, ist es aus mit den Urlaubsträumen. Erstens wird Ruth O'Hara recht schwer verletzt, zweitens erbittet die VOR-Delegation ausgerechnet Hilfe bei der EAAU respektive der VEGA. Man hofft auf eine Rettungsmission, denn eins ihrer Schiffe ist offenbar weit außerhalb im Sonnensystem havariert.

Die |Han Wu Ti| ist ein neuer Typ Passagierschiff und befand sich auf dem Flug vom Kunstplaneten "Himmlisches Peking", das VOR-Pendant zum "Astropolis"-Projekt der EAAU (vgl. Band 19), zurück nach Tokio. Allerdings geriet man wohl durch einen schweren Meteoritensturm in Bedrängnis und konnte sich mit Ach und Krach in die Umlaufbahn des Neptun retten. Mit defektem Antrieb und Lebenserhaltungssystem sind die 100 Menschen an Bord bald so gut wie tot, wenn keine Hilfe kommt. Derzeit verfügen die VOR aber über kein geeignetes Raumschiff mit dieser Reichweite, geschweige denn der nötigen Geschwindigkeit. Entgegen dem "Nein" aus dem Ministerium beschließt die VEGA dennoch zu helfen. Da die |Kronos| derzeit generalüberholt wird, übernimmt Commander Brandis die |Explorator| mitsamt Crew für diesen Einsatz.

_Eindrücke_

Schon wieder eine Search and Rescue Mission für Brandis, für ihn soll es zukünftig noch mehr geben, quasi seine Hauptaufgabe als Raumfahrer, jedoch ist es seine Letzte unter dem VEGA-Banner. Bald schon wird die UGzRR gegründet werden - doch das ist bereits ein Vorgriff auf die nächsten Bände. Die Vorboten dafür sind aber jetzt bereits deutlich spürbar, denn die VEGA als unabhängige Institution wackelt hier schon und mit ihr Godfather John Harris. Damit das im Prinzip von Michalewsky gewohnte 08/15-Strickmuster zumindest auf den ersten Blick ein wenig interessanter erscheint, tritt Brandis nun schon mal zum zweiten Mal in Folge ohne seine Stammcrew an. Doch zunächst ziert er sich mal wieder den gefährlich Auftrag anzunehmen, um sich dann schlussendlich von seinem Gewissen, seiner Frau Ruth und seinem Boss Harris weich kochen zu lassen. So kennen und mögen wir ihn. Damit - und mit der Vorstellung der (personellen) Situation der |Explorator| - wäre rund das erste Drittel des Buches schon mal durch.

Selbstverständlich ist die Besatzung nicht so erfahren wie seine eigene und undiszipliniert obendrein, plus persönlicher Animositäten zwischen ihm und seinem neuen Piloten. Logischerweise kommen diese später dann zum Ausbruch, als es am wenigsten passt. Dabei ist die eigentliche Rettungsmission recht schnell abgehandelt, die |Han Wu Ti| wird aufgespürt und ein einziges überlebendes Mädchen Pathos triefend dem Tode entrissen. Garniert mit einem wenig originellen wie physikalisch unsinnig dargestellten Raumunfall. Dann jedoch kommt diesbezüglich mal wieder ein "echter NvM": Ein schwarzes Loch im Sol-System - Na, da schau her! Er unterstrich mit solcherlei naturwissenschaftlich vollkommen daneben liegenden Elementen immer wieder aufs Neue, dass er nicht gründlich genug recherchierte. An den ständig falschen Gebrauch von "Galaxis" statt "Sonnensystem" und dergleichen hat man sich ja schon gewöhnt. Aber das hier ist schon selten heftiger Unfug. Immerhin sah er sich selbst ja auch nie als "richtiger" SciFi-Autor.

Dass NvM hier irgendwie wohl keine rechte Lust verspürte, sich etwas Neues einfallen zu lassen, merkt man an verschiedenen Faktoren. Das fängt bei den schablonenhaften Figuren und Situationen aus dem MB-Serienbaukasten (so mancher Vorgängerband lässt hier ganz lieb grüßen) an und hört bei der klischeehaften Typisierung der einzelnen Nationalitäten nicht auf. Tschang Li, das gerettete Mädchen, radebrecht zum Beispiel stets nett "Commandel Blandis" und pflegt damit ein - absolut unsinniges - Vorurteil, dass Asiaten kein "R" aussprechen können. Mal abgesehen davon, dass man ein 5-jähriges Kind buchstäblich mutterseelenallein (zwar mit anrührender, nichtsdestotrotz aber ziemlich idiotischer Begründung) überhaupt nicht auf eine stellare Reise schicken würde. Sei's drum. Die Funktion als herzergreifende Trophäe der Völkerverständigung erfüllt sie dennoch. Was stilistisch negativ auffällt, ist wieder einmal die häufige Phrasendrescherei NvMs - hier ist es speziell das "fünfte Rad am großen Wagen", welches sich - trotz trefflicher Metaphorik für das Verschollen sein im All - bei exzessivem Gebrauch doch irgendwann abgegriffen hat.

_Fazit_

Vordergründig eine spannende wie rührige SAR-Story, im Kern aber nichts anderes als ein etwas umlackierter "Vorstoß zum Uranus" mit sattsam bekannten MB-Elementen aus NvMs Klischee-Grabbelkiste. Ohne Zweifel ist die humanitäre Message dahinter aller Ehren und Lobes wert, doch handwerklich hat er diesmal daneben gegriffen, nicht nur aus naturwissenschaftlicher Sicht. Das Konglomerat aus Versatzstücken vorangegangener Bände erweckt den Eindruck, als wären NvM ein wenig die Ideen und/oder der Drive ausgegangen. Vielleicht wusste er damals auch noch gar nicht, ob und wie er die Reihe fortführt, daher wohl auch der etwas schwammige Schluss, der das Ende der VEGA-Ära eher verklausuliert andeutet als beim Namen nennt. Der Rezensenten-Daumen für die "Triton-Passage" zeigt in die Waagerechte - jedoch mit spürbarer Tendenz nach unten.

Jürgen Pern - buchwurm.info Redaktion
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