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Vader heißen nicht umsonst die AC/DC des Death Metals – nicht, dass sie nur drei Akkorde spielen könnten (ganz im Gegenteil, das technische Level ist atemberaubend hoch). Aber der Vader-Fan muss einfach keine Angst vor Experimenten haben. So ist "Welcome to the Morbid Reich" ein schaurig-schönes und erbarmungsloses Stück Death Metal geworden, das dem Vorgänger "Necropolis" nicht nur das Wasser reichen kann, sondern ihm kompositorisch haushoch überlegen ist. Piotr und Co. haben einige der besten Tracks ihrer Karriere geschrieben, die sich erstaunlich leichtfüßig ihren Weg zwischen Oldschool-Morbid Angel-Parts, gelegentlichen Midtempo-Thrash-Ausflügen und beinahe epischen Gitarrenmelodien bahnen. "Come and see my sacrifice" oder das Gänsehaut erzeugende, sakral-düstere "I am who feasts upon your flesh" sind da exzellente Hörbeispiele! Hinzu kommen einige atmosphärische Intros, die einen pechschwarzen Lovecraft-Schleier über dieses sagenhafte Werk legen. Wenn Ihr Euch nur ein Death Metal-Album dieses Jahr zulegen wollt, sollte Eure Wahl auf Vader fallen: Morbid Angel, räumt den Thron.
Nadine Fiebig, Blast
„Vader haben sich erfolgreich gehäutet, ohne sich zu verraten und mit Kalibern wie "Lord Of Thorns" immer noch gewaltige Tempomacher an Bord, bevor mit ‚They Are Coming’ ein weitres bombastisches Instrumental die finale Walze "Black Velvet And Skulls Of Steel" (göttliche Melodien) einleitet. Hail to poland.”
14/15 Punkte, Legacy
"Welcome To The Morbid Reich" klingt so, wie ein Vader-Album klingen muss - aber doch wieder ein bisschen anders, als seine Vorgänger: Nicht experimentell, nicht grundlegend anders, einfach nur schnell, geil, fett - und nach Vader."
Stephan Möller, metal.de
"Für eine Band, die schon so lange dabei ist, ist es wahrhaft sensationell, so ein ungefiltert infernalisches Wutbombardement zu entfesseln. Und nicht nur das: Bei aller gifttriefenden Aggression und schädelzertrümmernden Lärmattacke stehen bei diesem Album hörbare Spielfreude, differenzierte Kompositionen und eine verquere Art von Spaß an der Freud‘ im Vordergrund. Extreme Metal mit Feelgood-Faktor? Wieso nicht?"
Matthias Jost, Redaktion Piranha/KING
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