Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
We sing, we dance, we love it, 15. Juli 2008
Jason Mraz der neue Liebling der Songwriter-Szene hat mit seinem dritten Album vielleicht das Album für diesen Sommer erschaffen: zugleich anspruchsvoll und doch leicht und eingängig. Erfrischend, unbekümmert und lebendig ohne dabei in die Trivialität abzugleiten vereint Mraz viele unterscheidliche Elemente angefangen bei Folk, Pop, Soul, Reggae und Funk zu einem extrem abwechslungreichen Album. Gepaart mit seiner hellen, klaren Stimme bereitet "We sing, we dance, we steal things" Hörvergnügen nicht nur für einen Sommer.
Fans von Jack Johnson, Donavon Frankenreiter, Matt Costa, Colbie Caillat werden vor allem bei "Lucky", "I'm yours" und "Details in the fabric" (mit James Morrison) und "Live High" auf ihre Kosten kommen (Für meine Begriffe besser als Colbie Caillat oder Jack Johnson, weil er wesentlich mehr Variationen bietet). Das entspannt beschwingte "Live High" ist dabei ein klarer Anwärter auf den Titel Sommersong 2008 und eines der absoluten Highlights des Albums.
Liebhaber von funklastigem Sommersounds á la Jamiroquai (z.B. "Seven days in sunny june") oder auch Donavon Frankreiters 2006er Album "Move by yourself" (z.B. "The way it is") werden von "Make it mine", "Butterfly" und "The dynamo of volution" begeistert sein. Vor allem letzteres ist dynamischer, treibender Funk(-Pop) der Jamiroquai's Anhänger viel Freude bereiten wird.
Für Freunde der ruhigen Klänge hat Mr.Mraz die wunderschöne Ballade "Love for a child", "Only Human", einen relaxt-swingenden Soulsong, und die mit Streichern begleiteten melodiöse Pop-Hymnen "If it kills me" und "A beautiful mess" zu bieten.
Hier ist für jeden was dabei. Der Sommer kann kommen, die Musik dafür hat Jason Mraz schon gemacht!!
Hörtips/Favoriten:
"Live High"
"The Dynamo Of Volition"
"Make it Mine"
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Mraz wie gewohnt mit leichtem Studio-Hänger..., 23. Juli 2008
Ach ja, Jason Mraz macht's uns nicht leicht. Nach Jahren in der - zumindest in Europa - Unbeachtetheit der Öffentlichkeit, ist es nun ausgerechnet der jahrealte Track "I'm Yours", der Mraz ins gleißende Rampenlicht katapuliert - Cola-Werbung und Hintergrundmusik in unzähligen Fernseh-Soaps inklusive. Für Fans der ersten Stunde ist das natürlich ein Frevel, "Ausverkauf!" wird da bereits geschrien und Immergestrige beschwören bereits den "Untergang des Jasons, wie ICH ihn liebe".
Alles Firlefanz, wenn man sich das aktuelle Album "WSWDWST" anhört. Denn da ist eigentlich alles beim Alten - und doch alles so anders... irgendwie.
Jason Mraz, den kalifornischen Sunnyboy mit Hut und chilliger Attitüde, musikalisch zu (be)greifen, ist nahezu unmöglich. Was in erster Linie allerdings darin begründet liegt, dass er sich selbst nicht sicher ist, was er sein will. Oder besser gesagt: Marz will sich überhaupt nicht festlegen. Sein Debütalbum "Waiting for My Rocket to Come" bot radiotauglichen Akustik-Pop und Singer-/Songwriter-Material ("The Remedy" und "You and I Both" waren sogar auch hierzulande kleinere Hits), Album Nummer 2 ("Mr.a-Z") ging in eine steriler produizierte Poprichtung, und nun also der dritte Streich, der vershiedene Trends der Vorgänger auffasst und vorantreibt, der aber auch neue Elemente hinzufügt, dominierend dabei Funk und ein wenig Soul. In sich klingt daher WSWDWST komplett anders als die beiden Vorgänger (die sich aber auch nicht stark ähnelten).
was erwartet den Hörer bei WSWDWST? 12 Songs, davon etwa die Hälfte im schnelleren Bereich, die andere Hälfte im Midtempo- bzw. Balladenbereich. Drei Tracks bestechen durch den hervorragenden Einsatz von funkigen Bläsern, zwei Songs fallen aufgrund der Gastsänger auf (Colbie Caillat und James Morrison). Bei den Balladen gibt es Gewinner ("Details in the fabric" gehört zum großartigsten, was Jason bisher veröffentlicht hat) und Verlierer (egal wie persönlich "Love for a child" auch sein mag - als Beitrag zum Thema Scheidung ist es ein unerträglich pathetischer Murks, dessen Melodieführung auch nicht zu Mraz'schen Glanztaten gehört). Dazwischen glänzen "I'm yours", das auch als Studioversion zu überzeugen weiß, und die angenehm schrägen "Coyotes" und "Only Human" (super!). Zum Schluß wird's richtig leise mit dem perfekt choreographierten "Beautiful Mess", ein würdiges Outro eines wie immer zwiespältigen Studioalbums.
Warum bleibt dieser etwas unperfekte Gesamteindruck? Nun, zum einen liegt das am bisher bei allen Alben von Mraz zu beobachtenden Unvermögen, dieses riesige Talent, welches Mraz zweifelsfrei ist, und die ungemeine Spielreude der beteiligten hochkarätigen Musiker roduktionstechnisch einzufangen. Zu steril wirken die Studioversionen, nur selten blizt da das auf, was aus den Songs mit mehr Mut zur Rohigkeit hätte werden können; live-Mitschnitte der jüngsten Konzerte beweisen, wie groß das Songmaterial auf WSWDWST tatsächlich ist, wenn es nur ewas rotziger präsentiert wird. Hinzu kommt eine etwas unglücklich gewählte Trackliste, die durch die Anordnung der Songs nach Song Nummer vier in ein "Loch" von drei langsamen Nummern fällt. Dadurch wirkt das Album in sich unstimmig und präsentiert schnelle und langsamere Stücke zu wenig durchmischt. Und zu guter Letzt wird auf dem vorliegenden Album nur in wenigen Momenten deutlich, welch Talent der Mraz eigentlich ist. Stimmlich gibt es nur wenige Momente, in denen er richtig begeistern kann (und eigentlich kann er das nun wirklich!), und auch musikalisch ist das ganze ein weni zu "sauber" und uniform.
Insgesamt ist WSWDWST ein vielleicht etwas zu bemüht "chilliges" Album geworden, welches komplexere Songstrukturen, wie sie auf dem Debütalbum z.B. in Form von "Tonight not again" noch zu hören waren, nicht zulässt. was bleibt, ist ein halbes Dutzend großartiger Sommertracks, ergänzt durch ein, zwei hervorragende Balladen und ein paar überflüssige Tracks. Für eine Höchstbewertung als Album reicht das sicherlich nicht, aber man darf sich schon jetzt auf eine neue Live-Veröffentlichung in naher Zukunft freuen, in deren Rahmen die neuen Songs dieses Albums so scheinen können, wie sie es verdient haben. Und bei denen dann auch Jason wieder etwas mehr zur Geltung kommt.
Empfehlung erneut: Jason Mraz - Live: Tonight, not again angucken und staunen, staunen, staunen - beinahe alle Songs auf dieser DVD sind in der Live-Version besser als auf dem Studioalbum "Waiting for my rocket..."
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Flauschi Pop - aber soooo lieb!, 30. Mai 2008
Der Himmel hängt voller Geigen deren Sound von einer Schar babybespeckter Barockengeln durch funky Bläser untersützt wird und dazwischen schwebt Jason Mraz mit seeligem Grinsen auf den Lippen auf Wolke sieben. So könnte man sich ein Pop-Art Gemälde vorstellen (was übrigens auch ein tolles cover für diese Platte geworden wäre), das diese Platte am besten verbildlichte. Nein, keine Frage Jason Mraz geht es gut, das hört man diesem Album an, und das freut uns; was uns aber noch mehr freut, ist, daß er es trotz aller erdenklichen vorhergenannten Stilmittel schafft nicht in den Kitsch anzudriften sondern perfekten leichtfüßigen und sympathischen ("nein, dem Buben kann man einfach nie böse sein, der ist sooo lieb!!", Originalzitat, Mama Mraz!), Blue Eyed Soul ettketierten Pop abliefert, der in seinen schnelleren (und besseren) Momenten an den Happy Sound von Phoenix erinnert und der bei machen langsameren Songs (Love For A Child) zeigt, daß er zwar auch ein toller songwriter sein kann, für dramatischere Songs wie diesen aber nicht die nötige ausdrucksstarke Stimme hat. Aber darum geht's ja auf diesem Album eigentlich nicht sondern um leichten Happy Sound der alle Sorgen wegwäscht - und das ohne zu nerven.
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