Das von Illobrand von Ludwiger herausgegebene Buch gibt einen kurzen Einblick in die Heim'sche Syntrometrie, die er auch auf die Entwicklung einer aspektbezogenen Logik angewandt hat (siehe auch das unveröffentlichte Werk "Syntrometrische Maximentelezentrik" von 1976). So kommt in weiten Teilen des Werkes Burkhard Heim selbst zu Wort, ergänzt jeweils durch erläuternde Kommentare v. Ludwigers.
Positiv an diesem Werk ist zunächst das ausführliche Formel- und Abbildungsverzeichnis, auf das immer wieder referenziert wird. So ist es dem fachkundigen Leser möglich, Heims Ausführungen besser nachzuvollziehen. Auch der Vergleich mit herkömmlichen Theorien wie der Stringtheorie und der klassischen Quantengeometrie erlaubt eine recht gute Einschätzung bzw. Einordnung der Heim'schen Theorie. Es wird somit deutlich, dass Heims Theorie (hoffentlich !) noch eine große Rolle in der Zukunft spielen wird, zumal das DESY-Team bereits 1981 (!) mit Hilfe der Heim'schen Beziehungen die Naturkonstanten neu und wesentlich genauer bestimmt hat.
Drei Dinge finde ich an diesem Werk nachteilig. Zum einen die vielen Korrekturen und Ergänzungen, dargelegt auf einem separaten Zettel. Hier hätte eine saubere redaktionelle Arbeit zu einem besseren, äußeren Gesamteindruck geführt. Zum anderen wird meines Erachtens nicht ausführlich genug auf die technische Umsetzbarkeit der kontrabarischen Gleichung für die Kraftdichte (Gleichung A-8) und deren Lösung, die Beschleunigungsgleichung für einen die Strahlung E x H (elektromagnetisches Feld) umsetzenden Hohlleiter-Ringes eingegangen. Dieses ist die Gleichung, mit der es theoretisch möglich ist, einen UFO-Antrieb zu entwickeln (v. Ludwiger spricht an anderer Stelle von einem "Kontrabatoren-Antrieb"), der "unmögliche" Beschleunigungen und rasante Ortswechsel ermöglicht, ähnlich, wie es auch immer bei UFO-Sichtungen beschrieben wird. Drittens hätte ich gern noch etwas mehr über den Menschen "Burkhard Heim" erfahren (man erfährt nur an einigen Stellen etwas über Philosophie und Leben dieses großartigen Wissenschaftlers). Trotz allem ein lesenswertes Buch, das Lust auf eine Vertiefung der Heim'schen Theorie macht.