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Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke. CD.
 
 
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Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke. CD. [Audiobook] [Audio CD]

Rainer M. Rilke , Ulrich Mühe
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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Patmos Verlag; Auflage: 1 (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3491910080
  • ISBN-13: 978-3491910089
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Mehr über den Autor

Rainer Maria Rilke
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wem klopft nicht das Herz schneller bei der Erinnerung an den Anfang einer der leidenschaftlichsten deutschen Erzählungen. Wie viele von uns hat das von unseren heimlichen Tränen durchnäßte kleine Insel-Bändchen begleitet. Wo ist es geblieben? - Suchen wir es nicht bei unseren Scherben! Hören wir nun die Geschichte und warten, ob sie uns wieder rührt.

Über den Autor

Rainer M. Rilke (1875-1926), der Prager Beamtensohn, wurde nach einer erzwungenen Militärerziehung 1896 Student, zuerst in Prag, dann in München und Berlin, weniger studierend als dichtend. Die kurze Ehe mit der Bildhauerin Clara Westhoff in Worpswede löste er 1902 auf. Er bereiste darauf Italien, Skandinavien und Frankreich. In Paris schloß er Bekanntschaft mit Rodin und wurde dessen Privatsekretär. Bereits nach acht Monaten kam es zum Bruch. Es folgten unstete Jahre des Reisens mit Stationen in verschiedenen Städten Europas. Nach seinem Entschluß zur Berufslosigkeit und zu einem reinen Dichterdasein war Rilke zu jedem Verzicht bereit, wenn es dem Werk galt. Er opferte sein Leben seiner Kunst und gewann Unsterblichkeit, indem er unerreichte Sprach- und Kunstwerke schuf.
Im Ersten Weltkrieg war er zur österreichischen Armee eingezogen, wurde aber aufgrund seiner kränklichen Konstitution in das Wiener Kriegsarchiv versetzt. Rilke starb nach langer Krankheit in Val Mont bei Montreux.Ulrich Mühe, geb. 1953 in Grimma, machte seine Ausbildung an der Leipziger Theaterhochschule und spielte zu der Zeit schon kleinere Rollen am Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt, wo er 1979 auch sein erstes Engagement erhielt. 1982 holte ihn Heiner Müller für seine Macbeth-Inszenierung nach Berlin. Ulrich Mühe ist dank seiner Wandlungsfähigkeit und Präzision ein gefeierter Bühnen- und Filmschauspieler. Er war Sigismundis in Calderons 'Das Leben ein Traum', der Titelheld in Goethes 'Egmont' und Lessings 'Philotas'. International bekannt wurde er mit Bernhard Wickis 'Das Spinnennetz', Michael Hanekes 'Funny Games' und Costa Gavras 'Der Stellvertreter'. Seine Interpretation des 'Kleinen Prinzen' wurde mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Eine packende Geschichte, aber leicht verstaubt, 9. August 1999
Von Ein Kunde
Wenn man den „Cornet" einmal zur Hand genommen hat, legt man ihn nicht mehr weg, bis man ihn zuende gelesen hat. Das mag bei einem so dünnen Büchlein noch nicht allzuviel aussagen. Aber beim Cornet geht es noch weiter: Hat man ihn einmal wegen des packenden Inhalts durchgelesen, fängt man gleich wieder vorne an - diesmal wegen der Sprache. Rainer Maria Rilke erzählt „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke" in einer Prosa, wie sie lyrischer nicht sein kann. Dieses Werk ist eine einmalige Komposition von Alliterationen, Kunstpausen und Lautmelodien - so schön, daß man es einfach laut lesen muß. Zum Inhalt: Der Titel nimmt den romantischen Verlauf und das tragische Ende der Geschichte vom jungen Cornet (Fahnenträger) des österreichischen Heeres vorweg. Das romantische Element ist zunächst die Kameradenidylle am Lagerfeuer kauernder Soldaten, die tagsüber durch die karge Landschaft reiten. Später tritt die erotische Begegnung des jungen Protagonisten mit einer fordernden Burgfrau in den Vordergrund. Den Schluß bestimmt sein heroischer Tod in vorderster Front der oesterreichischen Recken, ausgeliefert den türkischen Säbeln. Wenn man diese Inhaltsbeschreibung gelesen hat, fragt man sich als Mensch der späten 90er Jahre allerdings, ob der „Cornet" vielleicht doch zu den Klassikern zählt, die mit den Jahren alt werden. Denn mit Lagerfeuer und Burgfrauen läßt sich nicht nur das MTV-Publikum nicht mehr hinter dem Fernsehsessel hervorlocken, und ein soldatischer Heldentod paßt auch mindestens so wenig in unsere Zeit, wie ein Wählscheibentelefon. Wer sich aber des anachronistischen Charakters dieses Werkes bewußt ist und sich nicht allzusehr am teilweise schwülstigen Ton stört, der wird seine Freude am Cornet haben. An einzelnen Formulierungen und auch an der ganzen fiebrigen, fesselnden Atmosphäre. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Rilkes Prosa, besinnlich und schön, 6. November 2009
Von 
Timo Brandt "Ways are, there you go" (Quickborn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rilkes wunderbar poetische Erzählung um den Fahnenträger Cornets Christoph Rilke ist ein wunderbarer Beweis für die große poetische Kraft Rilkes.

Farben, Worte, Reime, der Text liest sich beinahe wie ein einziges melodisches Gedicht, das sich in seiner kürze eine völlige innere Vollkommenheit zeigt.

Auf nur 35 Seiten, erblickt man die Welt, man spürt ihren Atem, man erkennt ihre Wahrheiten. Gewiss ist Rilkes Geschichte keine schnell zu verdauende Geschichte. Wie bei einem Gedicht muss jeder Satz gekostet und sowohl seine Poetik, als auch sein Sinn muss erschlossen und genossen werden.

Das Theaterstück die weise Fürstin ist ebenfalls ein interessantes Kunstwerk aus der Feder Rilkes. Ebenso poetisch, aber eben ein Stück, keine Prosa.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Grausam schön, 11. Juli 2002
Ja, grausam schön ist dieses Buch, welches eigentlich ein Büchlein ist. Kaum jemand anderem ist es gelungen Krieg,
erste Liebe, Sehnsucht nach Sieg und Erfolg, Untergang besser darzustellen als Rilke. Ein junger Mann, aus Langenau (nahe Ulm), zieht in den Krieg gegen die Türken.
In wunderbaren Worten, kleinen Sätzen, Bemerkungen beschreibt Rilke das Schicksals des jungen Cornets Christoph. Als Beispiel diene "Reiten, reiten, reiten. Durch den Tag, durch die Nacht, durch den Tag. Reiten, reiten, reiten."
Cornet Christoph erlebt den Abschied nochmals, will werden wie die alten Kämpen, verliebt sich in eine "weiße Dame", verschläft das Trompetensignal, die Burg wird in Brand geschossen und er stirbt mitten in den Feinden. Zurück bleibt eine weinende Mutter, die anfangs schon über dessen "never retourn" wußte.
Ein Hinweis: Herrliche Sprechaufnahme von Will Quadflieg auf CD bei Dt. Grammophon, 1962
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