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Weltmacht USA: Ein Nachruf [Taschenbuch]

Emmanuel Todd , Ursel Schäfer , Enrico Heinemann
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2003
Die Zeit der imperialen Herrschaft Amerikas ist vorbei. Die Welt ist zu groß, zu vielgestaltig, zu dynamisch, sie nimmt die Vorherrschaft einer einzigen Macht nicht mehr hin. Und die USA haben nicht mehr das Ziel, die Demokratie zu verbreiten, obwohl Präsident George W. Bush nicht müde wird, ebendies zu behaupten. In Wirklichkeit geht es darum, die politische Kontrolle über die weltweiten Ressourcen zu sichern. Denn die USA sind mittlerweile vom »Rest der Welt« viel abhängiger als umgekehrt. Amerika versucht seinen Niedergang zu kaschieren durch einen theatralischen militärischen Aktionismus, der sich gegen relativ unbedeutende Staaten richtet. Der Kampf gegen den Terrorismus, gegen den Irak und die »Achse des Bösen« ist nur ein Vorwand. Die wichtigsten strategischen Akteure sind heute Europa und Russland, Japan und China. Amerika hat nicht mehr die Kraft, sie zu kontrollieren, und wird noch den letzten verbliebenen Teil seiner Weltherrschaft verlieren. In Zukunft wird Amerika eine Macht neben anderen sein.


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Aggressiv und unberechenbar -– so verhalten sich die USA derzeit nach Ansicht des französischen Sozialwissenschaftlers Emmanuel Todd. Sind also die Amerikaner als einzig verbliebene Supermacht der Erde zu stark geworden? Im Gegenteil, meint Todd in dieser Streitschrift. Denn: "Die USA beherrschen längst nicht mehr die Welt, sie sind dabei, die Kontrolle zu verlieren." Genau darin sieht er den Grund, warum Washington vom "internationalen Ordnungsfaktor" zum "Unruhestifter" geworden sei.

Seine provokante These vom Niedergang der "Weltmacht USA" unterfüttert der Autor mit einigen, teils durchaus überzeugenden Beobachtungen. Der Franzose verweist beispielsweise auf das immense Defizit in der amerikanischen Handelsbilanz: Die Vereinigten Staaten importieren ein Vielfaches von dem, was sie exportieren. Sie sind, mit anderen Worten, wirtschaftlich stark vom Ausland abhängig -- und damit verwundbar. Auch politisch würden die USA nach dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr als Schutzmacht gegen den Kommunismus gebraucht. Aus dieser tiefen Verunsicherung heraus resultiert nach Ansicht Todds der "theatralische Militarismus" der USA: Mit Angriffen auf schwache Gegner wie Afghanistan oder den Irak wolle Washington eine Stärke demonstrieren, die es de facto längst verloren habe.

Todd betont immer wieder, dass er sich nicht zum Lager der Antiamerikaner zählt. Und er gibt sich alle Mühe, seine Argumente wissenschaftlich zu begründen, oft mit recht ausufernden Theoriegebäuden. Gleichwohl sind Todds Thesen zuweilen holzschnittartig. In der Zeit zwischen 1950 und 1990 stilisiert er die USA zum "gütigen Hegemon", ja sogar zum "Reich des Guten". Umgekehrt hätten die Vereinigten Staaten heute das "Lager der Gerechten" verlassen. Beide Zuschreibungen sind sprachlich wie inhaltlich platt. Und die "Rede vom weltweiten Terrorismus" mag den USA zwar gelegen kommen -- eine Erfindung Washingtons, wie von Todd unterstellt, ist die Terrorgefahr aber ganz sicher nicht.

Fazit: Streitschriften dürfen überspitzen und provozieren. Und deshalb ist Todds Buch ein lesenswerter und zur Diskussion herausfordernder Beitrag zu einer wichtigen Debatte, die uns alle angeht. --Christoph Peerenboom

Pressestimmen

»Todds Buch ist ein Meilenstein.« La Tribune »Todds Gedanken über ‚die Auflösung des amerikanischen Systems’ darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Seine These – oder vielmehr seine Anklage – ist stellenweise überzogen, aber immer brillant.« Lire »Der scharfsichtige Emmanuel Todd liefert eine ebenso paradoxe wie kluge Analyse.« Enjeux »Emmanuel Todd reißt Onkel Sam die Kleider herunter.« Jeune Afrique Intelligent


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
63 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltmacht USA. Ein Nachruf 23. Februar 2003
Format:Taschenbuch
Ich habe dieses Buch in der französischen Fassung gelesen. Es handelt sich um eine brilliante Analyse über die Wirtschaftslage und den gegenwärtigen Gemütszustand des Polit-Establishments in den USA. Todd untersucht und begründet weshalb die USA ihre globalen Hegemonialansprüche nur mit militärischen Mitteln durchsetzen können. Einem solchen Versuch prophezeit er jedoch das Scheitern, weil den USA die dazu notwendige Wirtschaftskraft fehlt. Seiner Meinung nach werden die USA zunehmend Mühe bekunden
ihr Handelsbilanzdefizit zu finanzieren. Dadurch könnten die Verantwortlichen versucht sein, vermehrt auf Alleingänge und militärische Lösungsversuche zu setzen.

Seine Thesen untermauert der Autor mit umfangreichen statistischen Unterlagen sowie anhand von Besonderheiten der angelsächsischer Kultur. Dabei enthält er sich jeglichem billigem Antiamerikanismus und er weiss die historischen Leistungen der USA durchaus zu würdigen.
Todd, der selber der jüdischen Gemeinschaft angehört, zeichnet sich durch einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn aus, was unter anderem auch mit einer harten Kritik an der bedingungslosen amerikanischen Unterstützung der Politik Sharons in Israel sichtbar wird.

Todd prophezeit Europa eine Emanzipation von den USA und zeigt neue Perspektiven europäischer Politik auf, welche sich jenseits
gängiger Stereotypen und Ideologien bewegen. Eigentlich sollte sich jeder bedeutende europäische Politiker mit Todd's Visionen und Thesen näher befassen.

Das Buch selber ist in verständlicher Sprache geschrieben. Für politisch interessierte Menschen sicher sehr lesenswert.

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89 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prügel für die USA 20. März 2003
Von bindo
Format:Taschenbuch
Der französische Gelehrte Emmanuel Todd hat bereits 1976 in seinem Buch "La chute finale" (dt. "Vor dem Sturz - Das Ende der Sowjetherrschaft") den Zusammenbruch der Sowjetunion vorhergesagt. Basis für seine Annahme bildete u.a. die Betrachtung der Entwicklung demographischer Entwicklung (z.B. zunehmende Säuglingssterblichkeit) und anthropologischer Eigenart (z.B. egalitäre Grundhaltung der slawischen Familien). Die Erforschung von Familienstrukturen und deren Implikationen für das Verhalten gesellschaftlicher Gruppen ist ein Spezialgebiet Todds, der am Nationalen Institut für Demographische Studien in Frankreich arbeitet.

Wie seinerzeit die Sowjetunion unterzieht er in "Weltmacht USA - Ein Nachruf" nun die gegenwärtigen Vereinigten Staaten von Amerika einer intensiven und schonungslosen Analyse, wobei er neben Demographie und Anthropologie auch Wirtschaftsdaten, politisches Geschehen sowie psychologische und kulturtypische Elemente als Untersuchungskriterien mit einbezieht.

Das Buch umfaßt etwa 250 Seiten, und seine Lesbarkeit wird dank der schnell nachvollziehbaren Gedanken und stets klaren Sprache des Autors weiter erleichtert. Die Übersetzung ins Deutsche ist hervorragend gelungen, man kann den Übersetzern nur hohes Lob zollen. Amüsant ein kleiner Setzfehler - der Ostblock wurde zum "Obstblock" umgetauft.

Die Grundthese dieser Studie ist, daß die USA dabei sind, ihren Status als "letzte verbliebene Supermacht" zu verlieren, weil sie die dafür erforderlichen militärischen, wirtschaftlichen und ideologischen Qualitäten nicht mehr aufbringen können. Die zunehmende Unberechenbarkeit und Aggressivität der Vereinigten Staaten wird als Zeichen ihrer zunehmenden Schwäche und als Frustreaktion auf ihre faktische wirtschaftliche Abhängigkeit von den sich beständig emanzipierenden Großmächten Europa und Japan gedeutet.

Die gegenwärtigen USA werden als "räuberischer Staat" definiert, der selbst massive Industrie- und Außenhandelsdefizite aufweist, aber die Finanzen und Produkte aller anderen Staaten quasi wie ein Schwarzes Loch aufsaugt und seinen Reichtum im eigenen Land zu Lasten der Minderheiten und unteren Schichten ungerecht an eine superreiche antidemokratische Oberschicht umverteilt.

Aufgrund eingehender Analyse verschiedenerlei Daten und Vergleiche mit historischen Weltreichen gelangt Todd zu der Überzeugung, daß sich die Vereinigten Staaten innerhalb der nächsten Jahrzehnte zu einer Regionalmacht zurückbilden werden, während die EU im Bunde mit einem wiedererstarkten, aber zur Gutmütigkeit bekehrten Rußland gemeinsam mit Japan künftig das Weltgeschehen bestimmen wird.

Folgt man diesen Prognosen, sind Europa und die USA im Begriff, voneinander abzurücken, beschleunigt durch die militärischen Abenteuer der letzteren Macht im Nahen und Mittleren Osten. Als unmittelbare Folge stehe eine Intensivierung der Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich an, dem sich vielleicht auch Großbritannien anschließen werde. Gleichzeitig würden sich immer mehr Staaten von den USA ab- und Europa zuwenden.

Todd bietet einige konkrete Vorschläge, wie man dieser zwangsläufigen Entwicklung angemessen begegne: Er erwähnt die Errichtung einer protektionistischen europäischen Handelspolitik, mehr Rücksichtnahme auf nationale Eigenarten, die Neudefinition, Verlegung oder Neugründung internationaler Organisationen sowie die früher oder später notwendig erscheinende sicherheits- und energiepolitische Ausrichtung auf Rußland.

Genau in solcherlei unbekümmerten Spekulationen liegt meines Erachtens eines der Probleme dieses Buches, denn es suggeriert - vielleicht unabsichtlich - daß die Welt einem permanenten Friedenszustand entgegenstrebt, der nach einigen mittelstarken Erschütterungen im Nahen Osten und anderen Weltgegenden und der "Befriedung" des neuen Sorgenkindes USA quasi automatisch eintreten wird. Die politische Sprengkraft des israelisch-arabischen Konflikts und die potentielle Bedrohung Europas durch die terroristischen Auswüchse des islamischen Fundamentalismus werden nicht als solche aufgeführt; das noch gefährlichere und bislang ungelöste Problem der Proliferation von Massenvernichtungswaffen wird erst gar nicht erwähnt.

Ein anderer Schwachpunkt ist die nebelhafte Verwendung des Begriffs "Oligarchie", die die Demokratie frei nach Aristoteles teilweise oder ganz ablösen soll. Todd definiert die Oligarchie als Bildungselite, eine wohlhabende Führungsschicht, die ihm geradezu als Synonym für die Mißstände der heutigen USA und als Bedrohung der egalitären amerikanischen Gesellschaftsform dient, während er im Falle Europas die hiesigen oligarchischen Tendenzen anscheinend als keine grundlegende Gefahr erachtet.

Ich habe Emmanuel Todd neulich in einem Fernsehinterview gesehen und war von seiner offensichtlichen hohen Auffassungsgabe und eigenständigen Denkweise beeindruckt. Daraufhin habe ich das Buch gekauft und gelesen.

Selbst jüdischer Abstammung, weicht er der empfindlichen Problematik der Palästinafrage keineswegs aus, sondern zieht mit der israelischen Besatzungspolitik hart ins Gericht und wirft den USA Unterstützung dieser Ungerechtigkeit vor.

Todds Grundhaltung ist durch und durch die eines Realisten und Optimisten. Allerdings läßt er keine Gelegenheit aus, um unaufhörlich über die erblickten Mißstände und Dekadenz der USA herzuziehen. Diese Einseitigkeit in der Wahrnehmung der USA wirft den Verdacht auf, daß er der Versuchung erliegt, auf der anderen Seite die positiven Zukunftsaussichten eines friedlichen und wohlständischen Europas überzubewerten. Zum Zwecke gesunder Ernüchterung empfiehlt es sich, der Frankophilie und dem Europaoptimismus Todds die Warnungen pessimistischer Realisten vom Schlage Peter Scholl-Latours gegenüberzustellen, der gleichwohl mit Todd viele Ansichten teilt.

Emmanuel Todds Vorstellungen haben angeblich erheblichen Einfluß auf die Politik Jacques Chiracs ausgeübt. Das Buch ist also nicht nur blanke Theorie, sondern steht in einem direkten Zusammenhang mit der aktuellen politischen Willensbildung und damit unser aller Zukunft. Trotz seiner erwähnten Schwächen verdient dieses Buch fünf Sterne und sei jedem politisch interessierten Zeitgenossen ZUR LEKTÜRE EMPFOHLEN.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Es ist zwar interessant nach einigen Jahren ein Buch zu lesen, das mit den Kenntnisstand des Weltgeschehens bis zum Jahre 2002 geschrieben wurde und nach eigenem Bekunden einen Nachruf auf die Weltmacht USA darstellen soll, doch es wäre nicht fair, einen solchen Text mit dem heutigen Wissen zu beurteilen.

Deshalb will ich das auch nicht tun. Dennoch muss ich gestehen, dass ich auch mit dem bis 2002 begrenzten Wissen nicht ganz verstanden habe, wie der Autor seinen etwas vorschnellen Nachruf begründet. Damals stand der von der Bush-Administration angezettelte Irak-Krieg gerade bevor, und der Autor sah in diesem Krieg den Anfang vom Ende der Führungsrolle der USA. Insbesondere ließ ihn die Einigkeit zwischen Deutschland und Frankreich in der Ablehnung dieses Waffengangs euphorisch von einer neuen Rolle Europas träumen.

Diese beiden in der ziemlich langen Einleitung diskutierten Gedanken zeigen Zweierlei. Erstens muss man sich beim Lesen dieses Buches auf viel französisch geprägtes Wunschdenken einstellen. Und zweitens hat der Autor, obwohl er Historiker ist, merkwürdig beschleunigte Vorstellungen von der Zeitdimension eines solchen Machtverlustes. Die folgenden Kapitel machen dann deutlich, dass das ganze Buch etwas konfus geschrieben ist und der Autor darüber hinaus ungewöhnliche und einseitige Argumente benutzt, um seine These aus dem Titel des Werkes zu begründen.

Bereits im ersten Kapitel ("Der Mythos vom weltweiten Terrorismus") wird man mit dem Argument konfrontiert, dass der aggressive Islamismus historisch gesehen nichts Neues ist. Auch das Christentum durchschritt vor geraumer Zeit solche Phasen, erfahren wir. Mit sinkender Geburtenrate und einer hohen Alphabetisierungsquote in den islamischen Ländern würde sich das schließlich irgendwann von selbst geben. Diese Argumentation überrascht ein wenig, zumal sie auch für den Zusammenbruch des Kommunismus herhalten muss. Obwohl der Autor in einem anderen Buch mit ähnlichen Begründungen den Untergang des sowjetischen Imperiums vorausgesagt hatte, muss das noch lange nicht bedeuten, dass seine Argumentation auch richtig ist. Ganz im Gegenteil, sie war in diesem Zusammenhang völlig falsch.

Der Autor ist nicht nur Historiker, sondern auch in demographische Scheinkausalketten so verliebt, dass er nicht bemerkt, wie die wirklichen Zusammenhänge sich darstellen. Es sind doch vor allem ökonomische Gründe, die zu einer niedrigen Geburtenrate und einem relativ hohen Bildungsstand führen. Und es werden auch ökonomische Gründe sein, die die USA aus ihrer einstigen Führungsrolle drängen werden. Doch leider geht Todd darauf nicht besonders ein.

Was er insgesamt jedoch beschreibt, ist durchaus zutreffend, nämlich:

(1) Die USA fürchten zu Recht, dass sich der eurasische Kontinent von seiner politischen und ökonomischen Spaltung erholt, zusammenwächst und wirtschaftlich erstarkt. Nur so kann man ihre besonders unter der Bush-Administration betriebene Umzingelungspolitik gegenüber Russland erklären. Sollte sich Eurasien tatsächlich in dieser Weise entwickeln, werden es die USA sehr schwer haben, ihre Weltmachtposition aufrecht zu erhalten.

(2) Die USA haben sich militärisch schon lange völlig überdehnt. Sie sind trotz ihrer vermeintlichen militärischen Stärke, die Unsummen kostet, nicht in der Lage, Kriege gegen viel schwächere Gegner zu gewinnen, wenn sie dazu Bodentruppen einsetzen müssen.

(3) Die USA sind nicht mehr fähig, auf breiter Front konkurrenzfähige Produkte herzustellen. Sie sind deswegen extrem bei anderen verschuldet. Beides zusammen verschärft die beiden vorher genannten Probleme. Die vermeintliche wirtschaftliche Stärke der USA beruht nicht auf einer realen Güterherstellung, sondern vor allem auf finanztechnischen Scheingewinnen.

Was der Autor zwar andeutet, was aber zur Zeit der Niederschrift dieses Buches noch nicht in dieser Deutlichkeit wie heute für alle sichtbar war, ist der der Niedergang des US-Dollars. Ein Währungsverfall ist immer ein untrüglicher Vorbote eines heftigen politischen Einflussverlustes.

Fazit.
Ein zwar interessantes, aber lange nicht so spektakuläres Buch, wie der Titel vielleicht vermuten lässt. Vor allem verwirren die Argumentationsketten des Autors, die fast ausschließlich demographischer oder soziokultureller Natur sind. Doch diese Erscheinungen haben ökonomische Ursachen, die der Autor allerdings links liegen lässt, obwohl sie die eigentliche Kausalität beschreiben. Außerdem beruhen einige der in diesem Buch niedergeschriebenen Prognosen auf einem gewissen Wunschdenken. Die Rolle Chinas wird völlig unterschätzt, die Stärke Russlands überschätzt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Prima gelaufen
Das Buch war neuwertig und original verpackt. Der Versand wurde sofort abgewickelt und das Buch war in kürzester Zeit da.
Vor 18 Monaten von M. Stachow veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Eine neue Weltordnung steht vor der Tür
Es ist interessant dieses Buch jetzt im Jahr 2010 zu lesen. Die Welt hat sich weiterentwickelt. Durch die Veränderungen (z. B. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2010 von Katilun
2.0 von 5 Sternen Leider falsch
so sehr ich mir wünschen würde, wenn die USA keine "alleinige Weltmacht" mehr wäre, so sehr muss ich dem Autor wiedersprechen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Januar 2009 von Historienfreak
5.0 von 5 Sternen Weltmacht am Abgrund
Todd schildert plastisch, wie es die theoretisch-philosophischen Defizite einer irrational-trivialreligiösen und esoterischen Waffenscheinbesitzernation ohne zukunftsweisende... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2008 von Christof Sperl
5.0 von 5 Sternen Hochaktuell - leider auf unbestimmte Zeit
Um die "Neigung" der USA zu militärischen Lösungen für fast alle Konflikte in der Welt zu verstehen, ist dieses Buch obligatorisch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juni 2008 von Tim Karsten
4.0 von 5 Sternen Sehr spannende Lektüre
Todd hat es geschafft mit "Weltmacht USA. Ein Nachruf" ein sehr kontroverses, aber durchweg spannendes Buch zu schreiben, das gleichsam als Abrechnung mit Amerikas Abkehr von einer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2008 von Christoph Barth
4.0 von 5 Sternen Interessant und kurzweilig
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Veröffentlicht am 14. März 2007 von Frank F.
2.0 von 5 Sternen Unsachlich und konfus
Bücher zur relativen Macht der USA und ihrem vermeintlichen Niedergang oder weiteren Aufstieg haben seit dem Irak-Krieg Hochkonjunktur. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Mai 2006 von Jürgen Matthes
4.0 von 5 Sternen Sachliche Analyse der amerikanischen Probleme
Emmanuel Todds europäischer Bestseller „Weltmacht USA - Ein Nachruf" erweist sich als gelungene Analyse der politisch-gesellschaftlichen Situation der Vereinigten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2005 von Gordian Ezazi
5.0 von 5 Sternen USA am Ende oder Anfang?
Ich habe dieses Buch auf Grund einer Empfehlung, mit einer eher skeptischen Einstellung von meiner Seite gekauft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juni 2005 von Kuit Christopher
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