Ich habe dieses Buch gekauft, weil der Zusatztitel "Hilfen für suizidgefährdete Jugendliche" nach einer Hilfe für Betroffene klingt. In dieser Erwartung wurde ich leider enttäuscht, da es meiner Ansicht nach eher ein Ratgeber für Angehörige ist und die Betroffenen nur an wenigen Stellen angesprochen werden. Desweiteren habe ich es eher als negativ aufgefasst, dass die Autorin meiner Meinung nach oft die Mutter bzw. die Eltern oder schlechte Familienverhältnisse als Ursache für die Suizidgefährdung angibt. Weil sie in ihrem Fall die Schuld bei sich gefunden hat, ist es meiner Meinung nach nicht bei jedem Suizidgefährdeten die Familie, die Schuld hat.
Ansonsten gibt es in dem Buch ein paar brauchbare Ansätze und sicher können Angehörige damit etwas anfangen, wenn sie stabil genug gegen etwaige Schulzuweisungen sind