Inhalt:
Es geht um die 15jährige Sonam, die in Lhasa wohnt, der Hauptstadt (kann man das eigentlich sagen? Tibet ist ja -leider-kein Staat mehr!) von Tibet. Bei einem Aufstand, wo die Chinesen brutal, herzlos und grausam gegen das tibetische Volk vorgehen, wird das Geschehen gefilmt und Sonam soll es über die Grenze ins freie Nepal bringen. Begleitet wird sie von Osher, der zu dem wildem Nomadenvolk der Khampa gehört. Sie begeben sich auf eine gefährliche Reise über die Höhenpässe des Himalaya, wo sie sich langsam näher kommen...
Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen. Selten habe ich ein so einfühlsames, wunderschönes Buch wie dieses gelesen. Man kann sich sehr gut in die Protagonistin hinein versetzen und ihren Kummer und den Schmerz wegen der Zerstörung ihrer Heimat und der Ungerechtigkeit der Chinesen sehr gut verstehen und nachfühlen. Besonder gut kriegt man die bedrückende, ausweglose Situation in Tibet mit und ich könnte mich so aufregen über die Chinesen, die dieses friedfertige, gläubige Volk kaltblütig ausbeuten, ausnutzen, foltern und ermorden, wegen so unsinnigen Gründen!! Neben bei erfährt man viel über die Geschichte Tibets, am Ende ist ein Sachanhang, wo alle Fragen genau beantwortet und erklärt worden sind.
Die bezaubernde und ausgewöhnliche Natur und Atmosphäre hat Federica de Cesco gut eingefangen und dargestellt.
Etwas überraschend und unerwartet ist das Ende, für mich jedenfalls. Abar ich verrate nicht warum, da muss man schon selbst dahinterkommen... :-)
Fazit: Eines der schönsten Bücher die es gibt. Eben ein typischer Federica de Cesco - Roman. ;-)