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Nachdem Professor Henri Vollmer unter rätselhaften Umständen gestorben ist, übernimmt sein engster Mitarbeiter Fred Stiller die Leitung des Forschungsprojekts Simulacron 1. Dabei handelt es sich um eine monströse Computersimulation, die eine virtuelle Welt mit künstlichen Menschen erschaffen hat. Mit Hilfe von Simulacron 1 sollen gesellschaftliche, ökonomische und politische Vorgänge künftig exakt vorausgesagt werden können. Wie sein ehemaliger Chef beginnt sich Stiller bald zu verändern, weist Symptome von Schizophrenie auf und fürchtet um sein Leben. Steckt Herbert Siskins, der allmächtige Chef des Forschungsinstitutes, hinter den seltsamen Vorgängen?
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Mit "Welt am Draht" inszenierte Rainer Werner Fassbinder 1973 eine Science-Fiction-Utopie, die nichts an Aktualität verloren hat. Unglaublich spannend und zugleich verstörend gilt der TV-Zweiteiler vielen als Basis für die erfolgreiche "Matrix"-Trilogie. In der Hauptrolle des Ingenieurs Fred Stiller, der seine eigene Realität plötzlich als eine "Welt am Draht" erkennt, glänzt Klaus Löwitsch. Neben ihm ist eine Riege weiterer hervorragender Schauspieler zu sehen. Die Kamera führte der deutsche Star-Kameramann Michael Ballhaus. 2010 wurde auf der Berlinale eine sehr gelungene restaurierte Fassung von Fassbinders einzigem Science-Fiction-Ausflug gezeigt.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Zweiteiliger Science-Fiction-Klassiker von Rainer Werner Fassbinder nach dem Roman "Simulacron-3" von Daniel F. Galouye.
Kurzbeschreibung
Im Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung haben Wissenschaftler eine künstliche Welt erschaffen, die die reale imitiert. Nach dem überraschenden Ableben des Institutsleiters scheint seinen Nachfolger Fred Stiller das gleiche Schicksal zu ereilen. Denn auch Stiller muss feststellen, dass die Realität, in der er lebt, womöglich nur eine Simulation ist.
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Im Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung haben Wissenschaftler eine künstliche Welt erschaffen, die die reale imitiert. Nach dem überraschenden Ableben des Institutsleiters scheint seinen Nachfolger Fred Stiller das gleiche Schicksal zu ereilen. Denn auch Stiller muss feststellen, dass die Realität, in der er lebt, womöglich nur eine