Kurzbeschreibung
"Weiß ist die Farbe der Städte Algeriens, der traditionellen Tücher, die Farbe der Trauer und der Erinnerung." Die 1936 geborene algerische Historikerin, Schriftstellerin und Filmemacherin Assia Djebar beobachtet und beschreibt die gegenwärtige Situation in ihrem Heimatland. Sie beklagt die Opfer der letzten Monate, zu denen nahe Freunde zählen, entwirft Lebensbilder, in denen sich Selbstlosigkeit spiegeln, aber auch rücksichtsloser Machtmißbrauch. Ihr Buch erweist sich als Bericht extremer existentieller Erfahrung.
Über den Autor
Assia Djebar wurde 1936 unter dem Namen Fatima-Zohra Imalayène in Cherchell bei Algier geboren. Sie schreibt auf Französisch und ist eine der renommiertesten Autoren aus Algerien. Ihre Themen sind der algerische Freiheitskampf sowie die gesellschaftliche Stellung der arabischen Frau. Assia Djebar wurde neben vielen anderen Preisen 2000 mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels und 2006 Premio Grinzane Cavour für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Sie ist die erste Autorin aus dem Maghreb, die 2005 in die Académie francaise gewählt wurde. Assia Djebar lebt und lehrt in New York.