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Weit fort: Roman (Gesellschaftsromane) [Taschenbuch]

Cornelia Schleime
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

12. Februar 2008 Gesellschaftsromane
Was ist stärker - die Liebe oder die Vergangenheit?
Sie wusste noch zu wenig von ihm, aber in einem war sie sich sicher: Er liebte sie. Er hatte sie nicht verraten, aber den Verrat eines anderen an ihr ertrug er nicht. Die eigene Vergangenheit holte ihn wieder ein. Ein atemloser Text aus dem Leben und dennoch reine Kunst.

Es hätte die ganz große Liebe werden können. Sie hatten scheinbar viel gemeinsam. Sie teilten eine Vergangenheit in einem untergegangenen Land. Doch Ludwig wandte sich ab, nachdem Clara ihn immer stärker teilnehmen ließ an ihrem Leben, das ein aufwendiges, ein aufregendes, ein schnelles Leben gewesen war und noch schneller wurde, nachdem sie ihr Land verlassen hatte. Dass sie damals verraten worden war, hatte sie später in ihren Akten gelesen. Wer sie verraten hatte - das warf sie um. Als sie nun all dies Ludwig berichtete, da verschwand er.

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Weit fort: Roman (Gesellschaftsromane) + Cornelia Schleime: »In der Liebe und in der Kunst weiß ich genau, was ich nicht will.«
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 112 Seiten
  • Verlag: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH (12. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455401058
  • ISBN-13: 978-3455401059
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 379.538 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Was ist stärker - die Liebe oder die Vergangenheit?

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Cornelia Schleime, 1953 in Ostberlin geboren, ist Zeichnerin, Malerin und Filmemacherin; sie lebt in Berlin und in ihrem Atelier auf dem Land. In der DDR hatte sie Ausstellungsverbot. 1984 übersiedelte sie in den Westen und verlor dabei alle Kunstwerke, die sie bis dahin geschaffen hatte. Inzwischen ist sie auch international als Künstlerin anerkannt, hatte viele Einzelausstellungen und hat mehrere Preise bekommen. Weit fort ist ihr erstes Buch.

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5.0 von 5 Sternen innerdeutsche Rückblicke 26. November 2008
Format:Taschenbuch
Es ist ein ergreifendes Buch. Ich las es in den Sommerferien, jetzt fand ich es versteckt unter vielen anden Büchern und Papieren wieder. Das hat es nicht verdient. Ich begann es wieder zu lesen und wurde erneut hineingezogen in eine mir nicht fremde Welt, die Welt der Bespitzelung und des Verrats. Beschrieben wird hier fast in Zeitlupe, wie sehr ein Mensch durch das Nich-Wissen in eine innere Angst gerät, wie sehr dadurch die Realität ihren Wert verliert. Man möchte der Hauptdarstellerin zurufen, Du weißt es doch längst, aber es gelingt nicht, die Dinge nehmen ihren Lauf. Ein sehr zu empfehlendes Buch!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Amazone fliegt 8. Juli 2009
Format:Taschenbuch
Das alter Ego der Autorin (gleicher Beruf, gleiches Schicksal, tief verletzt) setzt sich mit demjenigen auseinander, der ihr Vertrauen gnadenlos missbrauchte. Das Sascha Anderson-Trauma ist Fakt, so wie er selbst Fakt war. Kann man sich ein Trauma von der Seele schreiben? Die Autorin versucht es. Sie und ihr alter Ego haben ihre innere Sicherheit nach dem Vertrauensbruch in individualistisch bestimmter Unabhängigkeit und seelenschonend gelebt, nun öffnen sie die Tür erneut zu ihrem mimosenhaften Inneren und gewähren Ludwig Zutritt. Es macht stutzig (oder gerade nicht), dass er der gleiche undurchsichtige Typ ist wie Sascha. Es kann tatsächlich nur dieser sein, hat das alter Ego doch gerade ihn durch ihre Berührungsangst romanhaft herbeibeschworen. Der Sascha-Fakt komplettiert sich also durch die Ludwig-Fiktion. Das ebenso ängstliche wie wort- und sehnsuchtsreiche Umwerben beginnt - und mündet unausweichlich in der Sackgasse, wie befürchtet vom gebrannten Kind. Dieses sitzt nämlich in seinem Atelier und ist argwöhnisch, es hat hochfliegende Erwartungen, übersteigerte. Die Beziehung scheitert. Das sollte sie auch, denn darum ging es: sich klarzumachen, dass Liebe mit einem anderen Menschen nicht funktioniert. Das gebrannte Kind darf für sich und in seiner Selbst-Sicherheit bleiben.
Zeigen nicht auch die im Roman erwähnten Gemälde der Autorin bzw. des alter Ego dieses Auf-sich-Bezogensein? Die Verbildlichten, meist Frauen, sind überwiegend allein.
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