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Die Welt der Bücher. Eine Geschichte der Bibliothek
 
 
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Die Welt der Bücher. Eine Geschichte der Bibliothek [Gebundene Ausgabe]

Matthew Battles
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 255 Seiten
  • Verlag: Artemis & Winkler; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3538071659
  • ISBN-13: 978-3538071650
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 462.475 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Matthew Battles
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bibliotheken haben durch die Jahrhunderte Bücher gesammelt und aufbewahrt, sie geordnet und zugänglich gemacht. Aus der chaotischen Mannigfaltigkeit der Bücher haben sie ein organisiertes Universum geschaffen, das planvolles Studieren ermöglicht. Das hat ihnen neben Bewunderung und Passion auch fanatischen Hass und den Verdacht eingetragen, der staubige Ort zu sein, wohin die Bücher gehen, um zu sterben. Matthew Battles, der Verfasser dieser einzigartigen Geschichte der Bibliomanie, ist beides: ein großer Freund der Bücher und der Bibliotheken. In sieben Kapiteln nimmt er den Leser mit auf eine Zeitreise durch Paläste und Ruinen des Wissens, von der Bibliothek in Alexandria über Klosterzellen bis zur British Library, von Privatbibliotheken und sozialistischen Lesesälen bis ins Informationszeitalter. Die Geschichte der Bibliotheken ist auch die Geschichte des menschlichen Versuchs, Ordnung in die Welt zu bringen - und dessen letztendliches Scheitern.

Über den Autor

Matthew Battles arbeitet in der antiquarischen Abteilung der Bibliothek der Harvard University und schreibt Kolumnen für Harper's. Der passionierte Büchersammler lebt in Jamaica, Plain, Massachusetts, USA.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Format:Broschiert
Matthew Battles, von Haus aus Bibliothekar, entführt den Leser in "Die Welt der Bücher" und an die Orte, wo sie gesammelt werden. In sieben Kapiteln erzählt er von der untergegangenen Bibliothek in Alexandria, von der British Library, von mittelalterlichen Klosterbibliotheken oder der Privatbibliothek Jonathan Swifts, und immer wieder von seinem Arbeitsplatz, der "Widener Library" in Harvard. Über sie schreibt der Autor: "Eine Bibliothek - besonders eine so umfassende - ist mehr als ein reines Kuriositätenkabinett; sie ist eine Welt für sich, vollständig, aber nie vollendet und immer voller Geheimnisse" - eine Aussage, die für alle Bibliotheken gilt.

Das Buch ist jedoch keine "Geschichte der Bibliothek", wie der Untertitel verspricht, sondern eher die Geschichte einzelner, von Matthew Battles ausgewählter berühmter Bibliotheken. Es enthält Schilderungen von verschiedenen Strömungen und Entwicklungen des Bibliothekswesens in einzelnen Epochen, angereichert mit zahlreichen Anekdoten.

Matthew Battles Stil wechselt zwischen Sachlichkeit und Unterhaltung und bedient sich dabei der bibliothekarischen Fachsprache. So ist die Rede von "Titelei", "Zettelkatalog" und "Erwerbungspolitik", während die Übersetzerin aus dem Amerikanischen, Sophia Simon, eine ziemlich altertümliche Sprache benutzt: "ein Schwall von Büchern", "Grünschnabel" oder "platzt aus allen Nähten".

"Die Welt der Bücher" enthält manches Wissenswerte für Büchersammler und Literaturbegeisterte, denn Matthew Battles reichert seine Kapitel mit vielen Informationen an. Es gibt Exkursionen über die Erfindung des Papiers, über Tontäfelchen oder Erklärungen zu Deweys Dezimalklassifikation oder die "Ungeheuerlichkeit" von Online-Katalogen. Leider springt der Autor häufig hin und her und bleibt nicht einheitlich bei einer Bibliothek, so dass der Leser schnell den Faden verliert.

Ganz unbibliothekarisch: Es fehlen ein Stichwortwortverzeichnis und ein Nachweis der erwähnten Bibliotheken. Die Quellenangaben sind, soweit nicht im laufenden Text angegeben, unübersichtlich im Anhang Kapitelweise zusammengestellt. Die Schwarzweiß-Abbildungen von Gemälden, die Menschen und Bücher zeigen, und Fotos von Bibliotheks-Lesesälen ergänzen diese - trotz der genannten Einwände - lesenswerte Aufsatzsammlung aus der "Welt der Bücher".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Wenn ich den Titel des Buches ernst nehmen würde, gäbe es nur 2-3 Sterne, denn eine universale Geschichte der Bibliothek wird hier nur sehr unvollständig erzählt. Wenn ich aber als Titel "Streifzüge durch die Geschichte der Bibliothek" annehme, gebe ich 4 Sterne, denn das ist es, was hier geboten wird: Interessante Einblicke in gewisse Abschnitte der Geschichte des Bibliothekswesens, teilweise mit einer USA-lastigen Perspektive. Aber weil auch das interessant ist und ich es nicht als Universalgeschichte der Bibliothek gelesen habe, war es völlig in Ordnung. Gestört hat streckenweise der Versuch, politisch korrekte Stereotypen abzuspulen: Dass an der Zerstörung der Bibliothek von Alexandria keinesfalls die muslimischen Eroberer schuld gewesen seien. Oder die Breitwalzung der Bücherverbrennungen durch die Nazis. Allerdings versöhnt der Autor einen auch immer gleich wieder, in dem er die eigenen Stereotypen und Relativierungen wieder relativiert und kein pro und contra verschweigt. Zurück bleibt beim Leser dann höchstens Ratlosigkeit, welche Meinung der Autor denn schlussendlich nun vertritt? Egal, denn was der Leser aus diesem interessanten Buch für sich mitnimmt, entscheidet er selbst.
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7 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Bücher, das ist es doch, um was es hier geht, und viele Bücher bilden eine Bibliothek - und um diese geht es in diesem 150 Seiten starken Taschenbuch.

Von der sagenhaften Bibliothek von Alexandrien bis zur digitalisierten Bibliothek von heute spannt der Autor den Bogen, und im Laufe der Reise durch die Jahrtausende begegnen wir antiken Philosophen, gelehrten Mönchen und streitbaren Bibliothekaren und Gelehrten. Bei der Schilderung mancher Bibliothek kommt Neid auf, bei der Zerstörung mancher Bibliothek kommen dem Bücherliebhaber die Tränen.
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