Dieses Best-Of-Album zeigt auf CD 1 vor allem die eher eingängige Seite von Tina Dico und dürfte z.B. Leuten, die das letzte (wunderbare) Album von Dido mochten, sehr gefallen. Nennen wir es mal geschmackvolle, intelligente und fantasievoll arrangierte Pop-Musik. Anspieltipps wären z.B. Nobody's Man, One oder Open Wide. Es sind Highlights der Alben In the Red, Count to Ten, A Beginning... und Road to Gävle, ergänzt um drei neue Songs. Keine Beachtung fanden hier die beiden frühen Alben Fuel und Notes.
Auf CD 2 gibt es dann durchweg neue, akkustische Versionen bekannter Songs von ihren Alben (auch Songs von Fuel und Notes; keine Überschneidungen mit CD 1), darunter auch neue Songs und solche, die bisher nur an anderer Stelle zu finden waren (z.B. Home, den Zero 7-Song, bei dem sie Gastsängerin war).
Man kann also wirklich von einer schönen Retrospektive sprechen, die den unterschiedlichen Seiten der Künstlerin gerecht wird.
Kein Ersatz ist es aber für ein Meisterwerk wie die 3-EP-Trilogie
A Beginning/a Detour/An Open Ending, das mit Abstand reifste und in jeder Hinsicht rundeste Album Dicos.