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Die Wehrmacht-Untersuchungsstelle. Dokumentation alliierter Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg
 
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Die Wehrmacht-Untersuchungsstelle. Dokumentation alliierter Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg [Illustriert] [Gebundene Ausgabe]

Alfred M. DeZayas , Walter Rabus
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 501 Seiten
  • Verlag: Universitas Verlag, München; Auflage: 7., erw. A. (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3800410516
  • ISBN-13: 978-3800410514
  • Größe und/oder Gewicht: 23,1 x 15,2 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 314.121 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

-Um nicht noch im nachhinein nationalsozialistischer Propaganda aufzusitzen, prüfte de Zayas -die innere Folgerichtigkeit der Akten- und verglich die darin geschilderten Vorgänge mit einschlägigen Materialien in Bonner, Londoner, amerikanischen und schweizerischen Archiven. Er machte Hunderte von Zeugen ausfindig, darunter rund 150 ehemalige Heeres-, Marine- und Luftwaffenrichter, die er nach dem Zustandekommen der Dokumente befragte...- (Der Spiegel)

Über den Autor

Dr. jur. Dr. phil. Alfred Maurice DeZayas, amerikanischer Völkerrechtler, Gastprofessor an den Universitäten Chicago, Alcalá de Henares (Madrid), Santa Clara (Kalifornien). Generalsekretär des französischen Schweizer P.E.N. Club.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist in erster Lienie eine Dokumentation über die Arbeitsweise einer Dienststelle der Wehrmacht, die bis heute in der Öffendlichkeit überwigend unbekannt ist: Die "Wehrmacht-Untersuchungs-Stelle".

Aufgabe dieser Behörde war die objektive Sammlung von Beweismaterial zu Verstößen der Feindmächte gegen das damals geltende Kriegsvölkerrecht, für ein "Nürnberg" mit anderen Vorzeichen nach dem Kriege.

Bis heute sind 226 Aktenbände der WUSt erhalten geblieben. Eine internationale Kommission von Juristen und Historikern hat die Arbeitsmethoden und das Material sehr kritisch geprüft und es wurden hunderte von Fällen überprüft und Zeugen (auch viele ausländische) nochmals befragt.

Es gab NICHT EINEN Zeugen, der seine damals vor der WUSt gemachten Aussagen revidierte oder behauptete, unter Zwang ausgesagt zu haben. Ebenso haben sich auch alle nach dem Kriege überprüfbaren von der WUSt ermittelten Sachverhalte als völlig korrekt dargestellt. Des Weiteren ergeben die Akten, dass die WUSt auch oft genug die Ermittlungen einstellte, da die vom Feinde begangenen Taten zwar schrecklich, aber eben nicht völkerrechtswidrig waren.

Insgesammt kam man zu dem Ergebnis, dass selbst in einem Rechtsstaat eine solche Behörde nicht hätte sorgfältiger arbeiten können. Ergo: Das Material der WuSt ist hieb- und stichfest.

Das Vorwort zur 1. Auflage (1979) ist von Dieterich Rauschning, Professor und Direktor des Instituts für Völkerrecht der Universität Göttingen. Die beiden Autoren sind der amerikanische Völkerrechtler Dr. Alfred de Zayas und sein holländischer Kollege Dr. Walter Rabus.

Das Buch behandelt als erstes den Aktenbestand, die Vorgeschichte zur Entstehung der WuSt und ihre Verfahrensweise und den Kriegsvölkerrechtlichen Kontext.
Im Zweiten Teil geht es um beispielhafte konkrete Fälle und um die Befragung von Wehrmachtrichtern und Zeugen nach dem Kriege.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass man in der Tat einen guten Überblick über die Dienststelle selber, aber auch über den riesigen Umfang und das grauenhafte Ausmaß der Kriegsverbrechen der "anderen Feldpostnummer" bekommt. Weiterhin ist interessant, dass diese Dienststelle auch Verbrechen z.B. der Roten Armee an Polen oder an der russischen Zivilbevölkerung untersuchte (ein bis heute weitgehend unbekanntes und tabuisiertes Thema). Insgesamt ein sehr zu empfehlendes Buch, von internationalen Experten verfasst und an Objektivität kaum zu übertreffen.

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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
De Zayas hat eine recht objektive Darstellung von
Kriegsverbrechen gegen die Deutsche Wehrmacht
und auch Zivilisten verfasst. Ich finde es
persönlich sehr wichtig, dass man in der heutigen
Zeit offen über ein so wichtiges Thema schreiben
kann.Es wird in diesem Buch keine "Propaganda"
betrieben.Der Verfasser hält sich aussschließlich
an Dokumente,die eidesstattlich erklärt wurden.
Zusätzlich sind noch Zeugenaussagen, von noch
lebenden Zeugen verglichen worden.Man liest in
diesem Buch, dass nicht nur unsere Großväter
"Kriegsverbrecher" waren.Es wird Zeit,dass wir
zu dem ,was wir getan haben stehen.Wir sollten
aber auch nicht vergessen,dass auch wir Opfer
bringen mußten!Ich kann nur jedem,der sich mit
der jüngeren Geschichte befassen möchte,raten dieses Buch zu lesen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von N.K.
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch zeigt auf, wie grausam die Alliierten gegenüber deutschen Soldaten teilweise auftraten.Es wird neutral über Kriegsverbrechen der Alliierten berichtet. Dazu gibt es sehr erschreckende Bilder. Kann das Buch nur empfehlen, da man nun auch die dunkle Seite unserer Befreier sieht.
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