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Weißes Rauschen: Roman [Taschenbuch]

Don DeLillo , Don de Lillo , Helga Pfetsch
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

2004
Jack Gladney ist Professor für Hitler-Studien an einem amerikanischen College. Er und seine fünfte Frau Babette leben gemeinsam mit ihren vier Kindern aus verschiedenen Ehen in einem sympathischen Chaos. Ohne allzu große Gewissensbisse geben sie sich den Verlockungen eines konsumfrohen Daseins hin. Doch als sich in einer nahen Chemiefabrik ein Giftgasunfall ereignet und Jack kontaminiert wird, nimmt ihr ganzes Leben eine jähe Wendung ...



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Produktinformation

  • Taschenbuch: 414 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442452880
  • ISBN-13: 978-3442452880
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 65.361 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Ein todernstes Buch von hinreißender Komik, einfallsreich und phantasievoll, ein Schmöker, dessen Spannung nicht nachlässt, und der zugleich hohen literarischen Ansprüchen genügt.“ (Tagesspiegel) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

"»Weißes Rauschen« ist das Werk eines brillanten Stilisten und präzisen Beobachters."
Süddeutsche Zeitung

"Dieser Roman ist eine echte Entdeckung."
FAZ

"Don DeLillo ist ein Meister der Kunst, uns das Beklemmende und Bizarre des ganz normalen Alltagslebens spüren zu lassen; ein Kulturpessimist, der zuweilen selbst der Verzweiflung noch erzkomische Züge abgewinnt."
Die Zeit


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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
4.3 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Supermarkt + Chemie + Tod = Brillianter Roman 1. Juli 2002
Format:Taschenbuch
Schon die familiäre Konstellation mit 4 Kindern aus 4 verschiedenen Ehen würde reichlich Stoff für Geschichten jeglicher Couleur bieten. Wenn dann noch ein Professor mit dem Spezialgebiet Hitler und ein ominöser Chemieunfall dazukommen, verspricht das genügend Stoff für eine unterhaltsame Lektüre. Dieses implizite Versprechen hat Don DeLillo in grandioser Manier eingelöst. Selten habe ich ein Buch gelesen, in dem sich komische und tragische Elemente, verbaler Slapstick, Gesellschaftskritik und Philosophie so gut ergänzt haben. Erstaunlich genug, diese scheinbar konträren Themen überhaupt in eine stringente Handlung zu integrieren. Mir ging es allerdings nicht so, das ich diesen Roman an einem Stück "verschlingen" konnte. Vielmehr war es für mich kein literarischer Snack sondern ein ausgedehntes 5 Sterne Menü. Schwer da etwas hervorzuheben. Sicherlich ein Highlight sind die komischen Dialoge von Jacks Kollegen, die im Roman plötzlich entstehen wie rethorische Tornados und leider auch genau so schnell wieder verschwinden. Das erinnerte mich ein wenig an Tarantino. Ebenso der Schlagabtausch im übertragenen Sinne zwischen Hitler und Elvis. Man muß und sollte es wirklich gelesen haben.
Bis zum Zeitpunkt des Unfalls spielt sich das Leben der Protagonisten hauptsächlich in Konsumtempeln ab und wie so oft scheint erst ein dramatisches Ereignis die eigene Sterblichkeit wieder ins Bewußtsein zu bringen. Die "dräuende Wolke" bietet jede Menge Anlaß zu wildesten Spekulationen und Vermutungen. Fest steht jedoch, das nach ihrer Manifestierung nichts mehr so ist wie vorher und der Tod nimmt seinen Platz ein in den Herzen der Menschen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der verdrängte Tod 11. September 2007
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Mit unverhohlenem Zynismus schildert Don DeLillo das Leben einer mittelständischen Pseudoelite, die sich einbildet, nichts könne ihren amerikanischen Traum erschüttern - außer vielleicht einer plötzlich gesperrten Kreditkarte. Jack Gladney hat sich eine anscheinend unanfechtbare Position als Abteilungsleiter für Hitlerstudien an einem geachteten College gesichert. Mit seiner Patchworkfamilie lebt er scheinbar sorglos in den Tag hinein. Da stört plötzlich ein 'toxischer Vorfall' am Rangierbahnhof die Provinzidylle und eröffnet Abgründe, denen keiner der gut situierten Bürger bisher ins Auge sehen wollte. Das "'weiße Rauschen" der Todesgewissheit, das selbst dann immer mitschwingt, wenn man es im Konsumtaumel zu vergessen sucht, wird plötzlich laut hörbar. DeLillo gelingt eine präzise Analyse amerikanischer Befindlichkeit in den konsumverrückten 80er Jahren. Er wirft aber auch die Frage auf, wie man ohne Verdrängungsversuche überhaupt mit der Erwartung des eigenen Todes umgehen kann. Sein pessimistisches Fazit: Unsere Strategien in der Beschäftigung mit der Sterblichkeit gehen nicht über das Niveau von Groschenblättern hinaus.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erscheinen und Verschwinden 13. Oktober 2004
Von euripides50 TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wer hätte sich nicht schon das eine oder andere mal, wenn er sich auf Flughäfen, in Bahnhöfen, in den Hallen einer Großbank oder eines Baumarktes aufhielt gefragt, welche geheimnisvollen Götter immerfort dafür sorgen, dass der Strom aus der Steckdose kommt, dass Kanalisation arbeitet, die Flugzeuge pünktlich starten und landen, die Sozialversicherung ebenso funktioniert wie die Warenversorgung, das Bildungswesen, die Telekommunikation und die Weltpolitik? Alles vollzieht sich in einem milliardenfach vernetzten System ohne dass jemand genau weiß, wieso und vor allem warum, es geschieht. Oberflächen wechseln, Erklärungen kommen und gehen und nichts bleibt außer der vagen Empfindung einer ungeheuren Zentrifuge, die alles ergreift und der einzigen Konstante zuführt, die sich im Vielerlei der Welt wie der letzte Glücks- und Trostspender behautet: dem Konsum. Das ist die Welt von Jack Gladney, einem 1,85m großen und zweieinhalb Zentner schweren „Hitlerforscher" aus der kleinen Gemeinde Blacksmith, der mit seiner Frau Babette und vier gemeinsamen Kindern aus verschiedenen früheren Ehen das scheinbar so geordnete und zugleich chaotische Leben einer amerikanischen Mittelstandsfamilie lebt. Lesen Sie weiter... ›
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen It's better to burn out than to fade away? 8. Mai 2004
Von junior-soprano TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Dieser Roman ist stellenweise so witzig, daß ich laut auflachen mußte! Und dann gibt es Stellen, in denen es buchstäblich todernst wird. Thema des Romans ist das Leben (und Sterben) einer Patchwork-Familie aus dem Mittelstand, in einer idyllischen Vorstadt-Siedlung. Das klingt erst einmal eher langweilig. Die Art und Weise, wie DeLillo schreibt, ist allerdings so erfrischend und seine Einfälle sind so originell, daß die 446 Seiten wie im Flug vergehen.
Die Hauptfigur Jack Gladney ist ein Fachmann für Nazi-Deutschland an einem US-College. Eine tatsächliche Ahnung von diesem Gebiet hat er allerdings nicht und so kommt er in große Verlegenheit, als eine Expertentagung zu diesem Thema stattfindet, bei der er seine Kenntnisse demonstrieren soll. Auf den letzten Drücker versucht sich Gladney Deutsch beibringen zu lassen. Diese Deutsch-Nachhilfestunden sind die lustigsten Momente des Romans!
Ein Unfall in einem Chemiewerk sorgt für weitere Aufregung. Im wesentlichen geht es in Weisses Rauschen" allerdings um das alltägliche, friedliche Kleinstadtleben in den USA, in dem Einkaufen, Arbeiten und Fernsehen die Tage dominieren und Seitensprünge die aufregensten Momente sind. Don DeLillo bringt in dieser Gesellschaftssatire das Dilemma einer Wohlstandsgesellschaft sehr präzise auf den Punkt. Zum einen ist man dankbar für die materiellen Segnungen und das Leben in Frieden und Sicherheit. Zum anderen entbehrt dieses durchorganisierte Leben aber auch wahre Leidenschaft, tiefe Freude und echte Erfüllung.

Chuck Palahniuks Satiren behandeln das gleiche Thema und gehen dabei noch tiefer, wühlen allerdings so tief im Dreck, das es beim Leser braun abzufärben droht. Don Delillo kritisiert das kleinbürgerliche Leben, will aber auch nicht die Revolution.
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5.0 von 5 Sternen Weißes Rauschen
Voll des Lobes bin ich für Don DeLillos 1984 erschienenen Roman "Weißes Rauschen". Jack Gladney,College-Professor für "Hitlerforschung" und seine Familie leben in... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von MM1981 veröffentlicht
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und nicht mehr los lässt ... ein Einblick, wie die weiße amerikanische Mittelschicht tickt ... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Angelika Staudt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Alles rauscht
ALLES RAUSCHT (LUDWIG WITZANI) (13.10.2004)
Wer hätte sich nicht schon das eine oder andere mal, wenn er sich auf Flughäfen, in Bahnhöfen, in den Hallen einer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2009 von Rheinischer Lesekreis
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Tja. Es ist mir tatsächlich völlig rätselhaft, was andere Menschen an diesem Buch (gutes) finden können. Lesen Sie weiter...
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Ich war regelrecht begeistert, als ich das Buch zu lesen begann. Der Autor schafft es wirklich, seine Leser durch das Detail zu beeindrucken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2005 von Noel
5.0 von 5 Sternen Von der Alltäglichkeit des Todes
Vordergründig eine fast satirische Schilderung des spießig-bürgerlichen Kleinstadtlebens am Beispiel einer typisch amerikanischen Patchwork-Familie, entwickelt sich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2004 von M. Schwinning
5.0 von 5 Sternen Ein postmoderner Klassiker
Die Realität geht uns flöten! Dies ist eine der traurigen Wahrheiten, mit der uns Hollywood in den letzten Jahren, sei es in WAG THE DOG, THE TRUMAN SHOW oder... Lesen Sie weiter...
Am 11. September 1999 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein ironisch-kritischer Blick auf DeLillos Landsleute
Im Mittelpunkt steht Jack Gladney, Mittfünfziger und Begründer des Lehrstuhls für Hitler-Forschung an einem kleinen College im Mittleren Westen Amerikas. Lesen Sie weiter...
Am 31. August 1999 veröffentlicht
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