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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Augenöffner,
Rezension bezieht sich auf: We Feed the World - Essen global - Große Kinomomente (DVD)
Analog zu dem Spruch: "Was kümmern mich Atomkraftwerke, bei mir kommt der Strom aus der Steckdose" zeigt dieser Film, wo das Essen, das bei uns aus dem Supermarkt kommt, tatsächlich herkommt und wie es produziert wird. Essen, bei dem es nicht mehr darauf ankommt, wie es schmeckt, sondern wie es aussieht, und wie man damit am meisten Profit macht.Dass Hühnerfarmen kein fröhlicher Ort sind, haben wir uns alle schon mal gedacht. Der Film zeigt, wie täglich 50000 Küken als Lebendware über Fließbänder purzeln, nur um innerhalb von 8 Wochen schlachtreif gemästet zu werden und ebenso 50000 Hühner täglich maschinell getötet, gerupft und eingeschweißt werden. Guten Appetit. Wer nicht schon Vegetarier ist, der überlegt sich das nach dem Film nochmals. Der Film zeigt, dass 90% des europäischen Tierfutter-Sojas auf ehemaligen brasilianischen Regenwaldflächen angebaut werden, während in Europa große Teile der eigenen Mais und Weizenernte dazu verwendet werden, in unseren Kraftwerken zu Strom verheizt zu werden. WIR essen indirekt den Regenwald auf. Der Film zeigt, dass das System Nahrungsproduktion nicht nachhaltig ist. Sprecher der Industrie und Saatguthersteller kommen zu Wort, lehnen das eigene Tun mehr oder weniger ab, zucken aber mit den Schultern, weil der Markt nach Billigware schreit und sie viel Geld damit verdienen können. Dieser Film ist ein Augenöffner. Dabei ist die Lösung greifbar einfach: Zurück zu einer menschen- und tierwürdigen Produktion, die uns während der letzten Jahrtausende zu einer erfolgreichen Spezies gemacht hat. Die aktuelle industrielle Produktion ist nicht nachhaltig, damit nicht langfristig aufrecht erhaltbar. Wir zerstören unsere eigene Grundlage. In einem anderen Video (auf youtube), in dem der geniale Douglas Adams ("Per Anhalter durch die Galaxis") aus seinem fantastischen Buch "Die letzten ihrer Art" vorträgt, sagt er sinngemäß: Es geht hier gar nicht darum, dass wir die Welt retten müssen. Wir zerören die Welt nicht, die Welt ist sehr groß und hat schon mehrere Male Phasen des Massenaussterbens überstanden. Es geht darum, dass wir uns selbst retten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Film, der aufrüttelt.,
Von 24orange (Heidelberg am Neckar) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: We Feed the World - Essen global - Große Kinomomente (DVD)
Ein Film, der berührt und bewegt und beim Einen oder Anderen hoffentlich zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten anregt. Brauchen wir wirklich jeden Tag frisches Brot (was impliziert, dass das Brot vom Vortag zum Teil vernichtet wird)? Manch einem wird nach dem Film das Grillhähnchen im Halse stecken bleiben und er/ sie wird eventuell dazu beitragen, dass weniger Geflügel unter "unhühnerischen" Bedingungen leben muss.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Globalisierungskritik à la carte,
Von Monsieur le M. "Mr. Dezember" (Saarbrücken) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: We Feed the World - Essen global - Große Kinomomente (DVD)
Erstklassig. Erschreckend. Zum Nachdenken anregend. "Der Große Ausverkauf" und "Let's make Monney" sollte man sich allerdings ebenfalls ansehen.
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