Als ich vor zwei Tagen durch einen großen Musik-Center schlenderte, blieb mein Blick auf einem Schwarz-Weiß Cover haften...'Thomas Natschinski'? Da war doch was? Der Name wird vielleicht all jenen noch was sagen die aus einem längst vergessenen Land und der 'Spunik-Beat' Ära kommen... 'In der 'Mokka-Milch-Eis Bar' und später als Songschreiber u. a. für Gabi Rückert kennen und kannten wir T.Natschinski.
Jetzt also 'neue Songs'. Das Album ' weit, weit und wild...' kommt handwerklich gekonnt daher, wofür der Künstler selbst sowie Angelika Weiz, Jäcki Reznicek, Uwe Hassbecker und textlich Christine Dähn stehen, es erinnert mich von Sound her ein wenig an 'Wolf Maahn' und die 'M. Jones Band'. Auffallend angenehm ist die Stimme von Natschinski, die rauchig-sanft, uns kleine Geschichten von den drei vier Traurigkeiten des Lebens erzählt... Ich persönlich hätte mir die Hälfte der Songs noch reduzierter (Piano & Acustic Gitarre) gewünscht... Ein Weniger an Hassbeckers Gitarre, Chorus und Mundharmonika, hätte den schönen Songs vielleicht noch intensivere Wirkung verliehen... Trotzdem '4 Sterne' von mir und grad in der Weihnachtszeit eine Geschenkempfehlung, nicht nur für die, die aus der 'Spunik-Beat' Ära kommen. Das Album 'weit, weit und wild...' ist ein gelungenes Kleinod des deutschen Liedguts und wer Künstlern wie Tom Liwa, Wolfgang Müller, Heinz Rudolf Kunze, oder Pohlmann mag, sollte unbedingt kaufen zumal das Album auch für kleines Geld zu haben ist. Bleibt mir nur noch die Hoffnung auf weitere 'neue Songs' von Thomas Natschinski... vielleicht mehr '"unplugged' & acustic" und ich könnte mir ein Duett: Natschinski & Weiz, als Piano Version, mit dem Klassiker "'Berührungen'" gut vorstellen.