Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
|---|---|---|---|
| 1. Chor: Jauchzet, frohlocket (1. Teil) | |||
| 2. Rezitativ: Es begab sich aber zu der Zeit | |||
| 3. Rezitativ: Nun wird mein liebster Bräutigam | |||
| 4. Arie: Bereite dich, Zion | |||
| 5. Choral: Wie soll ich dich empfangen | |||
| 6. Rezitativ: Und sie gebar ihren ersten Sohn | |||
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| Disk: 2 | |||
| 1. Chor: Herrscher des Himmels (3. Teil) | |||
| 2. Rezitativ: Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren | |||
| 3. Chor: Lasset uns nun gehen | |||
| 4. Rezitativ: Er hat sein Volk getröst' | |||
| 5. Rezitativ: Die hat er alles uns getan | |||
| 6. Duett: Herr, dein Mitleid | |||
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| Disk: 3 | |||
| 1. Chor: Ehre sei dir, Gott, gesungen (5. Teil) | |||
| 2. Rezitativ: Da Jesus geboren war zu Bethlehem | |||
| 3. Chor und Rezitativ: Wo ist der neugeborne König - Sucht ihn in meiner Brust | |||
| 4. Choral: Dein Glanz all Finsternis verzehrt | |||
| 5. Arie: Erleucht auch meine finstre Sinnen | |||
| 6. Rezitativ: Da das der König Herodes hörte | |||
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Nur noch zur Aufnahmequalität: Hört man ganz genau hin, so lassen sich an sehr, sehr wenigen Stellen für Sekundenbruchteile ganz leichte "Schwankungen" feststellen, die von den Aufnahmebändern herrühren. Aber sonst ist der Klang herrlich rund, warm und ausgewogen, keine digitale Technik vermag das zu übertreffen und vielleicht sogar nicht einmal zu erreichen.
Fazit: Es geht nicht besser: Ein Meisterwerk meisterhaft vorgetragen!
Es mag sein, dass diese Aufnahme den Pedanten unter den Bach-Hörern nicht zusagt. Jene, die nur die sog. historische Aufführungspraxis gelten lassen und sich an den "neuesten Stand der Bachforschung" klammern, mögen sich unter ihren Bach-Perücken an den ihnen genehmen Einspielungen gütlich tun.
Barock-Musik als "quasi Tanzmusik" abzutun und alles, was dem womöglich zuwiderläuft, als monoton und langweilig zu bezeichnen, zeugt aber von einer eher eingeschränkten musikalischen Betrachtungsweise. Gerade die angeblich mitreißenden und ständig schwungvollen Dirigate können schnell ermüden.
Ich möchte im Gegenteil behaupten, dass diese Dresdener Aufnahme die Differenzierungen in der Komposition sehr gut zum Vorschein kommen lässt und auf diese Weise eine Spannung und "Power" erzeugt, die jegliche Monotonie gerade verhindert. Und die Qualität von Solisten und Chor dieser Aufnahme anzuzweifeln ist einfach nur anmaßend. Alle vier sind top und können nur erreicht, nicht übertroffen werden.
Letztlich sollte das Weihnachtsoratorium doch - und das war gewiss Bachs vornehmstes Anliegen - ein Stück Verkündigung sein! Das vermag diese - meinetwegen romantische - Interpretation auf die allerbeste Weise. Hier strahlt die Musik Wärme, Leben und Freude aus, die sicherlich auch, aber eben nicht nur auf tänzerischem Schwung aufbaut und in tiefgehender Weise beeindruckt!
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