Schade, dass mir keine Geschichte in diesem Buch so richtig im Gedächtnis hängen geblieben ist, denn das Vorwort von Andrea Maria Schenkel hat mir wirklich Lust auf dieses Buch gemacht. Ich habe somit Ungewöhnliches, Skuriles und auch Spannendes im Stil von Krimi-Kurzgeschichten erwartet, da hier schließlich die besten deutschsprachigen Krimiautoren in diesem Buch ihre Weihnachtskrimis zum Besten geben. Die erste Geschichte von Friedrich Ani war zwar wirklich süß, aber eher eine Weihnachtsgeschichte, als eine echte Krimi-Kurzgeschichte. Und auch die zweite Geschichte hatte zwar etwas mit dem Tod zu tun, aber ein Krimi sah ich nicht darin. Die dritte Geschichte ist dann ein Auszug aus Zoran Drvenkars Roman und somit ist es auch erst einmal schwierig, sich dort einzulesen. Und dann handelt es sich dabei auch noch um eine sagen wir mal unglückliche Begebenheit", die zu einem Krimi wird. Aber speziell mit Weihnachten hatte auch diese nichts zu tun. Die darauffolgende Geschichte von Sebastian Fitzek dagegen war schon wieder so kaltblütig, dass einem komplett der Atem stockte. Aber von Sarkasmus oder einer skurilen Weihnachtsgeschenke war keine Spur. Ein, zwei Weihnachtskrimis enthielt dann das Buch dann noch, aber, wie gesagt, es war nicht so der Krimistil, der mir wirklich beim Lesen Spaß macht. Entweder waren die Geschichten wirklich deprimierend oder einfach nur tödlich langweilig. Leider kann ich das Buch somit nicht empfehlen, weil ich zwar alle Geschichten gelesen habe, mich aber zwischenzeitlich ganz schön durch das Buch durchgequält habe.