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Wege zum Gleichgewicht. Ein Marshallplan für die Erde.
 
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Wege zum Gleichgewicht. Ein Marshallplan für die Erde. [Taschenbuch]

Al Gore
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Seit mehr als zwanzig Jahren setzt sich Al Gore, Senator aus Tennessee, für die Belange der Umwelt ein. Heute ist er mehr denn je überzeugt, daß uns die Zivilisationsmaschine an den Rand der Katastrophe gebracht hat. In diesem herausfordernden und provokativen Buch vertritt der Autor die These, daß nur ein radikales Umdenken, was unsere Beziehung zur Natur betrifft, die Erde, wie wir sie kennen, für kommende Generationen erhalten kann.
Erstaunlicherweise behaupten einige Politiker, Wissenschaftler und führende Vertreter der Wirtschaft immer noch, daß eine reale Gefahr nicht existiere. Gore tritt den Beweis an: Die Qualität der Luft, des Wassers und des Bodens ist bedroht. Die Gefährdungen haben sich von der regionalen Ebene auf die globale verschoben. Der Treibhauseffekt, das Ozonloch und die Zerstörung der Regenwälder sind unübersehbare Beweise.
Die Wurzeln dieser Krise reichen in jeden Bereich der Gesellschaft. Gore versucht, die Probleme der Politik, Geschichte, Wissenschaft, Ökonomie, Psychologie und Religion zu sichten. Einen Großteil der Schuld trifft die Politiker, die die langfristigen Folgen ihrer halbherzigen Entscheidungen nicht wahrhaben wollen. Ebenso haben es bis jetzt viele Ökonomen unterlassen, die wahren Kosten des Verbrauchs nichterneuerbarer Energien offen zu bilanzieren. Im Begriff der "Dysfunktionalität" sieht Al Gore seine Metapher des Zustandes unserer Zivilisation.
Im letzten Teil des Buches zieht der Autor die praktischen Konsequenzen. Nur eine weltweite Mobilisierung kann uns vor der Katastrophe retten. In einem umfassenden "Marshallplan für die Erde" entwirft er eine Strategie für die Stabilisierung des Bevölkerungswachstums, die globale Durchsetzung ökologisch angepaßter Technologien und die Umwelterziehung.
Al Gores Buch ist eine mutige und visionäre Antwort auf eine Überlebensfrage der Menschheit. Individuum und Gesellschaft müssen sich neu begreifen. Wer die Umweltkrise überwinden will, muß seine innere Krise bewältigen. Dieses Buch ist ein Manifest gegen Zynismus und Resignation. Gerichtet ist es an alle Leserinnen und Leser, die begriffen haben, worum es geht: Die Erde muß wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

Über den Autor

Al Gore war acht Jahre unter Bill Clinton Vizepräsident der USA. 2000 verlor er nur knapp und unter bis heute umstrittenen Umständen die Präsidentschaftswahlen gegen George W. Bush. Er ist als Direktor und Berater für verschiedene Unternehmen tätig, u.a. Google, Apple Computer, für den Satellitensender Current TV und für Generation Investment Management, ein Unternehmen für nachhaltiges, umweltverträgliches Investment. 1992, kurz vor seiner Wahl zum Vizepräsidenten, landete Gore mit "Wege zum Gleichgewicht" einen internationalen Öko-Bestseller. Er ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Insider sagen ihm Ambitionen auf die Präsidentschaftskandidatur 2008 nach. 2007 erhielt Al Gore den Friedensnobelpreis.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Laßt Worten Taten folgen!, 19. September 1999
Das Buch von Al Gore „Wege zum Gleichgewicht - Ein Marshallplan für die Erde" (amerikanischer Originaltital: Earth in the Balance - Ecology an Human Spirit) hat nach dem jüngst wieder geschlagenen Umweltalarm erneut an Aktualität gewonnen. Der Mann, der derzeit in den USA um die Wahl zum Präsidenten und damit um die Nachfolge des skandalumwitterten Bill Clinton kämpft, hat Anfang der 90er Jahre, damals noch als Senator, dieses Buch geschrieben. Auch wenn es keine atemberaubend neuen oder gar bahnbrechenden Konzepte enthält, hat es doch zumindest geschafft, was andere, wissenschaftlich gehaltvollere Schriften nicht für sich verbuchen konnten: Es hat das Konzept des ökologisch nachhaltigen wirtschaftlichen Wachstums für die Massen verständlich aufbereitet und in einer Zeit populär gemacht, als alle Welt nur von Wirtschaft sprach. Im wesentlichen versucht Gore, die angebliche Kluft zwischen Wirtschaftsinteressen und Umweltschutz zu beseitigen. Er bedient sich dabei der nicht ganz neuen Idee, daß man Umweltzerstörung und jede sonstige Form von Umweltverbrauch in die Kosten von Produkten und Dienstleitungen einrechnen sollte, so daß Produzenten und Konsumenten für ihren Teil der Umweltzerstörung zur Kasse gebeten und so motiviert werden, nachhaltiger zu wirtschaften und nicht nur den kurzfristigen Profit im Auge zu haben. Ein hoffnungsvolles und intelligentes Buch. Hoffentlich wird er Präsident - und hoffentlich läßt er seinen Worten dann Taten folgen!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gedanken eines großen Mannes, 26. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wege zum Gleichgewicht. Ein Marshallplan für die Erde. (Taschenbuch)
Von Anfang an schildert Al Gore in seinem Buch, "Wege zum Gleichgewicht", auf anschauliche und authentische Weise die Probleme unserer Welt. Er prangert Umweltverschmutzung an und zeigt die Folgen der Anthropogenen Einflüsse auf unseren Planeten auf. Er bietet auch Lösungsmöglichkeiten, die heute an der Engstirngkeit und Kurzsicht der Politiker und der "einfachen" Menschen scheitert. Auch hier gibt er plausibele Erklärungen für dieses Problem.
Bleibt nur zu hoffen, dass diese Mann eines tages doch noch die Möglichkeit bekommt, zumindest Ansätze dieser Ideen umzusetzten. Ich gönne es ihm, ich hoffe es für uns.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Nächster Präsident der USA ein Präsident für die Umwelt?, 21. August 2000
Rezension bezieht sich auf: Wege zum Gleichgewicht. Ein Marshallplan für die Erde. (Taschenbuch)
Es ist schon ein Gewinn, was Al Gore in seinem Buch darlegt, um so enttäuschter registrierte ich dann, wie er sich auf der politischen Bühne etwa in Sachen Klima verhielt oder auch gezwungen war sich zu verhalten. Die ersten 150 Seiten zur Situation auf unserem Planeten fand ich recht interessant, insbesondere wegen einiger Daten, die mir so bislang auch nicht bekannt waren. Wichtig auch sein Hinweis, die ökologische Krise ist eine des menschlichen Geistes. Nicht so überzeugend fand ich die Konsequenzen, die er aus der entstanden globalen Situation zieht, da bleibt er mir zu allgemein. Man muß viel genauer die Problematik sich anschauen, wo die Belastungsgrenzen unserer Planeten liegen. Ich glaube, es ist nicht mehr hinnehmbar, daß man sich nicht klar macht, die Unwägbarkeiten u.a. unseres Klimasystems lassen grundsätzliche Veränderungen in unserer Art des industrialistischen Expansionismus geboten erscheinen. Es ist überhaupt zweifelhaft, ob wir mit dem heutigen Massenfaktor an Ressourcen und Energie auch in einer stark abgespeckten Variante durchkommen. Die starke zeitliche Verzögerung und das starke Bevölkerungswachstum, wenn auch stärker in den armen Regionen in der Welt sprechen dagegen. Zudem leisten wir uns ein Wirtschaftssystem, daß in seiner Funktionsweise das Prinzip des Nimmersatt voraussetzt. Leider ist es so, daß viele Umweltautoren sich dem Marketing-Prinzip verschreiben, mit ökologischer Effizienz u.a. argumentieren, was ja nicht falsch ist, aber den Blick verstellt, für tieferliegende Konflikte, die damit erst mal aus der Aufmerksamkeit herausfallen. Etwa Herbert Gruhl hat ja kritische Gegenfragen in seinem letzten Buch dazu sich geleistet, natürlich reicht einfach nur der Schnitt durch die Destruktivität der modernen Zivilisation nicht aus, das Weglassen jeglicher Schönfärberei. Gerade auch Al Gores Buch macht darauf aufmerksam, man könnte auch andere Autoren hier jetzt nennen, wie z.B. Ulrich von Weizsäcker, es wäre ein Dialog zwischen den unterschiedlichen ökologischen Richtungen unbedingt geboten. Ein Versuch dazu ist die Publikation: „Wege zur ökologischen Zeitenwende" von Franz Alt, Rudolf Bahro und Marko Ferst. (2001) Es wäre wünschenswert wenn dies in welcher Form auch immer, auch anderswo Schule machen würde. Die Überwindung der ökologischen Krise ist ein zu wichtiges Anliegen, als das man Einseitigkeiten sich einnisten lassen darf. In jedem Fall bleibt Al Gore zu wünschen, daß er der nächste Präsident der USA wird, vielleicht schafft er es ja doch.
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