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We Feed the World - Essen global
 
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We Feed the World - Essen global

Erwin Wagenhofer    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Erwin Wagenhofer
  • Komponist: Helmut Neugebauer
  • Format: Dolby, Letterboxed, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 13. November 2006
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001VLSXVK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 860 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Ein Dokumentarfilm über die Folgen der Globalisierung der Nahrungsmittelproduktion. Unter Verzicht auf einen übergreifenden Kommentar kommen Landwirte, Fischer, Transporteure und Fabrikinhaber aus Europa und Südamerika zu Wort, die die Folgen der industriellen Massenherstellung ebenso anklagen wie die Unvernunft der Verbraucher, Preise über Qualität zu stellen. Aus den einzelnen Statistiken und Standpunkten fügt sich das Bild eines Systems zusammen, in dem viele hungern müssen, damit manche im Überfluss leben können.

Video.de

Der Film des Österreichers Erwin Wagenhofer war für eine Dokumentation ungewöhnlich erfolgreich und lockte fast 300.000 Zuschauer in die Kinos. Der Regisseur verzichtet auf ironische Einlagen á la Michael Moore oder Morgan Spurlock und nimmt das Interesse seines Publikums ernst. Ohne plakativ Anklage zu erheben, lässt er die Fakten für sich sprechen und bringt so eine beängstigende Wahrheit ans Licht. Wagenhofer hat einen wichtigen Beitrag zur Globalisierungsdebatte abgeliefert, der zornig und betroffen macht.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
68 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erstklassige Dokumentation 4. Dezember 2006
Format:DVD
Nach den beiden negativen Bewertungen sehe ich mich veranlasst, auch eine Rezension zu schreiben.

Sicher kennt man schon viele Fakten hinter und zu der Nahrungsmittelproduktion weltweit. Aber selten wird durch den fehleden Kommentar und die ausgezeichneten Bilder und "Darsteller" so eindrücklich vermittelt, wohin die Welt und die (sic!) Produktion der Nahrungsmittel geht: Auf einer schiefen Ebene Richtung Unglück. Die Sache beginnt bei 2 Tage altem Brot, das selbstverständlich vernichtet werden muss, über subventioniertes europäisches Gemüse, dass afrikanischen Bauern die Lebensgrundlage entzieht bis zu Menschen in Brasilien, die verhungern, obwohl das Land gewaltige Mengen an Soja für die Tiermast exportiert.

Irgendwann hat der Mensch von und mit der Natur gelebt, die im Film gezeigten Rumänen bei der Zwiebelernte machten trotz Armut einen zufriedenen Eindruck. Die Hühnerproduktion zeigt jedoch, wie weit sich der Mensch mit seiner Nahrungsmittelproduktion von irgendeiner Form der Natur entfernt hat.

Tolle Doku, deren Bilder und Darsteller für sich selbst sprechen und einen wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen.
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33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Verantwortung tragen wir alle 11. Dezember 2006
Von Lasscoul
Format:DVD
Man sieht Bilder und hört die Meinung von betroffenen Akteuren und Opfern der Globalisierung und muss feststellen, dass es auf der Welt eigentlich nur diese 2 Kategorien gibt. Ob wir es wahrnehmen/wollen/ignorieren o.nicht, wir können uns nicht davon stehlen, denn wir machen alle mit.

Jean Ziegler untermauert durch Zahlen der UN diese durch mächtige Menschen organisierte Unmenschlichkeit, die im Film - stellvertretend für alle Multis - ein Gesicht serviert bekommt, den CEO von Nestlé in unkommentiertem, aber vielsagendem Statement.

Dieser Film ist ein Rufen nach Veränderung unserer Gewohnheiten. Spätestens danach, braucht sich niemand zu fragen, warum immer mehr Boat-People Zuflucht in der 1. Welt suchen müssen.
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137 von 146 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Miriam P.
Format:DVD
Ich habe diese Dokumentation im Kino gesehen und bin schwer davon begeistert! Es wird an verschiedenen Orten gezeigt, wie die Lebensmittelindustrie aus dem Ruder geraten ist. Der Verbraucher, also wir alle!, sieht nur die fertigen Produkte in den Supermarktregalen. Aber was für großes Leid durch den Überfluss an Angebot entsteht, weiß kaum einer. Hinter den Kulissen wird noch genießbares Brot in unvorstellbar großen Mengen weggeworfen, Hühnerküken verkommen zur Massenware, die man im Alter von wenigen Wochen "erntet". Wie pervers das Ganze geworden ist, wird einem spätestens dann überdeutlich, wenn man den plötzlichen Übergang von Hungersnot einerseits sieht, der durch den dann dargestellten Überfluss andererseits verursacht wird. Die ganze Dokumentation ist sehr "ungeschminkt", was heißen soll, dass weder durch viel Musik (meiner Erinnerung nach so gut wie keiner), noch durch viel Gerede des Dokumentators auf den Zuschauer eingewirkt wird. Meistens sprechen die dargestellten Menschen, also z. B. der LKW-Fahrer, der das wegzuwerfende Brot transportiert oder der Fischer, der erzählt, wie die EU das Wissen der kleinen Fischer dazu nutzen will, die Meere noch intensiver zu befischen.

Diese Dokumentation hat mich teilweise sehr wütend gemacht, diese Zustände sind einfach absolut, wie soll ich sagen, gelinde gesagt sind sie einfach inakzeptabel!! Ich kann jedem empfehlen, sich diese Dokumentation anzusehen, jeder sollte wissen, was durch unseren Konsum bewirkt wird. Und dies wird in sehr klaren Bildern und Worten dargestellt. Was ich mir auch wünschen würde, ist, dass wir klarer Position beziehen in dieser Sache. Wollen wir wirklich indirekt diese Situation unterstützen, dass z. B. in sogenannten Dritte-Welt-Ländern Menschen durch Hungersnöte leiden und sterben, obwohl das Land in dem diese leben, genügend Nahrungsmittel für alle produziert, diese jedoch in Form von z. B. Sojabohnen dazu verwendet werden, unsere Kühe und Hühner zu füttern? Wir leben im Überfluss. Es wird soviel weggeworfen.

Ich glaube, ich wiederhole mich, aber was ich sagen will ist: Natürlich haben wir alle so viel zu tun, dass wir manchmal gar nicht mehr wissen, wo uns der Kopf steht. Aber vielleicht könnten wir uns einmal fragen, was eigentlich wirklich wichtig ist. Und dafür einstehen. Jeder kleine Beitrag zählt :-)

Kurz und gut: Diese Doku ist einfach gut gemacht und hat vor allem eine wichtige Botschaft. Unbedingt anschauen :-)!!
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Empfehlenswert für diejenigen, die hinter die Kulissen und...
Nach Sehen dieses Films fragt man sich welchen Weg und welche Geschichte das Stück Fleisch und das Stück Fisch oder das Stück Gemüse hinter sich gebracht hat. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Sabine Daniele veröffentlicht
notwendige, absolut überzeugende Darstellung eines...
Der Film ist uneingeschränkt empfehlenswert. Er besticht durch seine dokumentarische Vorgehensweise, die den Wahnsinn unseres Umgangs mit dem, was uns letztlich ausmacht,... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Manfred Reber veröffentlicht
sehr bewegender Film
Der Film "We Feed the World" liefert extrem gute Gedankenanstöße. Er zeigt, wie Europa mit Lebensmitteln umgeht und welche fatalen Auswirkungen das auf den Rest der Welt... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Eric Göbel veröffentlicht
Ein Film, der vielen die Augen öffnet...
Der Film "We feed the world" zeigt anhand verschiedener Beispiele, wie die Lebensmittelindustrie global organisiert ist. Dabei werden die negativen Aspekte wie bspw. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Fraenzi veröffentlicht
Wir füttern sie wirklich und doch nicht ganz....
Eine alarmierende Dokumentation über das, was wir essen, wie, woher, und warum es zu uns kommt. Diesen Film sollte man kennen, und auch nach Jahren Revue passieren lassen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Marcus Zeltner veröffentlicht
We feed the World - oder: Was ist hier eigentlich los?!
Wer sich noch nie gefragt hat, was eigentlich mit den nicht verkauften Produkten geht, die im Supermarkt übrig bleiben, der sollte das mal tun. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Benjamin veröffentlicht
Fakten ja, Form nein
Wer - wie ich - den Film "Unser täglich Brot" schon kannte, als er sich "We feed the world" angesehen hat, befindet sich in einem Dilemma:

Denn: We feed the world"... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Findus veröffentlicht
Gemächlich.
Ein sehr langsamer, ruhiger Film. Ganz gut, sehr schön wie die Leute zu Wort kommen, und wie erschreckend dann darauffolgende Handlungen oder Fakten erscheinen. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von ~tibi~ veröffentlicht
Augenöffner
Ich bin kein BIO Anhänger, auch nicht Grün oder Öko. Ich muss sagen, der Film hat mir schon die Augen geöffnet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2010 von Oliver, Markus Krüger
Denken kann nicht schaden
We feed the world ist keine langweilige Doku die man so nebenbei laufen lässt. Der Film zeigt dem Betrachter den Irrsinn der Nahrungsmittelindustrie. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2009 von Jürgen Nimmerfroh
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