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Welche Pferde sind das, die da werfen ihren Schatten aufs Meer?: Roman [Gebundene Ausgabe]

António Lobo Antunes , Maralde Meyer-Minnemann
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 22,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

8. Oktober 2013
Vom verlorenen Glanz des alten Portugal

In seinem zweiundzwanzigsten Roman taucht António Lobo Antunes in den Alentejo ein, das große Herzstück Portugals zwischen der Algarveküste und dem Tal des Flusses Tejo. Hier singen die Bauern vom Meer, obwohl sie es selbst nie gesehen haben; hier züchtet eine Großgrundbesitzerfamilie seit Generationen Stiere für den Kampf, doch nun droht der Ruin. Meisterlich fängt Lobo Antunes diese untergehende Welt ein, in all ihren Stimmen, im Ineinander von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, in funkelnden Bildern.

Dona Maria José Natércia liegt auf ihrem Landgut im Sterben. Einst wurden hier berühmte Stiere für den Kampf gezüchtet, doch ihr inzwischen verstorbener Mann hat die Familie durch seine Spielsucht in den Ruin getrieben, und die Kinder haben ganz eigene Interessen. Da ist Beatriz, die früh schwanger wurde und heiraten musste, da ist Anna, die immer als intelligenteste von allen galt und jetzt stiehlt, um ihre Drogensucht zu finanzieren. Da ist João, der Liebling der Mutter, der homosexuell ist und sich im Parque Eduardo VII in Lissabon, einer einschlägigen Adresse, herumtreibt. Und da ist Francisco, der seine Geschwister hasst und beabsichtigt, den Besitz nach dem Tode der Mutter ganz an sich zu reißen. Auch Rita, die früh an Krebs gestorben ist, sowie der tote Vater bekommen ihre Stimme in diesem faszinierenden Wechselgesang aus Bewusstseinsströmen, die Lebenden und die Toten vereinen sich, um Zeugnis abzulegen vom Zerfall. Aus diesem traurigen Reigen ragt nur Mercília heraus, das Dienstmädchen, das sie alle aufgezogen hat und ihre Geheimnisse kennt. Der inzwischen achtzigjährigen Magd bringen alle Familienmitglieder warme Gefühle entgegen, hat sie es doch verstanden, nicht nur für die Kinder zu sorgen, sondern sie auch die Kälte der Eltern vergessen zu machen. Am Ende wird sie jedoch allein auf zwei Krücken den Hof verlassen und in einen Bus einsteigen …


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Luchterhand Literaturverlag (8. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3630873456
  • ISBN-13: 978-3630873459
  • Originaltitel: Que Cavalos São Aqueles Que Fazem Sombra No Mar?
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 554.386 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

António Lobo Antunes wurde 1942 in Lissabon geboren. Er studierte Medizin, war während des Kolonialkrieges 27 Monate lang Militärarzt in Angola und arbeitete danach als Psychiater in einem Lissabonner Krankenhaus. Heute lebt er als Schriftsteller in seiner Heimatstadt. Lobo Antunes zählt zu den wichtigsten Autoren der europäischen Gegenwartsliteratur. In seinem Werk, das mittlerweile mehr als zwanzig Titel umfasst und in über dreißig Sprachen übersetzt worden ist, setzt er sich intensiv und kritisch mit der portugiesischen Gesellschaft auseinander. Er erhielt zahlreiche Preise, darunter den "Großen Romanpreis des Portugiesischen Schriftstellerverbandes", den "Jerusalem-Preis für die Freiheit des Individuums in der Gesellschaft" und den Camões-Preis.

Maralde Meyer-Minnemann, geboren 1943 in Hamburg, erhielt 1992 den "Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzungen", 1997 den Preis "Portugal-Frankfurt", 1998 den "Helmut-M.-Braem-Preis" und wurde 2005 für den "Preis der Leipziger Buchmesse" nominiert.

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5.0 von 5 Sternen Glanzlicht - und Schlussakkord? 28. November 2013
"Welche Pferde sind das, die da werfen ihren Schatten aufs Meer" gehört die die allererste Reihe der Werke von António Lobo Antunes, vielleicht ist es sein bestes überhaupt, jedenfalls aber das reifste.

Thematisch geht es wiederum um die Auflösung traditionell geprägter Familienstrukturen im Übergang Portugals in eine Neuzeit, von der Land und Gesellschaft über weite Teile des 20. Jahrhunderts durch das repressive und reaktionäre Salazar-Regime bewusst abgeschnitten waren. Der Vater tot, die Mutter im Sterben - die Generation der Kinder versammelt sich um das Sterbebett, und die in inneren Monologen entfalteten Bewusstseinsströme überlagern sich mit ihren Erinnerungen, Deformationen und Verletztheiten; Gier, Tod, Sucht nach Drogen und Glücksspiel, unterdrückte und abirrende Sexualität finden darin ihren Ausdruck. Selbst Tote erhalten das Wort, auch Mercília, die alt und hinfällig gewordene, die Generationen überdauernde Dienstmagd mit ihrer obskuren, in die Familiengeschichte hineinreichenden Herkunft, und von der bald deutlich wird, dass sie eine Art Pol im Wirbel individueller Perspektiven ist. Und wie ein Maler, der bewusst auch über den Bilderrahmen hinaus streicht, verlassen die Bewusstseinsströme der Protagonisten wiederholt das Format des Buches, indem sie den Autor namentlich einbeziehen - was wäre, wenn António Lobo Antunes diese Seite nicht zu Ende schreiben würde, könnten wir dann niemals sterben?

Das alles ist keine einfache Literatur, aber wer die sucht, wird Bücher dieses Autors vermutlich erst gar nicht in die Hand nehmen.
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Untergang einer Familie und eines Landstrichs 27. Oktober 2013
Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Der portugiesische Romancier Antonio Lobo Antunes (Jg. 1942) schildert in seinem neuen Roman exemplarisch an einer Großgrundbesitzerfamilie den Niedergang der Alentejo, jener Region zwischen der Algarveküste und dem Tal des Flusses Tejo. Fast unbemerkt, aber doch mit aller Macht bricht hier die neue Zeit herein. Die alte Dona Maria José Natércia liegt im Sterben. Einst wurden auf dem Landgut zwischen Steineichen die berühmten Stiere für die Arena gezüchtet. Aber ihr inzwischen verstorbener Mann hatte das Anwesen längst durch seine Spielsucht in den Ruin getrieben.

Was soll nach dem Tod der Mutter werden? Die Kinder haben überhaupt kein Interesse an der Stierzucht, sie haben vielmehr ihre eigenen Interessen. Da ist die Tochter Beatriz, die früh schwanger wurde und daher heiraten musste. Die andere Tochter Anna, früher ein aufgewecktes und intelligentes Mädchen, stiehlt heute, um ihre Drogensucht zu finanzieren.

Da ist der Sohn João, der Liebling der Mutter, der aber homosexuell ist und in Lissabon zweifelhafte Bekanntschaften hat. Und da ist noch Francisco, der seine Geschwister hasst und nach dem Tod der Mutter das Landgut verkaufen will. Weit weg am Meer will er sich eine einsame Hütte kaufen, um sich dort für den Rest seiner Tage zu verkriechen.

Lobo Antunes lässt alle verfeindeten Familienmitglieder zu Wort kommen - und das mit zahlreichen Rückblenden. Neben dem toten Vater auch die an einem Krebsleiden verstorbene Tochter Rita. Sie alle betrachten den Zerfall der Familie aus ihrem Blickwinkel und sie versuchen dabei ihr Handeln zu rechtfertigen.
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