oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 3,45 eintauschen?
Weißes Gold: Die außergewöhnliche Geschichte von Thomas Pellow und das Schicksal weißer Sklaven in Afrika
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Weißes Gold: Die außergewöhnliche Geschichte von Thomas Pellow und das Schicksal weißer Sklaven in Afrika [Gebundene Ausgabe]

Giles Milton , Stephan Gebauer
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 22,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 9 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Freitag, 1. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Weißes Gold: Die außergewöhnliche Geschichte von Thomas Pellow und das Schicksal weißer Sklaven in Afrika gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 3,45 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.

Wird oft zusammen gekauft

Weißes Gold: Die außergewöhnliche Geschichte von Thomas Pellow und das Schicksal weißer Sklaven in Afrika + Der verschleierte Völkermord: Die Geschichte des muslimischen Sklavenhandels in Afrika + Weltgeschichte der Sklaverei
Preis für alle drei: EUR 57,85

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung. Details

  • Der verschleierte Völkermord: Die Geschichte des muslimischen Sklavenhandels in Afrika EUR 19,95

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Weltgeschichte der Sklaverei EUR 14,95

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 286 Seiten
  • Verlag: Theiss (1. Januar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3806222479
  • ISBN-13: 978-3806222470
  • Originaltitel: White Gold
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 326.529 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Giles Milton
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Giles Milton auf Amazon

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Weißes Gold ist eine fesselnde und kenntnisreich erzählte Geschichte.« The Observer

»Milton hat ein Talent, seltsame und vergessene Ecken der Geschichte auszugraben und sie wunderbar in ein Bestsellerbuch einzufügen.« Literary Review

Kurzbeschreibung

Es ist eine wenig bekannte, dunkle Seite der Geschichte. Europa im 18. Jahrhundert: Piratenschiffe kreuzen vor den Küsten und greifen die zivile Schifffahrt in Atlantik und Mittelmeer an. Zu Hunderten werden ganze Besatzungen von Handelsschiffen gefangen genommen, verschleppt und - als »Weißes Gold« - auf dem Sklavenmarkt nordafrikanischer Städte feilgeboten.
Giles Milton erzählt die ergreifende Geschichte des Briten Thomas Pellow, der im Sommer 1716 im Alter von nur elf Jahren in die Fänge von Sklavenhändlern gerät und erst nach 23 leidvollen Jahren wieder frei kommt. Eine wahre Begebenheit, wie man sie spannender und dramatischer kaum hätte erfinden können! »Weißes Gold« ist Biografie, Abenteuergeschichte und historisches Lesebuch in einem. Es ist eine Geschichte voller Exotik, Pomp und Pracht, aber auch eine Geschichte vom Zusammentreffen des Islams mit dem Christentum, von Not und Unrecht, und vor allem der ungebrochenen Sehnsucht nach Freiheit.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Als die Francis im Sommer 1715 ihren Heimathafen an der Küste Cornwalls verließ, ahnte keines der 52 Besatzungsmitglieder, dass die gewinnversprechende Reise nach Genua für den Großteil der Crew keine Wiederkehr mit sich bringen sollte. Erst 23 Jahre danach sollte es dem 11jährigen Kabinenjungen Thomas Pellow (dem Neffen des Kapitäns der Francis, John Pellow) gelingen den Weg zurück in die Heimat zu finden. Da hatte Pellow bereits eine faszinierende Lebensgeschichte vorzuweisen und konnte diese zu einem Bericht verarbeiten, der lange Jahre als übertrieben gehandelt wurde. Doch wie Giles Milton beweist haben die Berichte von Konsuln und Zeitgenossen Thomas Pellows dessen scheinbar unglaubliche Geschichte im Nachhinein doch bestätigt.

Somit kann Pellows Geschichte als eindrucksvoller Zeitzeugenbericht eines christlichen Sklavens in Nordafrika gesehen werden, der alle Stufen eines Sklavenlebens ertragen musste. Insgesamt dürfte sich die Zahl der einst in den Sklavenpferchen Marokkos und der Barbareskenstaaten gelandeten Europäer auf eine Million belaufen haben. Unter der Herrschaft Sultan Mulai Ismails gelang es Marokko erstmals zu vereinen und sich von den eher lose organisierten und vom Osmanischen Reich abhängigen Barbareskenstaaten abzugrenzen. Mulai Ismail benutzte seine Sklaven nicht nur zum Bau der größten Palastanlage der Welt, sondern auch als außenpolitisches Druckmittel und Verhandlungsmasse um Waffenlieferungen und Entschädigungszahlungen zu erpressen. Besonders mit der europäischen Waffenhilfe und Versprechungen der englischen Könige sie im Falle eines Waffengangs mit Spanien zu unterstützen waren es womit Mulai Ismail seine Position gegenüber der spanischen Großmacht zu stärken versuchte. Doch selbst Weltmächte die augenscheinlich die Meere beherrschten waren vor den Korsaren von Sale nicht sicher, welche im 17. Jahrhundert sogar schon englische Küsten heimgesucht hatten.

Wie diese Sklaven leben mussten verrät "Weißes Gold" ebenso wie es eine Antwort auf die Frage gibt, warum dir nordafrikanischen Piraten es gerade auf die Besatzungen und nicht die Fracht der im Mittelmeer kreuzenden Handelsschiffe abgesehen hatten. Mit menschlicher Fracht ließ sich fast bedeutend mehr verdienen als mit Truhen von Gold. Das weiße Gold machte es Mulai Ismail möglich sich derart prachtvoller Paläste zu schaffen und seiner Prunksucht zu frönen. Dabei ging er mit seinen Sklaven mehr als fahrlässig um, bei den Bauarbeiten starben ganze Bautrupps durch Unterernährung oder drakonische Strafen. Besser hatten es da scheinbar schon die an bedeutende Mitglieder des Hofstaats oder Kaufleute verkauften Sklaven, wie Thomas Pellow der sich dank seiner schnellen Auffassungsgabe zum Wächter von Mulai Ismails Harem und schließlich sogar eines Truppenführers der Renegaten-Heere emporarbeiten konnte. Doch um die Gunst des Sultans und seiner Schergen zu erlangen mussten sich Sklaven wie Pellow zur Konversion und einer öffentlichen Beschneidung bereit erklären. Selten taten sie das freiwillig, denn meist wurden sie durch Folter dazu gezwungen und waren auch nachher noch schutzlos der Willkür ihrer Herren ausgeliefert. Zudem galten die konvertierten Sklaven nun nicht mehr als Christen, weshalb sie vom Rückkauf durch Vertreter ihrer Heimatländer ausgenommen waren. Die Renegaten galten als Verräter.

Pellows Geschichte mag nur eine von vielen gewesen sein, doch sie ist mit Sicherheit eine der wendungsreichsten und erlaubt tiefe Einblicke in die Lebenswelten christliche Sklaven. Dazu kommt dass Giles Milton die Geschichte Pellows detailreich um die Hintergründe erweitert hat. So erfährt man auch von einer späten Rache der Pellows als Admiral Edward Pellew 1816 die britische Mittelmeerflotte beim Bombardement Aligers anführte und damit die Befreiung von 1000 christlichen Sklaven ermöglichte.

Nun zu Miltons Erzählung. Der britische Publizist versteht sich darauf Geschichte spannend und vor allem sehr plastisch zu erzählen, ohne dabei die historischen Fakten zu vergessen. Milton vereint eine Erzählung des persönlichen Schicksals eines Jungen und heranwachsenden Mannes mit dem von tausenden Sklaven und der Geschichte der Piraterie im Mittelmeer, speziell den Piraten von Sale.

Fazit:
Sehr plastisch und packend erzählte Geschichte.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe Schwierigkeiten dieses Buch in eine Genreschublade zu stecken, es ist gut recherchiertes Sachbuch, fesselnder Abenteuerroman und zugleich auch die Biografie des elfjährigen Kabinenjungen Thomas.

1715 befand er sich mit 51 Seeleuten auf einem Schiff, dass von Piraten nach Afrika verschleppt wurde. Von Sklavenhändlern wurden die Weißen als "Weißes Gold" verkauft. Wie im Buch zu erfahren ist, erging es etwa einer Million Weißer so.

Mit dem Autor unternimmt der Leser nun eine Reise in die faszinierende Welt Sultans von Meknes, dem heutigen Marokko. Wir sind dabei wie die weißen Sklaven hungern und gefoltert werden und über ihnen ständig das Damoklesschwert der Hinrichtung schwebt.Ich ertappe mich beim lesen oft dabei wie ich mich an der Seite von Thomas wiederfinde, mit ihm mitfiebere und ihm helfen möchte. Dort wo er viele Jahre seines Lebens verbringen muss, treffen die Welten von Islam und Christentum aufeinander, so wird dieses Buch aktuell und Geschichtsreise zugleich.

Thomas ist einer der ganz wenigen für den nach Jahrzehnten eine Heimkehr möglich wird.

Ein ergreifendes Zeitdokument!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Jagd auf weiße Sklaven 30. April 2011
Von Moeletsi
Format:Gebundene Ausgabe
Giles Milton nimmt das Schicksal des Briten Thomas Pellow als Leitmotiv, um über den regen Handel mit weißen Sklaven in Nordafrika im 18. Jahrhundert zu berichten. Männer, Frauen und Kinder wurden bei Überfällen an den europäischen Küsten bis nach Island aus ihren Dörfern verschleppt oder arabische Piraten kaperten Handelsschiffe. Die europäischen Staaten sahen dem Treiben der Piraten hilflos zu.Es gab keine koordinierte Verteidigungsmaßnahmen der europäischen Mächte. So konnten wie heute vor Somalia oder in der Sahara hohe Lösegelder erpresst werden. Die meisten Sklaven wurden jedoch Arbeitssklaven. Das System war darauf ausgerichtet die Leistungsfähigkeit der Sklaven bis zu den Grenzen der körperlichen Belastbarkeit (und darüber hinaus)auszuschöpfen. Dabei mußten sie -bei üblicherweise 15 Stunden Arbeitsleistung- pro Tag mit Hungerrationen überleben.
Neu eingefangenen Christensklaven wurde ein großer Eisenring am Knöchel befestigt. Sie wurden durch die Straßen geführt, wo sie von den Einheimischen beschimpft, erniedrigt und mißhandelt wurden. Anschließend wurden sie in unterirdische Verliesse oder in Sklavenpferche gesperrt.Wer nicht zum Islam übertrat wurde brutal gefoltert.Pellow berichtet, dass die Sklaven in ständiger Furcht vor den Launen des Sultans Mulai Ismals in Meknes (der damaligen Hauptstadt Marokkos)lebten. Der Sultan tötete auch mit eigener Hand zu seinem Vergnügen.Seine Karosse wurde von Frauen und Eunuchen gezogen. Er wurde fast täglich Zeuge von Morden und Folterungen. Viele Sklaven sind an Hunger und Krankheiten zugrunde gegangen. Andere -wie Pellow- konnten mit dem Übertritt zum Islam zumindest ihr Leben retten.
Nach arabischen Quellen wurden in Meknes, Tunis und Algier jeweils 25 000 christliche Sklaven gehalten.Insgesamt sollen es vom 16. bis 18. Jahrhundert über eine Million gewesen sein. Bewacht wurden die weißen Sklaven von schwarzen Sklaven, die meist aus Guinea in Westafrika stammten. Sie wurden dort ausschließlich als Kinder gekauft und zu rücksichtslosen und blind ergebenen Kämpfern ausgebildet.
Das Buch ist sehr verdienstvoll weil es nur wenige Berichte mit Lösegeld befreiter Sklaven gibt. Die meisten Seeleute und Bauern waren Analphabeten. Thomas Pellow wurde -da er zum Islam übergetreten war- nicht freigekauft. Er konnte aber nach 23 Jahren fliehen und ausführlich über seine Leidenszeit berichten. Erst 1816 machte ein Nachfahre von Pellow mit einem Angriff auf Algier dem Schrecken der Sklaverei ein Ende. Das Buch gibt einen packenden Einblick in ein dunkles Kapitel der Beziehungen zwischen Europa und Nordafrika.
Weitere hervorragende Bücher zu dem Thema Sklaverei: Egon Flaig, Weltgeschichte der Sklaverei und Tidiane N'Diaye: Der verschleierte Völkermord
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de