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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Laßt Worten Taten folgen!,
Rezension bezieht sich auf: Wege zum Gleichgewicht. Ein Marshallplan für die Erde (Gebundene Ausgabe)
Das Buch von Al Gore „Wege zum Gleichgewicht - Ein Marshallplan für die Erde" (amerikanischer Originaltital: Earth in the Balance - Ecology an Human Spirit) hat nach dem jüngst wieder geschlagenen Umweltalarm erneut an Aktualität gewonnen. Der Mann, der derzeit in den USA um die Wahl zum Präsidenten und damit um die Nachfolge des skandalumwitterten Bill Clinton kämpft, hat Anfang der 90er Jahre, damals noch als Senator, dieses Buch geschrieben. Auch wenn es keine atemberaubend neuen oder gar bahnbrechenden Konzepte enthält, hat es doch zumindest geschafft, was andere, wissenschaftlich gehaltvollere Schriften nicht für sich verbuchen konnten: Es hat das Konzept des ökologisch nachhaltigen wirtschaftlichen Wachstums für die Massen verständlich aufbereitet und in einer Zeit populär gemacht, als alle Welt nur von Wirtschaft sprach. Im wesentlichen versucht Gore, die angebliche Kluft zwischen Wirtschaftsinteressen und Umweltschutz zu beseitigen. Er bedient sich dabei der nicht ganz neuen Idee, daß man Umweltzerstörung und jede sonstige Form von Umweltverbrauch in die Kosten von Produkten und Dienstleitungen einrechnen sollte, so daß Produzenten und Konsumenten für ihren Teil der Umweltzerstörung zur Kasse gebeten und so motiviert werden, nachhaltiger zu wirtschaften und nicht nur den kurzfristigen Profit im Auge zu haben. Ein hoffnungsvolles und intelligentes Buch. Hoffentlich wird er Präsident - und hoffentlich läßt er seinen Worten dann Taten folgen!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gedanken eines großen Mannes,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wege zum Gleichgewicht. Ein Marshallplan für die Erde. (Taschenbuch)
Von Anfang an schildert Al Gore in seinem Buch, "Wege zum Gleichgewicht", auf anschauliche und authentische Weise die Probleme unserer Welt. Er prangert Umweltverschmutzung an und zeigt die Folgen der Anthropogenen Einflüsse auf unseren Planeten auf. Er bietet auch Lösungsmöglichkeiten, die heute an der Engstirngkeit und Kurzsicht der Politiker und der "einfachen" Menschen scheitert. Auch hier gibt er plausibele Erklärungen für dieses Problem.Bleibt nur zu hoffen, dass diese Mann eines tages doch noch die Möglichkeit bekommt, zumindest Ansätze dieser Ideen umzusetzten. Ich gönne es ihm, ich hoffe es für uns. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nächster Präsident der USA ein Präsident für die Umwelt?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wege zum Gleichgewicht. Ein Marshallplan für die Erde. (Taschenbuch)
Es ist schon ein Gewinn, was Al Gore in seinem Buch darlegt, um so enttäuschter registrierte ich dann, wie er sich auf der politischen Bühne etwa in Sachen Klima verhielt oder auch gezwungen war sich zu verhalten. Die ersten 150 Seiten zur Situation auf unserem Planeten fand ich recht interessant, insbesondere wegen einiger Daten, die mir so bislang auch nicht bekannt waren. Wichtig auch sein Hinweis, die ökologische Krise ist eine des menschlichen Geistes. Nicht so überzeugend fand ich die Konsequenzen, die er aus der entstanden globalen Situation zieht, da bleibt er mir zu allgemein. Man muß viel genauer die Problematik sich anschauen, wo die Belastungsgrenzen unserer Planeten liegen. Ich glaube, es ist nicht mehr hinnehmbar, daß man sich nicht klar macht, die Unwägbarkeiten u.a. unseres Klimasystems lassen grundsätzliche Veränderungen in unserer Art des industrialistischen Expansionismus geboten erscheinen. Es ist überhaupt zweifelhaft, ob wir mit dem heutigen Massenfaktor an Ressourcen und Energie auch in einer stark abgespeckten Variante durchkommen. Die starke zeitliche Verzögerung und das starke Bevölkerungswachstum, wenn auch stärker in den armen Regionen in der Welt sprechen dagegen. Zudem leisten wir uns ein Wirtschaftssystem, daß in seiner Funktionsweise das Prinzip des Nimmersatt voraussetzt. Leider ist es so, daß viele Umweltautoren sich dem Marketing-Prinzip verschreiben, mit ökologischer Effizienz u.a. argumentieren, was ja nicht falsch ist, aber den Blick verstellt, für tieferliegende Konflikte, die damit erst mal aus der Aufmerksamkeit herausfallen. Etwa Herbert Gruhl hat ja kritische Gegenfragen in seinem letzten Buch dazu sich geleistet, natürlich reicht einfach nur der Schnitt durch die Destruktivität der modernen Zivilisation nicht aus, das Weglassen jeglicher Schönfärberei. Gerade auch Al Gores Buch macht darauf aufmerksam, man könnte auch andere Autoren hier jetzt nennen, wie z.B. Ulrich von Weizsäcker, es wäre ein Dialog zwischen den unterschiedlichen ökologischen Richtungen unbedingt geboten. Ein Versuch dazu ist die Publikation: „Wege zur ökologischen Zeitenwende" von Franz Alt, Rudolf Bahro und Marko Ferst. (2001) Es wäre wünschenswert wenn dies in welcher Form auch immer, auch anderswo Schule machen würde. Die Überwindung der ökologischen Krise ist ein zu wichtiges Anliegen, als das man Einseitigkeiten sich einnisten lassen darf. In jedem Fall bleibt Al Gore zu wünschen, daß er der nächste Präsident der USA wird, vielleicht schafft er es ja doch.
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