..eines sterbenden Mannes. "Dienstags bei Morrie", ein Buch dass ich sehr schätze, hat mich dazu verleitet dieses Buch auch zu kaufen. Es grinste mich im Buchladen an, und so nahm ich es mit.
Morrie Schwartz denkt in diesem Buch in Aphorismen über das Leben nach, dachte ich zumindest.
Beim weiteren Lesen fand ich heraus, dass es doch etwas anderes war als ich gedacht hatte - man merkt, dass der Autor krank ist. Er macht sich essentielle Gedanken über den Umgang mit dem Tod, gibt Tipps wie man mit Kranken umgeht, sie pflegt, sie unterstützt etc. Selbst kranken Menschen versucht er Hoffnung und eine neue Perspektive zu geben.
Für eine neue Perspektive sicherlich gut, eine lebensfrohe Welt in die man eintauchen kann. Doch dadurch dass mir diese Gedankenwelt, die ein Sterbenskranker sich aufbaut, völlig fremd ist, kamen mir auch Gedankengänge dieses Buches sehr befremdlich vor.
Mit herausragender Liebe beschäftigt sich Morrie mit seinem Umfeld, was teilweise ein wenig übertrieben auf mich wirkt, auch dies kann eine Art sein sich an das Leben zu klammern. Doch ich möchte hier nicht über Morrie Schwartz urteilen!
Dieses Buch ist sicherlich sehr geeignet für kranke Menschen die eine neue Perspektive benötigen sowie ihre Umgebung, die für Denkanstöße dankbar sind. Schön geschrieben, aber für die Gedankenwelt des täglichen Umgangs eine Nummer zu groß.