Wenn man das Entstehungsjahr berücksichtigt (1964!), ist die Idee absolut genial. Dieser Roman ist offensichtlich eine der Vorlagen für den Film Matrix. Die Welt als Simulation einer übergeordneten Welt! Geschickt verzichtet der Autor auf technische oder naturwissenschaftlich Details der der simulierten Welten (hier muss man unwillkürlich an Second Life denken), wodurch das Konzept modern und nicht antiquiert auf den Leser wirkt. Leider hat der Autor aber keine überragende erzählerische Begabung, sodass abgesehen von dem sehr beeindruckenden Hintergrund die Handlung doch etwas lahm und hölzern wirkt. Der Protagonist ist ebenso wenig charakterisiert und leblos wie eine Puppe. Idee: Note 1, Umsetzung: 4.