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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Guter Überblick mit Schwächen,
Rezension bezieht sich auf: Wege aus der Finsternis: Europa im Mittelalter (Gebundene Ausgabe)
"Wege aus der Finsternis" bietet einen guten Einstieg in die Geschichte des Mittelalters. Zusammen mit der Fernsehreihe entsteht ein lebendiges Bild einer Epoche, die wohl zu unrecht als finster bezeichnet wird. In vier Kapiteln (Kirche, Ritter, Grundherren, Städte)zeigt Arens anhand von Beispiel die gesellschaftliche Entwicklung und den technischen Fortschritt.Dabei schreibt er sehr leicht und unterhaltsam. Wissenschaftliches Zitieren darf man nicht erwarten, doch einen umfangreichen Literaturüberblick gibt Arens schon. Leider trüben einige unnötige Schnitzer das Bild. Da sind zum einen Rechtschreibfehler, die dem Satzverständnis abträglich sind. Zum anderen gibt es aber auch Fehler, die am Wahrheitsgehalt anderer Aussagen zweifeln lassen. Wenn Arens im Kapitel über Ritter und deren Rüstungen auf "moderne" Ritter zu sprechen kommt und als Beispiele einen "Lord Darth Fener" aus "Star Wars" (so eher Lord Darth Vader sein) und einen "Robocop" aus "Terminator" (so wohl Peter Weller als "Robocop" und Arnold Schwarzenegger als "T-101" sein) nennt, zweifelt man schon an der Qualität des Buches. Zum Smalltalk beim Mettrinken bereitet es ansonsten bestens vor. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Licht ins Dunkel,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wege aus der Finsternis: Europa im Mittelalter (Gebundene Ausgabe)
Peter Arens beleuchtet in seinem Buch das Mittelalter und möchte dem Leser vermitteln, das es sich hier nicht nur um eine dunkle Periode der Zeitgeschichte gehandelt hat. Das Buch ist in verschiedene und in sich abgeschlossene Kapitel gegliedert, so dass der Leser sich auch nur einzelnen Teilbereichen des Mittelalters widmen kann, z. B. der Kirche oder dem Rittertum. Allerdings sind alle Kapitel interessant, und das Buch ist durchgehend gut zu lesen.Der Leser erfährt viel über die gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen dieser Zeit. So werden u. a. Fakten offensichtlich, die ein Nicht-Historiker vielleicht eher später in der Geschichte angesiedelt hätte. Allerdings hätte der Autor, um das Gesamtbild dieses Zeitabschnitts abzurunden, intensiver auf die wirklich düsteren Kapitel der Zeit eingehen können, z. B. die Inquisition (nicht allzu ausführlich abgehandelt) oder die Pest (praktisch nicht abgehandelt). Das Buch besticht durch Detailwissen, so dass der Leser das Werk nicht als reines Begleitbuch zur ZDF-Dokumentation degradieren darf. Mehr Bild- und / oder Kartenmaterial hätte dem Buch dennoch gut getan. Als formellen Kritikpunkt ist die nicht immer nachvollziehbare chronologische Einordnung der Geschehnisse zu nennen. Die Zeittafel am Ende des Buches bietet zwar einen Überblick, doch wäre ähnliches auch in den einzelnen Kapiteln wünschenswert gewesen, da der Leser schon mal die Orientierung über die Fülle der Ereignisse und Personen verlieren kann. Ein Einstiegskapitel, welches die einzelnen Themen in einem historischen Bogen überspannt, wäre hier vielleicht eine sinnvolle Ergänzung gewesen. Fazit: Eine lesenswerte Reise mit erhellenden Erkenntnissen durch verschiedene Themenbereiche des Mittelalters. Die dunkle Seite wird allerdings (bewusst) zu wenig beleuchtet ... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Kompliziertes, einfach erklärt,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wege aus der Finsternis: Europa im Mittelalter (Gebundene Ausgabe)
Das Buch "Wege aus der Finsternis" orientiert sich zwar an der Fernsehdokumentation, kann aber auch ohne sie gut erklären. Anhand von 4 Bevölkerungsgruppen versucht der Autor auf manchmal recht unterhaltsame Weise dem Leser das Mittelalter näher zu bringen. Trotzdem ist das Buch mit sehr vielen geschichtlichen Daten gut geeignet, dem Leser eine sichere Grundlage für Wissen über das Mittelalter zu geben. Es wendet sich vor allem an Leser und Interessierte, die keinen wissenschaftlichen Hintergrund haben und einfach mehr wissen möchten.Obwohl das Buch nicht mehr ganz "taufrisch" ist, werden doch viele neue Aspekte geliefert und das auf unterhaltsame Weise. Behandelt werden die Bevölkerungsgruppen Kirche, Ritter, Bauern und Städte. Daneben wird auch der Hanse ein wichtiges Kapitel gewidmet. Ich finde das Buch gut geschrieben und würde es jedem empfehlen, der sich für das Thema interessiert. Es ist gut, wenn man die Dokumentation gesehen hat, Voraussetzung ist sie aber nicht. Ein lesenswertes Buch! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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