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An Weihnachten sind wir zu Hause. Feldpostbriefe aus dem Russlandfeldzug 1941
 
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An Weihnachten sind wir zu Hause. Feldpostbriefe aus dem Russlandfeldzug 1941 [Gebundene Ausgabe]

Christoph Birnbaum
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Brandenburgisches Verlagshaus (9. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3941557998
  • ISBN-13: 978-3941557994
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 16,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 519.470 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Unternehmen Barbarossa sollte zu einem weiteren schnellen und ruhmreichen Sieg der deutschen Wehrmacht führen. Nach den raschen Erfolgen in Polen, Westeuropa und Skandinavien sollte auch die Sowjetunion überrannt werden, um Hitlers Traum vom Lebensraum im Osten endlich zu erfüllen. Bald entwickelte sich das Unternehmen jedoch zum Desaster: Der Vormarsch stockte vor Moskau und entfesselte einen Krieg, der Millionen von Menschen das Leben kosten sollte. In diesem Sommer jährt sich der deutsche Angriff auf die UdSSR zum siebzigsten Mal. Aus diesem Anlass lässt der Autor Christoph Birnbaum die wahren Protagonisten dieses Krieges zu Wort kommen. In Zusammenarbeit mit dem Museum für Kommunikation in Berlin analysiert er rund 200 Feldpostbriefe deutscher Wehrmachtssoldaten aus dem Jahr 1941 und vergleicht ihre private Perspektive auf den Krieg mit der offiziellen Sichtweise des Oberkommandos. Auf diese Weise erlebt der Leser die Euphorie nach den ersten erfolgreichen Schlachten ebenso hautnah wie die Sorgen und Leiden der Soldaten im russischen Winter. Einfühlsam, aber dennoch objektiv und faktenreich entwickelt Birnbaum das Panorama dieses Krieges aus einem neuen Blickwinkel und erschließt dem Leser damit die Schicksale der deutschen Soldaten an der Ostfront.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bewegende Schicksale 24. Februar 2012
Rein wissenschaftliche Abhandlungen über den Zweiten Weltkrieg gibt es zuhauf. Doch hier werden dem Leser persönliche Schicksale ungeschönt vor Augen geführt. In zahlreichen Feldpostbriegen nimmt er am Leiden und auch den wenigen Freuden der Soldaten während des Russlandfeldzuges teil. Persönliche Aufzeichnungen werden präsentiert, manchmal mitten im Satz endend, weil der Schreiber von einer feindlichen Kugel in den viel zu frühen Tod geschickt wurde. Einige Briefe sind exemplarisch abgedruckt. Man erkennt die Eile, in der sie verfasst worden sind, manchmal sind die Sätze kaum zu entziffern, die Wörter fliegen kreuz und quer über das Blatt.

Historische Fakten bilden die Überleitungen zu den einzelnen Briefen, die mit Portraitfotos der Schreiber noch persönlicher werden und noch mehr unter die Haut gehen. Eine gute Mischung aus Geschichtsunterricht und persönlichen Schicksalen. Auch als jemand, der (zum Glück) vom 2. Weltkrieg nichts aktiv miterleben musste, ist dieses Buch eine absolute Bereicherung und höchst interessant. Es führt vor Augen, wie gut es einem in diesen Zeiten eigentlich doch geht.
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In Erzählungen und Andeutungen meines Großvaters habe ich gehört, wie grausam und erschütternd seine Erlebnisse beim Russlandfeldzug für ihn waren. Genauso bewegend fand ich daher die Feldpostbriefe in diesem Buch. Dem Autor ist es gelungen, die historischen Hintergrundinformationen zu den persönlichen Schilderungen hinzuzufügen, ohne dabei die subjektiven Wahrnehmungen der Briefeschreiber in den Schatten zu stellen.
Ein sehr anrührendes Buch, das einen besseren Einblick in diesen Teil des Zweiten Weltkriegs erlaubt als manches Geschichtsbuch!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Verräterischer Titel! 5. Januar 2012
Von Swinging Macedonia TOP 1000 REZENSENT
Die Ereignisse eines Krieges werden in hundertprozentig authentischen Aufzeichnungen unserer Großelterngeneration widergespiegelt. Eigentlich keine schlechte Idee. Das ganze in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kommunikation. Klingt ja schon fast wie eine wissenschaftliche Absegnung.

Moment mal: Wer verwendete 1941 schon die Formulierung "An Weihnachten"? Ist das nicht ein in Mode gekommener Fehler in Anlehung an die englische Sprache? Heißt das korrekt nicht "Zu Weihnachten"? Ich kann diese Sprachverschandelung leider nicht stoppen. Aber man sollte sie zumindest nicht rückdatiern. Demnächst macht sonst unser guter Johann Wolfgang seinen Spaziergang an Ostern. Schon allein der Titel belegt, dass der Anspruch "einfühlsam, aber dennoch objektiv und faktenreich" eine Nummer zu groß für das Sprachgefühl des Autors ist! Den Feldpostbrief will ich sehen, in dem diese Wortkombination wirklich steht ...
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