Die Methode von Hacke, alle paar Jahre seine Vorlesungen mitschreiben zu lassen und diese dann als jeweils aktualisierte und überarbeitete Auflage seiner beiden "Weltmacht"-Bücher über Deutschland und die USA herauszugeben, diskreditiert ihn einmal mehr als ernst zu nehmenden Politologen.
Seine Ausführungen sind mal wieder gesprochenes Deutsch mit blumigen Formulierungen und könnten als bestes Negativ-Beispiel für jeden Studienanfänger benutzt werden, wenn es um das korrekte Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten geht.
Dieses Werk strotzt nur so vor Allgemeinplätzen und nicht belegter Anekdoten, die in netter-Onkel-Manier bekannt gegeben werden. Auch hier gilt: Für Opa Maier als Unterhaltungslektüre zum Schmunzeln und Polemisieren durchaus empfehlenswert, aber nicht als das, was es sein will: wissenschaftliches Standardwerk.