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Weites Land: Russische Erfahrungen. Russische Perspektiven
 
 
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Weites Land: Russische Erfahrungen. Russische Perspektiven [Gebundene Ausgabe]

Gerd Ruge
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 477 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag (1. Januar 1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827002001
  • ISBN-13: 978-3827002006
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,4 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 284.600 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gerd Ruge
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Frage nach der Zukunft Rußlands zählt zu den drängendsten der Gegenwart. Wird das Land im Chaos versinken oder entwickelt es sich zu einer Demokratie nach westlichem Muster? Gerd Ruge, der 1956 zum erstenmal als Korrespondent nach Moskau kam und immer wieder dorthin zurückkehrte, gibt eine Analyse und wagt eine vorsichtige Prognose. Dabei geht er zurück bis zu den Ereignissen der Chruschtschow-Ära.

Über den Autor

Gerd Ruge, geboren 1928 in Hamburg, arbeitete unter anderem als Korrespondent der ARD in Moskau und Washington sowie für 'Die Welt' in Peking. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und erhielt für seine journalistischen Tätigkeiten zahlreiche Auszeichnungen.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
G. Ruges Buch über Russland, jenem Land, das nicht nur allein durch seine geographische Ausdehnung ein "Weites Land" ist, hat mich stark beeindruckt. Nicht nur deshalb, weil Ruge das Land seit 1956 immer wieder als Journalist (und auch Tourist) besuchte und damit interessante Teile der (neueren) russischen Geschichte hautnah erleben durfte, sondern auch, weil Ruge in der Lage ist, sein Erlebtes anschaulich, fassbar und mitreißend zu schildern. Dabei beschreibt er eindrucksvoll die Lage der russischen Künstler, Wissenschaftler und auch "einfacher" Russen von der Mitte bis zum Ende des 20. Jahrhunderts und ihr Verhalten, Leben und Sein in Russland von Chruschtschow bis Jelzin. Er lernte hier viele Menschen kennen, wurde Freund vieler. Seine Beschreibung der gesellschaftlichen Umbrüche, die das Land und die darin lebenden Menschen zu verarbeiten und auch zu verkraften haben, sind essentieller Bestandteil des Buches. Ob das Land den für sich "richtigen" Weg findet, ist allerdings auch jetzt noch nicht abzusehen und bleibt abzuwarten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gerd Ruges Russland 17. Juni 2009
Von Serenus Zeitblom TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
In einigen journalistischen Rollen hat sich Gerd Ruge in seiner langen Laufbahn getummelt: seine Paraderolle war womöglich seine des ersten (und dann des letzten) ARD-Korrespondenten in der Sowjetunion.

Aus diesem Schatz auch persönlicher Erfahrungen und Kontakte schöpft Ruge. 1956-59 trifft er in einer kurzen Tauwetterzeit als kulturell interessierter Jungreporter Scholochow, Ehrenburg und Pasternak. Nächster Handlungsort ist Sibirien, das in Chrustschows Zeit forciert aufgebaut werden soll. Weiter enthält das Buch Ruges Schilderungen der Brandtschen Ostbesuche, der starren Breschnewzeit, der Perestroika und des dann plötzlichen Zerfalls - Ruges atemlose Nuschel-Stimme als damaliger äußerst sachkundiger Moskauer ARD-Korrespondent klingt da beim Lesen schon mit. Abschließend erzählt Ruge vom neuen Russland, seinen Profiteuren und den neuen Konflikten.

Ich fand das Buch im Grabbeltisch und war eher skeptisch: wird ein guter Raio- und Fernsehjournalist auch ebenso gut eine Langform schreiben? Wird er nicht nur blasse Wodka-"Dönekens" von sich geben? Ganz und gar nicht, wie sich herausstellte: Das Buch ist eine liebevolle wie kritische und kundige Schilderung und lässt sich auch sehr gut lesen. Eben weil sich selbst ein großer alter Mann des Journalismus und der Russlandkunde so angenehm zurückzunehmen weiß und sein Thema umso besser zum Strahlen bekommt.

Danke mit fünf (fünfzackigen?) Sternen. :-)
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kak dela? 28. April 2003
Format:Taschenbuch
Gerd Ruge hat ein grossartiges Buch geschrieben, so viel gleich vorne weg. Gut ausgewogen zwischen persönlich Erlebtem und allgemeiner Entwicklung, zwischen politischer Verändernung und individuellem Schicksal und zwischen Hauptstadt Moskau und der Provinz. Die Ausflüge nach Sibirien, St.Petersburg, Grozny und den Kaukasus sind sehr interessante Einschübe in die ansonsten kurzweilige und spannend zusammengefasste neuere russische Geschichte. Selten hat man so leicht verständlich und doch auf hohem Niveau die feinen Zusammenhänge der russischen Politik, Kultur und der Menschen beschrieben bekommen noch dazu von einem der kompetentesten Journalisten auf diesem Gebiet überhaupt.
Immer wieder überraschend: Gerd Ruges Bekanntschaften und Leute seine näherem Umfelds.
Besonders überraschend fand ich seine persönliche Geschichte mit dem KGB oder seine jakutischen Erlebnisse.
Kleine Verbesserungen in der Taschenbuchausgabe hätten allerdings sein können: Karte und Register.
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