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Weit im Norden: Roman
 
 
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Weit im Norden: Roman [Taschenbuch]

Marcel Theroux , Oliver Plaschka
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (8. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453528468
  • ISBN-13: 978-3453528468
  • Originaltitel: Far North
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.458 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine atemberaubende Zukunftsvision

Der Klimawandel hat die Welt radikal verändert! Nur wenige Menschen haben überlebt, darunter auch Makepeace Hatfield, die im äußersten Norden Sibiriens inmitten von Schnee und Eis ein einsames Leben führt. Als sie bei ihrer täglichen Patrouille durch das verlassene Dorf plötzlich einem Fremden begegnet, gerät ihr Leben aus den Fugen. Sie wird mit der Welt außerhalb ihrer eiskalten Einöde konfrontiert, einer Welt, in der sich die Natur den Menschen untertan gemacht hat ..

Über den Autor

Marcel Theroux, Jahrgang 1968, ist der Sohn des amerikanischen Starautoren Paul Theroux, britischer Fernsehjournalist und Romancier. Während seine TV-Reportagen über Themen unserer Gegenwartskultur ihn bereits nach Russland, Japan und um die ganze Welt führten, erkundet er in seinen Romanen die Möglichkeiten für das Zusammenleben der Menschen, die in unserer Gegenwart begründet liegen. Weit im Norden war Finalist des National Book Awards. Marcel Theroux ist verheiratet und lebt in London.

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "robby" lese gern TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Weit im Norden" von Marcel Theroux, ein Buch welches 2010 mit dem renommierten AthurC.Clarke Preis nominiert wurde, führt dem Leser eine düstere Zukunfsvision vor Augen, die mich über die Dauer dieses Buches doch ziemlich deprimiert hat.

Klimakatastrophen , Kriege und der daraus resultierende wirtschaftliche Niedergang, haben die Welt, so wie wir sie kennen zerstört. Nur wenige Städte und Landstriche sind bewohnbar und die Menschen kämpfen im wahrsten Sinne des Wortes ums Überleben. Hier regiert der Stärkere, die anderen bleiben auf der Strecke.

Makepeace Hatfield ist ein junges Mädchen, dessen Eltern Quäker waren und in den Norden Sibieriens gezogen sind , um ein natürliches, von Entbehrungen gezeichneten Leben zu führen. Die Stadt in der sie lebten,ist zur Geisterstadt geworden , in der Makepeace nach dem Tod ihrer Eltern ein einsames Leben führt. Sie bewacht die Stadt vor marodierenden Banden und macht eines Tages die Bekanntschaft eines chinesischen Mädchens, dass ihren Sklavenhändlern entwischt ist. Makepeace nimmt das schwangere Mädchen auf und freundet sich mit ihr an.Als die Chinesin eines Tages stirbt ,ist Makepeace noch einsamer als vorher, hat sie sich doch an die Gegenwart eines Menschen gewöhnt. Als dann eines Tages ein Flugzeug in der Nähe der Stadt abstürzt, macht sich Makepeace auf, diesen Ort zu finden, von dem aus das Flugzeug gestartet ist. Die Erfahrungen, die sie mit den Menschen außerhalb ihres Refugiums macht, lassen sie an der Menschheit verzweifeln und sich nach ihrem einsamen Leben zurücksehnen.

Dieses Buch des Schriftstellers Marcel Theroux, das in Russland, bzw. der ehemaligen Sowjetunion spielt, läßt sich flüssig und gut lesen und hat einen sehr angenehmen Sprachstil.Die Geschichte ist interessant aufgebaut und hat schon eine gewisse Spannung entstehen lassen, da zu Anfang noch nicht ganz klar ist, worauf dieses Geschichte hinausläuft.Doch je weiter die Erzählung fortschreitet,je destuktiver und illusionsloser wird sie. Die Erfahrungen,die Makepeace macht, sind erschreckend, macht der Leser doch die Erfahrung, dass ein Menschenleben hier nicht viel gilt. Die Zivilation ist zum Erliegen gekommen, man ernährt sich von dem was man findet, oder gegebenfalls anbaut und die Menschen werden als Sklaven gehalten und in verseuchte Städte geschickt, um dort brauchbare Gegenstände zu finden, die noch weiter vewertet werden können.

Ich habe ja schon einige Zukunftsromane gelesen, doch dieses Buch, was mich zu Anfang noch gefangen genommen hat, hat mich mit seiner Trostlosigkeit doch ganz schön runtergezogen.Das Leben, das dort beschrieben wird, abgesehen von der Beschwerlichkeit, die ein Winter zu dieser Zeit mit sich bringt, war so frustrierend,dass ich das Buch zwischendurch immer wieder weggelegt habe.Man muss schon eine gute Ausgangsstimmung haben, um die Geschehnisse dieser Geschichte zu verdauen.
Sicherlich werde ich dieses Buch in Erinnerung behalten, weil es so eindinglich geschrieben wurde, aber ich hoffe, dass die Vision dieses Romans nie Wirklichkeit wird.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Storm
Format:Taschenbuch
Eine wirklich gelungene Dystopie, verdientermaßen mit "Die Straße" zu vergleichen.
Theroux nimmt einem mit auf eine fesselnde und faszinierende Reise. Am Ende war ich traurig darüber nicht länger Makepeaces Weggefährtin und Schülerin sein zu dürfen...
Wie hier bereits erwähnt, kommt die erzählte Geschichte dankbarerweise ohne Zombis o. ä. aus (und das obwohl ich ein Herz für Zombis habe).
Kleines Bonbon: Dass der Autor sein Endzeitsszenario geographisch nicht in Amerika stattfinden lässt, habe ich ebenfalls genossen - ich persönlich bin es leid, dass in Filmen und Büchern das Ende der Welt immer mit dem Ende Amerikas gleichgesetzt wird bzw. dort stattfindet.
Auch dass die Erzählung erst NACH der Katastrophe einsetzt und Erinnerungen oder Hinweise darauf ohne Effekt-Hascherei betrieben werden, ist sehr positiv zu bewerten. Um so härter treffen den Leser dann die Rückblenden in Form von alltäglichen oder banalen Details.
Ich persönlich habe das Buch gar nicht als trostlos oder deprimierend empfunden (und das im 8. Monat meiner Schwangerschaft!), sondern vielmehr genossen, dass Makepeace überall etwas Positives findet und nur selten deprimiert oder hoffnungslos erscheint. Im Gegenteil: trotz dramatischer Wendungen und bitteren Details vermittelt das Buch immer wieder Hoffnung und Trost.
Interessanterweise habe ich die hier kritisierten Sci-Fi-Einlagen wiederum gar nicht als solche bemerkt, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich diese Entwicklung in der Geschichte anders interpretiert hatte.
An der Geschichte - so wie sie ist - ist nichts auszusetzen, auch wenn ich mir gerne mehr Zeit für Makepeace genommen hätte. Soll heißen: Theroux hätte dieses Abenteuer gerne noch weiter ausweiten dürfen...

Der Kritik an der äußeren Form stimme ich zu: die Schriftgröße führt dazu, dass Schnellleser permanent umblättern müssen und mehr als die Hälfte des Buches in einer einzigen Nacht weggelesen war, was mir schon seit Ewigkeiten nicht mehr passiert ist. Hier auch von mir ein deutliches Pfui Richtung Verlag!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
'Weit im Norden' beschreibt die Geschichte von Makepeace, die zu Beginn des Buches als eine Art Sheriff eine aufgegebene Siedlung irgendwo in Sibirien bewacht. Im Laufe der Handlung unternimmt sie mehrere längere Reisen durch die der Leser mehr und mehr über sowohl über die Protagonistin erfährt als auch über den zum Zeitpunkt der Handlung schon einige Jahrzehnte zurückliegenden Untergang der modernen Zivilisation. Die Geschichte enthüllt langsam die von einer nie ganz erklärten Katastrophe heimgesuchte Welt und zeichnet ein realistisches Bild der Härte und Brutalität des Lebens in der Wildnis. Die Stimme der pragmatischen und desillusionierten Ich-Erzählerin, zusammen mit der schön beschriebenen, kargen und weiten Landschaft der Tundra verleihen dem Buch eine einsame und melancholische Atmosphäre, die es von anderen Endzeitromanen abhebt. Trotz der an manchen Stellen etwas öden Handlung und einigen wenigen unnötigen SciFi-Elementen ein absolut lesenwertes Buch. Sehr schön auch die deutsche Übersetzung von Oliver Plaschka, die Ton und Stimmung des englischen Originals sehr gut ins Deutsche überträgt.
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Vor 5 Monaten von Buchrättin veröffentlicht
Weit im Norden
Habe das Buch mit Hochgenuss gelesen. Es ist ein Endzeitroman. Eine Klimakatatrophe fand statt und auch der Norden war betroffen. Lesen Sie weiter...
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Vor 6 Monaten von Christian Menzen veröffentlicht
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Vor 7 Monaten von Joerg Leissring veröffentlicht
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Vor 8 Monaten von Floko1982 veröffentlicht
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