Wussten Sie, dass in jedem Schachbrett uraltes astronomisches Wissen verborgen sein soll? Die Plejader wissen es.
Diese extraterrestrischen Wesenheiten stellen sich Barbara Marciniak per Channeling als "Kollektiv bewusster Energien" vor, die "Raum und Zeit bereisen". Sie vermitteln über sich selbst, wissbegierig und neugierig zu sein. Dieser Wissensdurst lenkte ihre Aufmerksamkeit - wie die von vielen anderen Wesenheiten aus fremden Welten und Dimensionen auch - zur Erde. Im Fokus des plejadischen Interesses steht der Zeitraum zwischen 1987 und 2012 (von Marciniak als kosmische "Nanosekunde" bezeichnet).
Obwohl es Zeit nach menschlichem Verständnis für die Plejader nicht gibt (Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft finden auf verschiedenen Frequenzen "gleichzeitig" statt), soll dieser "Zeitraum" für uns Menschen von großer Bedeutung sein. Er bringt einen turbulenten Bewusstseinswandel aufgrund eines "massiven Energieanstiegs". Unter allen Zeiten und Dimensionen ist die Erde von jetzt quasi der Platz, wo man sein muss, um Geheimnisse über das "Daseinsnetz" zu erfahren.
Die Plejader "channeln", die Menschheit durch Denkanstöße unterstützen zu wollen, damit wir diesen unvorstellbaren "Energieanstieg" während der "Nanosekunde" für unsere Bewusstseins-Weiterentwicklung nützen können.
Einige der Grundaussagen der plejadischen Wesenheiten:
- Gedanken schaffen Wirklichkeit, Energie folgt der Aufmerksamkeit
- Ideen bedienen sich einer besonderen Frequenzmodulation und können zwischen den Wirklichkeiten ausgetauscht werden
- Es ist wichtig, dass die Menschen sich als mächtige Wesen begreifen und die Verantwortung dafür übernehmen: "Eure Stärke endet, wo eure Angst beginnt."
- "Ihr müsst euer Leben selbst in die Hand nehmen..."
- "Ein erwachtes Bewusstsein braucht niemanden, der es kontrolliert."
Um all dies zu erreichen, raten die Plejader zu körperlichen Übungen: Visualisieren von Wünschen und Atemübungen, die zur Aktivierung der 7 körperlichen Chakren führen (darüberhinaus berichtet Marciniak von 6 weiteren außerkörperlichen Chakren, die über Sonnensystem, Galaxis und Universum bis ins Multiversum führen).
Einen besonderen Stellenwert nimmt die Sexualität ein: "Wenn ihr mit jemandem schlaft, übernehmt ihr das Energiefeld des Partners." Sex soll dem Gesetz der Liebe unterliegen und nicht zur Befriedigung "niederiger Schwingungen" dienen, so die Plejader. Eine sexuelle Beziehung, die auf Liebe, Vertrauen und Respekt basiert, ist so stark, dass ihre Energie Raum und Zeit überwinden kann.
Zur Kritik am Buch:
- Es ist müßig, über den Echtheitsgehalt zu diskutieren, denn Channeling entzieht sich der wissenschaftlichen Überprüfbarkeit. Entweder man glaubt an diese "Inspiration" oder man tut es nicht.
- Es gibt keinerlei Belege, dass auf der Erde von 1987 bis 2012 die "Energie" (was immer damit genau gemeint ist) zuerst um das 10-fache, dann um das 100-fache und seit 2007 um das 100.000-fache ansteigt. Erneut eine Glaubensfrage. Dasselbe gilt für die außerkörperlichen Chakren (scheinbar eine Art "Stargates") oder für die Veränderung unserer DNA.
- Frau Marciniak (oder das Plejader-Kollektiv) zeichnt ein allzu negatives Bild, was "Politik", "Wissenschaft" und "Medien" angeht. Alles scheint restlos korrumpiert. Hier wird undifferenzierte Schwarzmalerei - mit einem Deut von Verschwörungstheorie (Manipulation unseres Gehirns im Theta- und Deltazustand) - betrieben.
- Das Wissen über Strahlung scheint nicht zur Stärke der Plejader gehören, sonst wüssten sie, dass allzu starkes Sonnenlicht nicht "heilt", sondern zu Krebs führt.
- Beim Punkt Ernährung wird überhaupt nicht auf die ethischen und ökologischen Missstände der Fleischindustrie eingegangen.
Fazit: "Wege zum Licht" ist ein interessantes Buch, das hilfreiche Denkanstöße gibt und zu Eigenermächtigung und Selbstverantwortung aufruft. Ob dies als Channeling, Science-Fiction oder was auch immer passiert, ist sekundär, solange man das Ganze kritisch hinterfragt und nicht als absolute Wahrheit versteht.