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Welt in Angst
 
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Welt in Angst [Hörbuch-Download]

von Michael Crichton (Autor), Johannes Steck (Erzähler)
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (87 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 7 Stunden und 39 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Audiobuch Verlag OHG
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 8. Juni 2006
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B003O9E6Z4
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (87 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

George Morton schwimmt im Geld und will sein Gewissen mit Spenden für Umweltschützer beruhigen. Doch als er erfährt, daß diese in seinem Namen eine viertel Millionen Dollar an dubiose Aktivisten in Costa Rica überwiesen haben, ahnt er einen Komplott von Ökoterroristen und Umweltaktivisten. Er sucht nach Beweisen und wird dabei vor eine nahezu unlösbare Aufgabe gestellt: einen künstlich erzeugten Tsunami zu verhindern.
(c) 2005 Audiobuch Verlag oHG, Freiburg i. Br.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
129 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
GEKÜRZT UND MIT EINEM HAUCH VON ZENSUR

Jetzt sitze ich hier als guter Mensch und Anhänger der Ökobewegung, der kein Fleisch ißt, Produkte meidet, die an Tieren getestet werden, und sein Bestes tut, damit die Welt wieder ein Gleichgewicht findet. Und dann kommt Michael Crichton daher und sagt mir, daß die Welt noch nie im Gleichgewicht war und der große Fehler der Menschen darin besteht, daß sie denken, sie hätten die Aufgabe ein Gleichgewicht zu erzeugen. Er sagt mir auch, daß Mitgefühl eine gute Sache ist, daß meine Aktionen sich sicher lohnen, daß ich aber einen fatalen Fehler mache, wenn ich nichts von den Fakten weiß.

Ich weiß wirklich wenig von den Fakten, ich spiele gerne einen auf Ignorant, weil es einfach zu viele Fakten und Blickwinkel gibt. Dann habe ich mich auf Crichtons neuen Roman eingelassen und muß sagen, daß mich die Fakten darin mehr als erschüttert haben. Und weil es mich wurmt, ahnungslos dazustehen, war es an der Zeit in Aktion zu treten. Ich machte mich daran, die Fakton von Crichton zu untersuchen. Es wurde eine mühevolle Reise, Crichton bot die Fußnoten, Querverweise und literarischen Quellen, das Internet tat den Rest.

Der Mann hat Recht. Ich wiederhole es noch einmal, weil es eine recht deprimierende und gleichzeitig auch euphorisierende Feststellung ist - der Mann hat Recht. Er hat einen Blickwinkel auf unsere Zeit, der mich einiges gelehrt hat. Sicher kann man sagen, daß die heutigen Katastrophen solch ein Buch widerlegen, aber das ist schon ein wenig albern, denn darum geht es nicht in Crichtons Roman. Es geht um uns und die Medien, die uns pausenlos on the edge halten; es geht um diesen Planeten, unsere Ahnungslosigkeit und Arroganz und die Schwarzmaler, die sich unser Unwissen zunutze machen. Es geht um das kurze Wort Angst mit dem sich jeder von uns lenken läßt.

Ich will hier nicht, die Gründe, Hintergründe und Erklärungen wiedergeben, dafür hat Crichton einfach ein viel zu cleveres Buch geschrieben, das eine große Menge von Leuten ausgesprochen hassen werden. Aber so war Crichton von Anfang an, bevor er sich in die etwas seichteren Themen begab und Kinder durch den Jurassic Park jagen ließ oder mit Rittern spielte. Sein neues Buch erinnert in seiner Direktheit an die ersten Romane, die durchweg Perlen waren und einen Schriftsteller zeigten, der nicht tief in der Gefühlskiste der Menschen kramt und vierzig Seiten braucht, um einen Charakter zu beschreiben. Er zeichnet die Personen einfach, sie sind entweder stark oder schwach, fies oder nett, es gibt kein dazwischen, denn Crichton geht es um Fakten, und er verpackt sie in Spannung - eine gute Kombination für alle, die keine Lust auf den trockenen Stil von Sachbüchern haben.

Da ich das Buch im Original gelesen haben, war ich gespannt auf die Übersetzung. Und da setzt es einiges. Die Zensur muß in Form des Lektorats zugeschlagen haben. Einige Fakten müssen dem deutschen Blessing Verlag doch zu brenzlig gewesen sein, daß er sie einfach rausschnitt. Ein Beispiel.
Auf Seite 450 ganz unten und übergehend zu Seite 451 gibt es eine Passage, in der Hoffmann sagt:
"Wir haben noch gar nicht über die Involution gesprochen."
Die Antwort von Evans ist ein dämliches:
"Darüber reden wir ein andermal."

Im amerikanischen Original auf Seite 459-460 klingt das ganz anders. Evans sagt: "Professor---" und darauf spricht der Professor weiter und sagt:

"Es ist der nächste Schritt in der Entwicklung der Nationalstaaten. Tatsächlich passiert es schon. Sie müssen die Ironie dahinter sehen. 25 Milliarden Dollar und zehn Jahre später kauft die reiche Elite, die furchtbare Angst vor Magnetfeldern und Krebs durch Stromleitungen hatte, Magneten ein und wickelt sie sich um die Fußknöchel oder schiebt sie unter ihre Matratzen, um die gesunden Effekte von magnetischen Felden zu nutzen. Es sind dieselben magnetischen Felder wie zuvor, nur jetzt können sie nicht genug davon bekommen."

Ich weiß nicht, wie man das sonst noch nennen kann, für mich ist das eindeutig eine Zensur. Vielleicht ist der Verlag ein Fan magnetischer Felder, vielleicht wollten sie keinen Ärger mit den Importeuren von Fußbändern haben oder dachten sich einfach, das merkt so und so keiner. Es ist definitiv nicht die einzige Zensur, dem Rest der geschnittenen Szenen kann sich jeder selbst widmen. Ich rate zum Original, es sagt einfach mehr und niemand filtert die Worte.Und auf das Haupt des Lektors und das des Verlages möge Asche fallen. Es ist schon sehr peinlich, wenn im Jahre 2005 solche Zensur stattfindet.

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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Zum Thema: Bin ueber den Krabbeltisch eher aus Versehen zu dem Buch gekommen, und habe mir nicht sonderlich viel davon versprochen, nachdem ich im Klappentext was von "Oeko-Terroristen" gelesen hatte. Was ich aber bekommen habe, war eine intelligente, kurzweilige Urlaubslektuere, die wohltuend die momentanen Pflichtmeinungen hinterfragt. Michael Crichton lehnt sich dabei weit aus dem politisch inkorrekten Fenster und kann in weiten Teilen (nicht immer!) auch seine Aussagen belegen. Seine Bibliographie ist beeindruckend und beweist, dass er wirklich sorgfaeltig recherchiert hat. Interessant die vielen ins Buch eingestreuten Diskussionen, wo man oft genug einen Spiegel vorgehalten bekommt. Dafuer fuenf Punkte.

Dagegen faellt die Story selbst etwas ab, ist nicht so sorgfaeltig aufgebaut wie Crichtons wissenschaftliche Argumentation. Man stutzt, weil ploetzlich eine Hauptperson mit im Flugzeug sitzt, die ueberhaupt nicht mit zum Flughafen gefahren ist, oder weil eine gross angekuendigte Aktion der Umweltterroristen aus nicht weiter erlaeuterten Gruenden gar nicht stattfindet. Vor allem gegen Ende hat man ausserdem das Gefuehl, in einem 08/15-Actionfilm zu sein. Dafuer wieder einen Punkt Abzug. Insgesamt aber ein ordentlicher, kurzweiliger Roman, der zum Nachdenken anregt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von aumi1976
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ja, das Buch ist schon ein paar Jährchen alt mittlerweile und der Autor leider schon gestorben.
Trotzdem ist das Buch nach wie vor von der Thematik her absolut aktuell, auch wenn sich die Klima-Diskussion momentan doch deutlich abgeschwächt hat.

Über "Welt in Angst" scheiden sich die Geister. Schlußendlich hat jeder irgendwo seine Meinung bzw. meint Ahnung zu haben. Man kann es also mögen oder auch nicht. Was Michael Crichton hier getan hat war schlichtweg seine eigene Meinung zum Thema zum Ausdruck zu bringen und die Faktenlage zusammenzutragen. nicht mehr. Er behauptet an keiner Stelle, dass er die einzige Wahrheit kennt und mit dem Buch vertritt. Interessant ist hierbei vor allem auch der Anhang in dem er seine Situation zur Entstehung des Buches erläutert.
Zusammengefaßt ist sein Statement schlichtweg: Ich weiss, dass der Mensch nichts über das Klima und wie es in der Zukunft sein wird weiß. Ende.

Zur Story an sich: Die Geschichte ist halt relativ schlicht und eher wenig spektakulär. Eine durchaus spannende Geschichte, die aber halt nicht viel Neues aus Thriller-Sicht enthält.
Entscheidend ist halt die in die Story eingebaute Faktenlage und Diskussion rund um das Thema Globale Erwärmung, Klimakatstrophe und Co. Diese haben mich das Buch verschlingen lassen. Ich habe es im Laufe der Jahre mittlerweile schon das eine oder andere Mal gelesen um wieder mal an die Fakten erinnert zu werden.

Und als Randnotiz:
Vor ca. einem Jahr habe ich mich mit meinen Eltern über das Thema Klimaerwärmung etc. unterhalten bzw. durchaus hitzig diskutiert. Daraufhin habe ich ihnen einfach mal "Welt in Angst" geschenkt. Ich war total überrascht als sie mir dann berichtet haben wie sie selbst das Buch verschlungen haben. In der Zwischenzeit haben sie das Buch selbst mehrfach in ihrem Bekanntenkreis verschenkt...
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Die neuesten Kundenrezensionen
Respekt!
Crichtons 2004 erschienenes "Welt in Angst" ("State of Fear") zählt eher zu seinen weniger bekannten Romanen - aber für jeden, den fundierte Informationen über die... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von jury veröffentlicht
Super gut!
Das Buch liest sich so spannend, wie schon lange keins mehr.
Beeindruckend ist das Quellenverzeichnis. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Greiner Yvette veröffentlicht
Alles top, nur Hülle war leicht beschädigt
War alles top: Preis, Lieferung, nur leider war die CD-Hülle hinten eingerissen. Das war schade, aber bei einem solch guten Preis, ist das noch ok!
Vor 4 Monaten von svearika veröffentlicht
Denkanstöße zum Thema Umweltschutz-Maschinerie
Als Michael-Crichton-Fan mag ich das Buch natürlich sehr wegen der guten Recherche und Darstellung. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Akinom veröffentlicht
inhalt hui, der rest, naja
eines vorweg. das buch ist keine große literatur. ich musste dem buch dennoch die volle punktezahl geben, da ich der meinung bin, dass viele menschen mit den, in diesem buch... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von m. veröffentlicht
DDT ist ungiftig
In diesem Roman entkommen die Protagonisten in einer Art und weise Gefahren, die man nur als langwielig, absehbar und lächerlich bezeichnen kann. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Wolfgang veröffentlicht
Crichtons schlechtester Roman
Auch wenn Michael Crichton einige spannende Wissenschaftsthriller geschrieben hat, gehört dieses Buch definitiv NICHT dazu. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Michel Servet veröffentlicht
Perfekt recherchierter Science-Thriller
'State of Fear' ist ein weiteres Zeugnis der von Michael Crichton bekannten und perfektionierten Symbiose von Wissenschaft und Unterhaltung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. März 2010 von Slate
Wer schreibt bei Blessing eigentlich die Klappentexte???
Eins vorweg: das ist eines der besten Werke, die Circhton vor seinem Tod in den 2000er Jahren geschrieben hat. Aber dazu später. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juli 2009 von F. Löffler
zu langatmig und zum Ende zu brutal
Der Anfang lies sich gut lesen und baute eine Spannung auf, die bis fast zum Ende offen war. Leider waren zwischendrin für mich fast endlose Diskussionen z.B. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2009 von Leserin
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