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Jetzt ist die Zeit gekommen, etwas zurück zu geben, sagt Brian Littrell. Und meint damit seine erste Solo-CD. Überraschend könnte für den ein oder anderen Hörer sein: Welcome Home ist eine Sammlung von sehr persönlichen Liedern über seinen Glauben an Gott, mit der er nie dagewesene Einblicke in die Tiefe seiner Seele gewährt. Für Brian ist dieses Solo-Projekt die Erfüllung eines langgehegten Traums. Mit dieser Musik fühle ich mich wirklich wohl, sagt er. Mehr noch, er nennt diesen Schritt, passend zum Titel des Albums, sein musikalisches Nachhausekommen.
Welcome Home ist ein tiefes Album voller Leidenschaft und Liebe, hoffnungsvoll und persönlich. Musikalisch ein Meisterwerk aus erstklassigem Pop mit Einflüssen aus modernem und traditionellem Gospel. Von Up-Tempo-Nummern bis zu Gänsehaut-Balladen präsentiert Brians Ausnahme-Stimme alles, was das Backstreet-verwöhnte Ohr sich wünschen kann. Bei You keep giving me lässt er sich dabei von einem ganzen Chor begleiten. Und die A-Capella-Nummer Jesus Loves You beweist, dass Sohnemann Baylee das Talent des berühmten Papas geerbt zu haben scheint. In Szene gesetzt wurden Stimmen und Musik von den Produzenten Billy Mann (Jessica Simpson, Ricky Martin), Dan Muckala (Backstreet Boys, Mandy Moore) und dem Team von Mark Kibble and Dave Thomas (Take 6).
Inhaltlich sind die elf Lieder dabei ein Glaubensbekenntnis der besonderen Art. So singt Littrell im Titelsong Welcome Home von Gott als seinem Vater:
In my head rang the words that my Father said
Youre never far
I will be where you are
And when you come to me
I will open my arms
.
Ich habe eine persönliche Beziehung zu Gott, seit ich acht Jahre alt bin, erzählt der Sänger, der einige der neuen Lieder auch selber geschrieben oder mitgeschrieben hat. Gott hilft mir, Situationen richtig zu beurteilen. Und sicher denkt er viel an mich. Sonst würde er mir nicht diese tolle Chance geben. Womit er die Musik und den Erfolg meint. Aber viel grundsätzlicher auch die Tatsache, dass er überhaupt lebt. Aus ärztlicher Sicht ein Wunder. Aus seiner auch. Brian wurde mit einem Loch im Herzen geboren. Als er fünf war, griff ihn eine bakterielle Infektion so stark an, dass er zwei Monate im Krankenhaus lag. Die Überlebenschance lag bei null Prozent. Und er ist überzeugt: Es ist einzig und allein der Gnade Gottes zu verdanken, dass ich durchgekommen bin.
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