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Welse sind stammesgeschichtlich relativ alt und bereits aus der Periode des Tertiärs bekannt. Als Raubfische haben sie schon früh die Aufmerksamkeit von Fischern, Gewässerbewirtschaftern und Biologen auf sich gezogen. Durch ihr grätenloses, schmackhaftes Fleisch zählen sie zu den begehrten Fischarten und haben eine besondere Bedeutung für die Erhaltung des biologischen Gleichgewichts in den Gewässern. Einige Welsarten sind interessante Fische für die intensive Aufzucht in der Aquakultur und es ist zu erwarten, dass sich deren Zucht und Haltung noch wesentlich ausdehnen und weiterentwickeln wird.
Das Buch entstand aus der Idee, für die Arbeit und die Produktion von Welsen die wichtigsten Ergebnisse und Informationen zusammen-zufassen und eine Anleitung für alle Interessierte zu erstellen. Um die Zusammenhänge für die Vermehrung und Aufzucht aber auch den Fang und die Bewirtschaftung zu verstehen ist die Biologie der einzelnen Arten von besonderer Bedeutung. Daher soll hier ein Überblick über alle Gattungen und Arten der Familie der Siluridae gegeben werden.
Die Ordnung der Siluriformes (Welsfische) ist eine sehr umfangreiche Fischordnung mit über 2.000 Arten (wobei etwa die Hälfte alleine in Südamerika vorkommt) und kommt auf allen Kontinenten (ausgenommen der Antarktis) vor. Zu ihr gehören winzige nur wenige Zentimeter große, wie auch riesige Arten, die mehrere Meter lang und hunderte Kilogramm schwer werden können. Arten einiger Familien (Clariidae, Ictaluridae, Pangasiidae, Pimelodidae, Siluridae) haben eine relativ große wirtschaftliche Bedeutung und werden in der Aquakultur produziert.
Die Familie der Eurasischen Welse (Siluridae) ist meist nur im Süßwasser der Nordhalbkugel verbreitet. Der Aquakulturteil bezieht sich hauptsächlich auf die wirtschaftlich interessanten und schnellwüchsigen Arten der Gattung Silurus, viele der Angaben und Informationen können aber auch auf die anderen Welsarten umgelegt werden. Um lesbar zu bleiben beschränkt sich dieses Buch auf das Wesentliche. Falls nichts anderes angegeben, gelten die üblichen Richtwerte. Für weitergehende Informationen darf auf die Literaturangaben im Anhang verwiesen werden.
Ich hoffe Sie haben Freude mit diesem Buch und wünsche Ihnen Erfolg bei der Beschäftigung mit Welsen, sowie ein kräftiges Petri Heil.
Kitzbühel und Frankfurt, im Sommer 2005
Martin Hochleithner
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Langweilig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Welse (Siluridae): Biologie und Aquakultur (Gebundene Ausgabe)
Wie auch die anderen Bücher des Autors wirkt auch dieses Buch wie abgeschrieben. Es handelt sich mehr oder weniger um eine Auflistung der verschiedenen Wels-Arten mit den biologischen Besonderheiten. Eingentlich für die praktische Anwendung in Teich und Zucht wenig brauchbar. Als Basis-Info akzeptabel
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