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Als hätte Kallio nicht schon genug mit diesem vertrackten Fall zu tun, bricht zu allem Überfluss ein Bankräuber aus dem Gefängnis aus, den Kallio einst hinter Gitter brachte. Er hatte damals gedroht, sie umzubringen, sobald er auf freiem Fuß sei. Bei der Kommissarin stellt sich ein Gefühl ein, dass ihr bislang unbekannt war: nackte Angst. Und schon bald zeigt sich, dass diese Panik nicht ganz unbegründet ist.
Leena Lehtolainen ist der neue Star am finnischen Krimihimmel -- keine Frage. Mit ihrer Serienheldin hat sie frischen Wind in das Genre gebracht. Endlich mal wieder eine starke Persönlichkeit mit Intelligenz und Spürsinn, eine Frau wie Maria Kallio hat dem Kriminalroman lange gefehlt. Dabei ist es nicht nur die berufliche Kompetenz, die sie so sympathisch macht, sondern auch ihr Privatleben mit allen Sorgen, Nöten und Freuden. Ganz zu schweigen von den verbalen Reibereien, die sich Kallio mit ihrem verhassten Kollegen Perrti Ström liefert. Bleibt nur zu hoffen, dass es eine weitere Fortsetzung geben wird, denn Kallios Hochzeit ist nicht die einzige freudige Überraschung in Weiß wie die Unschuld. --Christoph Reudenbach
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Elin Rosberg, Betreiberin eines Therapiezentrums für Frauen und bekennende Feministin, wird erfroren im Wald gefunden, in ihrem Blut ein tödlicher Mix aus Alkohol, Antibiotika und Schlafmitteln. Mord, Selbstmord oder etwa "nur" ein Unglück?
Viel mehr als mit den Ermittlungen ist die Kommissarin mit ihrer persönlichen Situation beschäftigt. Mitten in der Schwangerschaft sieht sie die Gefahren ihres Polizeiberufes mit ganz anderen Augen. Und immer wieder beklagt sie sich, dass die Verhütung mit Spirale nicht funktioniert hat.
Lehtolainen hat m.E. mit "Zeit zu sterben" unter Verwendung der selben Motiven einige Jahre später einen viel besseren Roman geschrieben. Wer "Zeit zu Sterben" bereits gelesen hat, kann sich "Weiß wie die Unschuld" sparen. Nur für richtige Kallio-Fans ein Muss.
Selten einen Krimi mit so wenig Substanz und so übler Hinhaltetaktik gelesen. Am Schluss kommt man sich ziemlich um seine Lesezeit betrogen vor. Als 30seitige Kurzgeschichte wäre die Sache ganz brauchbar, als 350seitiger Roman aber nicht.
andere werden es hoffentlich:-) wer liza marklund mag, wird dies auch lieben.. Lesen Sie weiter...
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