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Weh dem, der lügt
 
 
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Weh dem, der lügt [Taschenbuch]

Franz Grillparzer , Karl Pörnbacher
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1986 --  
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 101 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150043816
  • ISBN-13: 978-3150043813
  • Größe und/oder Gewicht: 15,1 x 9,6 x 0,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 750.117 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Text in neuer Rechtschreibung.

Über den Autor

Franz Grillparzer, 15. 1. 1791 Wien - 21. 1. 1872 ebd. Der Sohn eines Wiener Rechtsanwalts arbeitete nach Abschluss seines Jurastudiums (1807-11) zunächst als Privatlehrer, war dann Praktikant an der Hofbibliothek und hatte von 1813 an verschiedene Beamtenstellen inne (Hofkammer, Finanzministerium); von 1832 bis zu seiner Pensionierung als Hofrat 1856 amtierte er als Direktor des Hofkammerarchivs. 1816 lernte er Joseph Schreyvogel, den Direktor des Burgtheaters, kennen, der zu seinem wichtigsten Förderer wurde und 1817 'Die Ahnfrau', 1818 'Sappho' mit großem Erfolg aufführte. Nach dem Suizid seiner Mutter unternahm G. 1819 eine Italienreise; das nach seiner Rückkehr in einem Almanach 1821 veröffentlichte Romgedicht 'Campo vaccino' brachte ihm mit der Gegenüberstellung von großer Vergangenheit und 'neuer, flacher Zeit' den Ruf des Radikalismus ein und sorgte damit auch für künftige Zensurprobleme. Weitere Reisen führten ihn nach Deutschland (1826, 1847), Paris und London (1836) sowie Konstantinopel und Athen (1843). 1861 wurde er zum Mitglied des österreichischen Herrenhauses auf Lebenszeit ernannt. Nach dem Misserfolg seines Lustspiels 'Weh' dem, der lügt!' (UA 1838), zog sich G. vom Theater zurück; seine späten Stücke wurden erst postum veröffentlicht. G.s Dr

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Todernst und direkter Witz 17. Januar 2009
Format:Taschenbuch
Eigentlich will der Koch Leon seinem Dienstherrn, dem Bischof, ordentlich die Leviten lesen. Dieser stellt dem Koch zu wenig Geld für dessen »Küchenkunst« zur Verfügung. Da erfährt Leon, dass der Bischof jede Münze spart, um seinen Sohn von den Germanen freikaufen zu können. Zwar könnte sich der Bischof an der Gemeindekasse bedienen, aber sein oberster Grundsatz lautet, auf Gott zu vertrauen und: »Weh dem, der lügt!«. Beeindruckt von dem Bischof macht sich Leon auf, den Sohn zu befreien. Streng dem Prinzip folgend, auf Lügen zu verzichten, gibt er sich in die Hand der rauen Germanen und arbeitet an Befreiung und Flucht.

»Weh dem, der lügt!« lebt vor allem von der starken Rolle Leons, der mit seiner aufrichtigen Direktheit den germanischen Bewachern immer wieder auf die Füße tritt. Zwischen ihm und der Tochter des Germanengrafen entwickelt sich eine glaubhafte Liebesgeschichte, die in der abenteuerlichen, gemeinsamen Flucht gipfelt, deren Ende an dieser Stelle nicht verraten wird.

Franz Grillparzer hat sein Stück im Entwicklungsprozess zwischen Lustspiel und Tragödie eingeordnet und die Spannungskurve rast nur so auf und ab. Die Mischung aus Witz und Ernsthaftigkeit gewährleistet, dass die Witze nie platt werden und die Handlung nie unglaubwürdig. Sehr gelungen ist auch die Darstellung der Germanen, welche einen weiteren Leseanreiz gibt. Dieses Stück muss man gelesen haben.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Grillparzers Komödie ist sehr leicht zu verstehen, außerdem ist das Büchlein dünn genug es in 2 Stunden zu lesen. Kleine Abwechslung!
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