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We Feed the World - Essen global - Große Kinomomente

Erwin Wagenhofer    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Erwin Wagenhofer
  • Komponist: Helmut Neugebauer
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 3. April 2009
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001O4VVDG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.021 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

We feed the world - Essen global ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat. Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern und Fernfahrern auch Jean Ziegler und der Produktionsleiter von Pioneer Rumänien sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestlé International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt.

Produktbeschreibungen

Tag für Tag wird in Wien gleich viel Brot entsorgt, wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar, vor allem in Lateinamerika, werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jede Europäerin und jeder Europäer essen jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden.

Mit WE FEED THE WORLD hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, in die Schweiz, nach Brasilien und zurück nach Österreich geführt.

Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.

WE FEED THE WORLD ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat.

Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern, Agronomen, Biologen und Jean Ziegler auch der Produktionsdirektor des weltgrößten Saatgutherstellers Pioneer sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestlé International, dem größten Nahrungsmittelkonzern

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Augenöffner 29. April 2010
Von maluma
Analog zu dem Spruch: "Was kümmern mich Atomkraftwerke, bei mir kommt der Strom aus der Steckdose" zeigt dieser Film, wo das Essen, das bei uns aus dem Supermarkt kommt, tatsächlich herkommt und wie es produziert wird. Essen, bei dem es nicht mehr darauf ankommt, wie es schmeckt, sondern wie es aussieht, und wie man damit am meisten Profit macht.
Dass Hühnerfarmen kein fröhlicher Ort sind, haben wir uns alle schon mal gedacht. Der Film zeigt, wie täglich 50000 Küken als Lebendware über Fließbänder purzeln, nur um innerhalb von 8 Wochen schlachtreif gemästet zu werden und ebenso 50000 Hühner täglich maschinell getötet, gerupft und eingeschweißt werden. Guten Appetit.
Wer nicht schon Vegetarier ist, der überlegt sich das nach dem Film nochmals.
Der Film zeigt, dass 90% des europäischen Tierfutter-Sojas auf ehemaligen brasilianischen Regenwaldflächen angebaut werden, während in Europa große Teile der eigenen Mais und Weizenernte dazu verwendet werden, in unseren Kraftwerken zu Strom verheizt zu werden. WIR essen indirekt den Regenwald auf.
Der Film zeigt, dass das System Nahrungsproduktion nicht nachhaltig ist. Sprecher der Industrie und Saatguthersteller kommen zu Wort, lehnen das eigene Tun mehr oder weniger ab, zucken aber mit den Schultern, weil der Markt nach Billigware schreit und sie viel Geld damit verdienen können.
Dieser Film ist ein Augenöffner.
Dabei ist die Lösung greifbar einfach: Zurück zu einer menschen- und tierwürdigen Produktion, die uns während der letzten Jahrtausende zu einer erfolgreichen Spezies gemacht hat. Die aktuelle industrielle Produktion ist nicht nachhaltig, damit nicht langfristig aufrecht erhaltbar. Wir zerstören unsere eigene Grundlage.
In einem anderen Video (auf youtube), in dem der geniale Douglas Adams ("Per Anhalter durch die Galaxis") aus seinem fantastischen Buch "Die letzten ihrer Art" vorträgt, sagt er sinngemäß: Es geht hier gar nicht darum, dass wir die Welt retten müssen. Wir zerören die Welt nicht, die Welt ist sehr groß und hat schon mehrere Male Phasen des Massenaussterbens überstanden. Es geht darum, dass wir uns selbst retten.
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von 24orange
Ein Film, der berührt und bewegt und beim Einen oder Anderen hoffentlich zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten anregt. Brauchen wir wirklich jeden Tag frisches Brot (was impliziert, dass das Brot vom Vortag zum Teil vernichtet wird)? Manch einem wird nach dem Film das Grillhähnchen im Halse stecken bleiben und er/ sie wird eventuell dazu beitragen, dass weniger Geflügel unter "unhühnerischen" Bedingungen leben muss.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erstklassig. Erschreckend. Zum Nachdenken anregend. "Der Große Ausverkauf" und "Let's make Monney" sollte man sich allerdings ebenfalls ansehen.
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Die erschreckende Wirklichkeit!
Der Film zeigt warum es durchaus sinnvoll ist die Produktion von Lebensmitteln und unsere heutige Lebensweise zu hinterfragen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Michael veröffentlicht
Enttäuschend
Nach den wirklich positiven Erfahrungen mit dem Film Food Inc: Was essen wir wirklich?, welcher über die dramatischen Zustande der Nahrungsmittelindustrie in Amerika... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von amilie veröffentlicht
Läuft nicht ohne Gefrickel..
Ich habe keinen Fernseher und keinen DVD-Player, möchte den Film also auf meinem Rechner sehen. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Matthias veröffentlicht
So ist es
Helmut Neugebauers Filme sind das beste, was es an Dokumentarfilmen gibt. Es reden die Leute und nicht ein schlauer Oberlehrer, genannt Kommentator, der uns sagt, was wir zu Denken... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Friedemann Wehr veröffentlicht
Sollte jeder mal gesehen haben...
Ich hab den Film im Kino gesehen und hab mir jetzt auch noch die DVD geholt. Man kann eigentlich nur eins sagen, dass sollte jeder mal gesehen haben! Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von coaxspi veröffentlicht
Einseitige Argumentation, kaum visuell unterstützt.
Von einem Dokumentarfilm erwarte ich eine stimmige Verknüpfung von Bildern und Informationen, die zusammen eine Meinung, These o.ä. transportieren sollen. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von C. Tischmeyer veröffentlicht
Die Macht der Nestles und Maggis
Ich habe selten so eine eindrucksvolle, erschreckende und aufklärende Dokumentation gesehen. Ein Muss für jeden, der ein wenig bewusster einkaufen, leben und essen will... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Susanne Hessenbruch veröffentlicht
love it
Find ihn einfach nur geil.
War der erste Film der Art derer die noch kamen.. und der beste
obwohl fällt gerade der darwins nightmare ein, der ist auch cool. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von veganmoves veröffentlicht
Menschenverachtend
Dieser Film zeigt sehr eindeutig die Menschenverachtung von Firmen wie Nestle, die aus reiner Profitgier, Menschen in der so genannten 3. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2010 von M. Schmitz
Aufdeckend
Einer meiner Lieblingsfilme.
Wer gerne realistische SF-Filme mag ist hier bestens bedient. Nur, das es keine Fiktion mehr ist sondern Dokumentar. Sehr tiefsinnig.
Veröffentlicht am 3. Dezember 2009 von R. Petersen
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