Der Anfang ist gut gemacht und erzeugt nicht nur einen hohen literarischen Anspruch, sondern auch viel Spannung über eine Entführungsgeschichte in Mexiko. Dann kommt immer mehr das Thema Glaskunst über eine weitere Erzählperspektive ins Spiel. Anfangs überaus interessant. Weil super genau. Doch mit der Zeit wird es aus meiner Sicht zu viel des Guten. Im Grunde genommen streckenweise wissenschaftlich. Zu lange und detaillierte Beschreibungen reihen sich aneinander. Ich habe mich durchgekämpft bis Seite 450, dann habe ich abgebrochen. Der Autor hat das Buch, wie ich finde, selbstverliebt nur für sich selbst geschrieben. Und ich frage mich, ob er auch nur ein Mal an eine Leserschaft, an ein Zielpublikum gedacht hat.
Fazit: hochwertige Literatur. Aber Thema schlecht umgesetzt.