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Wegen der gebotenen Kürze der hier veröffentlichten Rezension werden im Folgenden kurz die AutorInnen und die entsprechenden Titel der Beiträge genannt:
Dr. Uta Enders-Dragässer / Dr. Brigitte Sellach: "Weibliche Lebenslagen und Armut am Beispiel von allein erziehenden Frauen"
Dr. Katrin Schäfgen: "Ungleichheit und Geschlechterverhältnis"
Prof. Dr. Verena Mayr-Kleffel: "Netzwerkbeziehungen und weibliche Lebenslagen"
Prof. Dr. Michael Klein: "Stadt, Geschlecht, soziale Ungleichheit"
Dipl.-Soz.päd. Petra Elis: "Lebenslagen-Ansatz und biographisches Konzept"
Dr. Petra Drauschke: "Allein erziehende Frauen in Ostdeutschland"
Dipl.-Soziologin Veronika Hammer: "Eingeschränkte Möglichkeitsräume allein erziehender Frauen - Inspirationen gegen eine Kultur der Ausgrenzung"
Dipl.-Soziologin Dagmar Brand: "Weibliche Lebenslagen und Biographien: Alleinerziehende"
Prof. Dr. Birgit Bütow / Dr. Nentwig-Gesemann: "Mädchen - Cliquen - öffentliche Räume"
PD Dr. Carola Kuhlmann: "Sind Mädchen heute noch benachteiligt? Zum Diskurs von gleichen Chancen und benachteiligten Lebenslagen in der Jugendhilfe"
Prof. Dr. Gudrun Cyprian / Soziologin Marissa Pablo-Dürr: "Zur Lebenslage von Migrantinnen: Restriktionen und Spielräume"
Dr. phil. habil. Anke Abraham: "Weibliche Lebenslagen im Spiegel der Körperlichkeit"
Dr. Anja Jesse: "Gesundheitliche Belastungen von Frauen"
Dipl.-Soziologin Martina Kattein: "Geringfügige Beschäftigung und die Gesetzesreform - Ambivalenz zwischen Förderung und Eindämmung einer prekären Beschäftigungsform"
Prof. Dr. Ronald Lutz: "Wohnungslose Frauen - Zur gesellschaftlichen Konstruktion 'besonderer Lebenslagen'"
Der vorliegende Sammelband legt eindrücklich Zeugnis davon ab, wie notwendig es ist und bleibt, den "weiblichen Blick" quer durch alle Lebensbereiche forschungsprogrammatisch und forschungspraktisch zur Geltung zu bringen. Und zwar ganz im Sinne des politischen Handlungsprinzips von Gender-Mainstreaming als einer Doppelstrategie: Chancengleichheit für beide Geschlechter und die Herstellung der Gleichwertigkeit von weiblich und männlich konnotierten Erfahrungen, Aktivitäten und Handlungsfeldern. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
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