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Bürgerkriegswirren konnten Schneider plus »Corvus« ebensowenig von der Route abbringen wie gewagte Gebirgsüberquerungen oder 9-Stunden-Flüge über die offene See. Der Weg ist eben das Ziel. Dennoch beschränkt sich Schneiders locker geschriebene Geschichte nicht nur auf das fliegerische Abenteuer. Er bewahrte sich den Blick für Landschaft, Mensch und Tier. Der Soloflieger nimmt den Leser mit zu Besuchen bei indischen Ohrenreinigern, australischen Opalschürfern, argentinischen Gauchos oder Schwarzbrennern in den Rocky Mountains.
Nicht zuletzt lebt das Buch von großartigen Landschaftsaufnahmen, eigenhändig aus der Vogel- pardon, Raben-Perspektive geschossen.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Die Welt sehr von oben gesehen.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Weg ist das Ziel (Gebundene Ausgabe)
Der Weg ist das Ziel, auf dem Deckblatt ein Bild von einer 150'er Cessna in einer Abenteuerlichen Landschaft. Mit dem Flugzeug um die Welt. Dieses Buch verspricht Erlebnisse aus aller Welt, wunderschöne Bilder aus der Luft, interessante Erlebnisse auf dem Boden, und Spass am Fliegen.Während man begeistert mit dem Buch in der Hand steht, vermisst man als erstes eine Karte. Man möchte doch gerne sehen wo es eigentlich lang ging. Auf der ersten Seite des Buches wird man etwas ernüchtert. Da redet Hans Schneider lang und breit über den Raben Corvus. Interessant ist das nicht, und der Leser lernt auch nicht viel über den eigentlichen Corvus, die Cessna 150 mit der der Flug unternommen wird. Es wäre schön mit einer Seite die nur dem Flugzeug gewidmet ist. Mit Bildern und Technischen Daten. Denn Cessna 150 ist nicht gleich Cessna 150. Schliesslich ist das Buch vom Motorbuch Verlag. Von Anfang an erlebt man einen trägen Erzählerstil, ohne Hoch oder Tief. Monoton wie ein Continental Flug-motor brummt er vor sich hin. Dabei geht es nach Frankreich, in die Türkei und man muss schon sehr aufpassen, wo der Verfasser gerade ist, denn der augenblickliche Standort geht leicht zwischen den irritieren kurzen und oberflächlichen Anekdoten unter. Vielleicht fliegt Hans Schneider schon zu lange, um sich noch über die kleinen Erlebnisse in der Luft freuen zu können. "Ich fliege von A nach B und sehe einen Berg". Gut, etwas genauer wird der Flug schon beschrieben, aber ich als Leser möchte viel mehr über Langstreckenflüge wissen. Der Geruch im Cockpit, der verschwitzte Rücken nach einer Gefahr, die Eintönigkeit und das monotone Brummen des Motors. Und wie wird man mit der Müdigkeit fertig. Kurz wird ein Stundenwecker erwähnt, was soll der? Im ganzen Buch wird kein richtiges Gefühl vom Fliegen vermittelt. Hans Schneider erzählt von seiner Reise als wäre es eine Neckerman-tour. Monumente sehen, Fotos machen, essen, und eine kurze Anekdote, mit einem Einheimischen. Sabotage! Das Flugzeug wurde sabotiert! Jetzt könnte Spannung aufkommen. Aber wieder wird das Thema mit einem leichtfertigen das war wohl einer von denen auf dem Flugplatz in den Sand gesetzt. Wer waren diese Leute, warum mochten sie ihn wohl nicht? Zwischendurch moralisisert Hans Schneider über alles von aussterbenden Tierarten, und General Lee bis hin zu abgeholzten Wäldern. Das kennt jeder der fliegt. Am Steuerknüppel hat man einen wunderschönen Abstand zur Welt, und fühlt, das man den totalen Überblick hat. Aber wieder versäumt er die Gelegenheit mit den Themen in die Tiefe zu gehen. Ein kurzer Absatz, und die Sache ist wieder vergessen. Und wo ist das Bild von abgeholztem Urwald in Brasilien, oder von den erschreckenden Baumstumpfwüsten in Oregon? Hans Schneider hat für einen Reisenden sicherlich die richtige Mischung aus Draufgängertum und Vorsicht. Er weiss wann er Autoritäten trotzen kann, und wann man sich fügen muss. Er hat eine phantastische Reise unternommen und viele interessante Erlebnisse gehabt. Aber es gelingt ihm nicht diese an den Leser weiterzugeben. Am Ende verliert Hans Schneider sein Flugzeug durch einen Unfall. Und wieder wird der Leser oberflächlich abgespeist. Warum lief der Motor mit 2000 Touren an? Gern hätte ich erfahren was der Verfasser fühlte, als er in das Cockpit seines verunglückten Flugzeuges schaute, und vielleicht den Gashebel halb gezogen sah. Oder war es wieder Sabotage? Und wo ist das Bild zum Ende der Geschichte? Der Leser bleibt wieder im Dunklen, und klappt das Buch für immer zu. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
abwechslungsreicher Reisebericht,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Weg ist das Ziel (Gebundene Ausgabe)
Das Buch war fuer mich eine Inspiration selbst (erfolgreich) um die Erde zu reisen. Der Mut des Autors und sein Verlangen, Unmoegliches moeglich zu machen strahlen auf den Leser positiv aus. Gelegentlich muss man herzhaft lachen und fuehlt jedes Erlebnis persoenlich mit.Ich habe fuer meine Familie 2 weitere Ausgaben gekauft und ans Herz gelegt Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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