Produktinformation
|
| 1. Welcome To The Monkey House |
| 2. We Used To Be Friends |
| 3. Plan A |
| 4. The Dope (Wonderful You) |
| 5. I Am A Scientist |
| 6. I Am Over It |
| 7. The Dandy Warhols Love Almost Everyone |
| 8. Insincere Because I |
| 9. You Were The Last High |
| 10. Heavenly |
| 11. I Am Sound |
| 12. Hit Rock Bottom |
| 13. You Came In Burned |
| 14. Enhanced Section |
Alles in allem passt dieser neue Sound gut zu den Dandy Warhols, denn sie hatten immer schon ein hervorragendes Gespür für Rückgriffe. Ihre besten Stücke waren oft ganz eindeutig eine Widmung (z. B. "Bohemian Like You"). Aber darüber hinaus haben die Dandys sich ihren verspielten, ansprechenden Humor erhalten: Schließlich stammt von ihnen der Klassiker "Not If You Were The Last Junky On Earth". Dieser ironisierende Abstand von ihrem eigenen coolen Auftreten ist äußerst hilfreich bei Welcome to the Monkey House. Ihr Frontman Courtney Taylor-Taylor (der doppelte Familienname ist neu, vielleicht ein Versuch, noch englischer zu klingen?) präsentiert seine Texte immer noch mit dieser lässigen Nonchalance, aber dieses Mal verbindet er es mit einem schrillen Falsetto, das ebenfalls zu seinem Zwitter-Image passt.
Wie fast immer bei den Dandy-Warhols-Alben sind auch bei Monkey House die bissigsten Stücke die besten, vor allen Dingen die erste Single "We Used To Be Friends". Der Rest des Albums ist nicht so auf Anhieb zugänglich, aber es lohnt sich, auch mehrmals hinzuhören. Ob mit oder ohne Gitarren, die Dandy Warhols kennen sich aus mit eingängigen Melodien, und Welcome to the Monkey House bringt ebenso viel Spaß wie ihre früheren Alben. --Robert Burrow
Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten(Was ist das?)Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
|
Und mit dem Album muss eben der gleiche Prozess durchgemacht werden: Am Anfang trauert man den Gitarren wirklich nach und das Album verflucht man, doch ein guter Songwriter ist ein guter Songwriter und bleibt ein guter Songwriter. Die Handschrift Courtney Taylors schimmert immer durch, ganz egal, ob jetzt schwere Gitarren oder leichtfüßige Keyboardklänge im Vordergrund stehen. Auch wenn mir ersteres lieber gewesen wäre.
Dass man Längen wieder nicht vermieden hat, ist woh auch ein Markenzeichen der Dandy Warhols: "The Dope (Wonderful You)" oder "You Come In Burned" hätte weniger Spielzeit gut getan. Und "Insincere Because I" hätte man nicht vermisst.
Doch die Haben-Seite ist bei weitem voller. Da steht zum einen die Leichtfüßigkeit, ja, Naib#vität von Songs wie "Plan A" oder "I Am Sound", sowie die Energie von "Heavenly" oder "We Used To Be Friends". Und "You Were The Last High" ist die Hymne für laue Sommerabende (die jetzt in weiter Ferne sind...).
Alte Fans werden sich an die Elektronik gewöhnen müssen, und "...Monkey House" ist sicher kein zweites "Thirteen Tales...". Aber ein spaßiges und unterhaltsames Album ist doch dabei herausgekommen. Und das Albumcover des Jahres sowieso.
Highlights: Welcome To The Monkey House; We Used To Be Friends; You Were The Last High; Heavenly
Willkommen im Affenhaus. Was gibt's zur Begrüßung? Eine Banane mit Reißverschluß. Doppelter Verweis auf Popkultur. Dann mal her damit. Mitproduziert von Nick Rhodes(Duran Duran-Keyboarder), teilweise mitgeschrieben von Evan Dando und David Bowie. Inspiriert von Dr. Dre und OutKast. Viele Köche verderben den Brei? Mal hören.
„Welcome To The Monkey House" erweitert das musikalische Spektrum der Dandy Warhols um sagen wir mal mindestens 60 Prozent. Der gleichnamige erste Track beginnt mit nöliger Stimme und kratzender Gitarre. Mehr nicht. Da erwartet man noch den großen Knall, die überlebensgroße Gitarrenwand nach 1:30. „Come on, come on! You Monkeys!" Aber was bekommt man? Scratching, Keyboards und - ja doch - ein paar Gitarrenriffe im Refrain: „We used to be friends" - formidable Vorabsingle des Albums. Sie sind noch da, die Gitarren. Aber leiser, im Hintergrund, nicht mehr so süffig, so überall wie auf „13 Tales From Urban Bohemia". Und - gleich mal mit angefügt - es gibt auch kein zweites „Bohemian Like You". Trotzdem mindestens eine ganze Hand voll eingängiger Melodien in verführerischen Gewändern.
Im dritten Song offenbaren die Dandy Warhols ihren „Plan A". Der besteht aus einer mantramäßig dahingemurmelten Zeile „All of us sing about it" und darin, dass Courtney Taylor-Taylor seine Stimme um eine Oktave nach oben schraubt, dabei jedoch bei weitem nicht so klingt, wie wenn man versucht, wie eine Frau zu singen. Das passiert im Laufe des Albums noch einige mal. Bringt ein bisschen Soul, ein bisschen funkieness.
„The Dope(Wounderful You" bringt dann zu ersten mal die etwas tieferen Beats, die dominanten Baßläufe, die gut die Hälfte von "Welcome To The Monkeyhouse" ausmachen. Das erinnert ein bisschen an Michael Jackson, auf den im ersten Song auch angespielt wird. „I Am A Scientist" verbindet Hip Hop-Grundstrukturen mit 70s-Glamrock-Attitüde. Co-written by David Bowie. Überall hauchen und stöhnen oder schreien Stimmen kurze Begeisterungsschreien: „Ah" oder „Huh".
Dann die besten Songs. „The Dandy Warhols Love Everyone", wieder mit vorgemachter Falsett und betörender Mitwipp-Melodie. „Insincere Because I" verliert sich ein wenig in seinen Keyboard-Flächen. Aber dann: „You Were The Last High". Definitiv die nächste Single und der beste 80er Jahre-Song des noch jungen Jahrtausends. Klingt nach Duran Duran, nach Lightning Seeds und ist so charmant einlullend - darum definitiv ein Hit. Und fast gitarrenlos.
Da vereinen die Dandy Warhols also mal eben drei Jahrzehnte auf „Welcome To The Monkeyhouse". 70er Jahre Rockattitüde plus 80er Keyboard-Geschwurbel plus aktuelle Hip Hop-Beats. Das alles funktioniert. Eine gefällige Sommerplatte mit Mitpfeifanreizen und erhöhtem Suchtpotential. Fluffig, wenn man das sagen darf.
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|