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Weil die Erde keine Google ist: Lob des analogen Lebens
 
 
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Weil die Erde keine Google ist: Lob des analogen Lebens [Gebundene Ausgabe]

Thomas Montasser
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (29. November 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453178637
  • ISBN-13: 978-3453178632
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 289.870 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit einem iPad kann man keine nassen Schuhe ausstopfen

Was lässt das permanente Kommunizieren, Technisieren und Digitalisieren vom echten Leben übrig? Selbst einem bekennenden Vertreter der analogen Daseinsform wie Thomas Montasser bleibt keine Wahl: Immer öfter mailt, surft und googelt auch er. Auf sehr vergnügliche Weise, aber auch nachdenklich erzählt er von seinen Begegnungen mit den Errungenschaften der digitalen Welt – und zeigt: Das wahre Leben findet im analogen Leben statt!

Wir googeln die Nachrichten, checken minütlich unsere E-Mails, scrollen durch Dateiverzeichnisse mit 4.658 Titeln, wenn wir Musik hören wollen, treffen unsere Freunde bei Facebook und lassen uns von Navigationssystemen und begriffsstutzigen Computerstimmen terrorisieren: Ohne digitale Medien geht es nicht mehr. Aber sind wir durch sie tatsächlich freier und schneller geworden? Und welche Folgen haben sie für unsere Identität und unsere Beziehungen? Wie viel Lebensqualität kostet es uns, permanent erreichbar und ständig vernetzt zu sein? Auf sehr amüsante Art berichtet Thomas Montasser, wie er die Konfrontation mit den Herausforderungen des technisierten Alltags wagt, und demontiert ganz nebenbei die Mythen des digitalen Zeitalters, in dem angeblich alles immer schneller geht – und wir trotzdem keine Zeit haben. Ein inspirierendes und sehr unterhaltsames Buch für alle, die sich Gedanken darüber machen, wie hoch der Preis ist, den wir für die Digitalisierung unseres Lebens zahlen.

Das Unbehagen an der Digitalisierung des Lebens wächst – immer mehr Menschen verweigern sich der permanenten Erreichbarkeit.

Über den Autor

Thomas Montasser, Jahrgang 1966, ist seit über 20 Jahren als Literaturagent und Schriftsteller tätig. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in München, besitzt mehrere Computer, ein Handy, keinen MP3-Player, keine Spielkonsole, ist nicht bei Facebook und hat in seinem bisherigen Leben noch nie eine SMS geschrieben. Er lehrt an der Universität München und lernt im täglichen Leben – vor allem im analogen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer 40 oder älter ist, der hat es noch live erlebt: ein Leben ohne Computer, Handy, Internet, Facebook, Twitter & Co. Mit Wehmut und Ironie trauert der Autor dieser Zeit nach und betrachtet anhand konkreter Situationen - vorzugsweise mit seinen Kindern - kritisch alles, was uns die Elektronikbranche als Vorzüge ihrer Technologie anzupreisen versucht.

Wenn man die ersten zwei Seiten gelesen hat, kann man sich zwar genau vorstellen, wie das Buch weitergeht, aber trotzdem zahlt es sich aus, es genau zu lesen. Montasser bringt immer wieder Sachverhalte, Situationen und Entwicklungen auf den Punkt. "Man wieß früh alles und versteht lange nichts" im Zusammenhang mit der Pornoplage, der Kinder und Jugendliche im Internet und auf ihren Handies ausgesetzt sind.

Kritisch + unterhaltsam = lesenswert!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin W.
Eigentlich gibt es zwei Sorten von Büchern: die einen sind klug, aber ziemlich langweilig; die anderen sind lebendig, aber intellektuell eher mager. Dieses Buch gehört zu den Ausnahmen, die beides vereinen: Gedanken von hoher gesellschaftlicher Relevanz - und Anekdoten, die aus dem Leben gegriffen und vergnüglich zu lesen sind.
Zur Recherche musste der Autor nicht weit reisen: Die digitale Front verläuft durch seine eigene Familie. Dort ist er der letzte Mohikaner des analogen Lebens - einer, der den CD-Shop noch Plattenladen" nennt (Rüge vom Sohn!), Briefe der SMS vorzieht, Freunde lieber zum Essen trifft als ihnen bei Facebook zu begegnen. Die Familie tickt da anders: Seine Frau bearbeitet Fotos auf ihrem Handy (der Autor staunt!), seine Kinder beschwören durch (angeblich illegale) Downloads die horrende Rechnung eines Anwalts herauf, und die Zahl der MP-3-Player im Haus ist angeblich so groß, dass sie als Figuren für ein mittleres Brettspiel reichten.
Gerade die Tatsache, dass der Autor nicht auf einer Insel der analogen Glückseligkeit lebt, verleiht seinem Buch unterhaltsame Anknüpfungspunkte, aber auch hohe Glaubwürdigkeit. Die Kernfrage lautet: Wem nützt die Digitalisierung eigentlich? Mehrt sie das Glück? Macht sie das Leben reicher? Oder ist das Gegenteil wahr: Verhindert sie das wahre (Er-)Leben? Ist sie nur eine blasse Kopie der Realität, eine gefährliche Ersatzdroge, von der lediglich ihre Dealer - sprich die modernen Industrien - profitieren können?
Thomas Montasser rüttelt mit bestechenden Argumenten an den Pfeilern der schönen neuen Welt. Seine Sorge gilt nicht zuletzt der nachwachsenden Generation. Zum Beispiel schreibt er: "Die Kindheit verliert eine ihrer wichtigsten Funktionen: zu lernen, wie sich etwas anfühlt. Man schaut nur noch durch den Bildschirm in das vermeintliche Leben, statt es zu erleben. Vielleicht ist das auch ein Grund, weshalb Gewaltspiele am Computer nach Meinung vieler Experten zu Gewaltexzessen im wirklichen Leben führen: dass man sich nie live geprügelt hat, dass man nicht weiß, wie sich Schmerz anfühlt, sondern nur noch, wie er vermeintlich aussieht." Resümee: "Man weiß früh alles und versteht lange nichts."
Scharfsinnig in der Argumentation, brillant im Stil und immer wieder mit greifbaren Anekdoten gewürzt, vom Computerkauf bis zum Google-Experiment, verdichtet sich dieses Buch zu einem leidenschaftlichen Plädoyer für das greifbare, das tatsächliche, das analoge Leben.
Eine Lektüre, die alle begeistern wird, die lieber ein Buch als einen E-Book-Reader auf dem Nachttisch liegen haben. Und eine Lektüre, die manchen ins Grübeln bringen wird, der bislang auf der hohen Welle der Digitalisierung geritten ist, ohne das folgende Wellental zu sehen.
Wenn das analoge Leben ähnlich lebenswert ist, wie dieses Buch lesenswert ist - dann kann es das schlechteste nicht sein!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kennen Sie das Swomp? Nein? Dann sind Sie vielleicht technisch auf der Höhe ' haben aber Ihre Träume verloren. Die versucht sich der Autor dieses Buches zu erhalten, indem er sich möglichst aus der digitalen Welt heraushält (auch wenn er hochtrabende Träume über technische Entwicklungen hat, die einfach alles können ' unter anderem auch Menschen manipulieren).

Thomas Montasser, seines Zeichens Literaturagent und Schriftsteller, nimmt die Moderne unter die Lupe. Er prangert unter anderem an, dass im Internet jeder alles machen kann: vom Ausdrucken eines Flugtickets bis zur Rezension eines Buches. Das führt schließlich zum allgemeinen Serviceverfall, der sich in digitalen Warteschleifen bei Dienstleistungsanbietern zeigt. Diese Beschreibung auf den Seiten 102/103 löste zumindest bei mir einen erkennenden Lachanfall aus.

Ironie und Wahrheit liegen in diesem meist witzigen Buch nah beieinander. Sicher fühlt sich der eine oder andere bei der Lektüre auch ertappt und kommt vielleicht kurz ins Nachdenken, ob er noch mit realen Freunden um den Tisch sitzt oder sich schon im virtuellen Freundeskreis verliert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Klasse Buch!
Dieses Buch ist einfach lesenswert. Ich hab selten ein Buch gelesen, wo ich dachte, genauso ist das mit dem Internet und dem digitalen Gedöns. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Florian veröffentlicht
guter Grundgedanke aber keine Ahnung von der Praxis!
Der Grundgedanke, dass wir viel zu viel im Digitalen leben, ist durchaus Richtig und das Kapitel über Internetmobbing ist sehr gelungen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Martin Woge veröffentlicht
Meine Vermutung ist ja, dass Gott googelt ...
... denn nirgendwo ist es leichter alle Sünden dieser Welt zu finden, als im Internet. - so sieht das zumindest Thomas Montasser in seinem Buch, dessen Titel wirklich... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von SA.M.T veröffentlicht
Christines Buchtipps: Die Erde ist keine Google
Kundenvideo-Rezension
Länge: 1:53 Minuten
Vor 14 Monaten von artmetropol.tv veröffentlicht
Augenzwinkernde Wahrheit
Der Autor spricht mir aus der Seele. Ich bin auch so eine "Gestrige" (aber noch keine 50 Jahre alt - ein Vor-Rezensent schlug ja vor, das Buch erst ab 50 zu empfehlen! Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von andreaschmelz veröffentlicht
Aus dem Herzen gesprochen
Ich bekam dieses Buch zu Weihnachten geschenkt. Mein erster Gedanke: schon wieder einer, der jammert über die digitale Welt von heute. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Miko veröffentlicht
Früher war ja alles besser...oh je
Dieses Buch sollte den Vermerk haben: nicht für Leser unter 50 geeignet.
Im Ernst: die alte Leier, das es kein echtes Leben im digitalen, das echte Briefe besser als... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von K. Vetten veröffentlicht
Anfangs amüsant - gegen Ende ärgerlich
Das erste Drittel des Buchs liest sich amüsant, die Pointen und Ratschläge sind nett. Danach wiederholt sich dieses Muster immer wieder für viele moderne... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von diepro veröffentlicht
Yesterdays people?
Ein Buch in der Hand zu halten
eine Zeitung zu blättern
einen Brief mit einem Füllfederhalter zu schreiben -
das sind Genüsse die vielleicht die... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von KDW veröffentlicht
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