Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Don't fear the sun, Feel like someone, And somehow, Somehow, Come on', 3. Juli 2007
Mit dem Debütalbum We Can Create aufgenommen in Chapmans winzigem Schlafzimmer, produziert in Kollaboration mit Valgeir Sigurdsson (Bonnie Prince Billy, Björk) auf einer isländischen Mondbasis und abgemischt von Ken Thomas (Sigur Rós, Hope of the States) entstand ein Werk voller atemberaubender Extreme. Die elf Tracks decken das gesamte Sendespektrum ab, von euphorischem Spacerock über folkige Downtempo-Flüstereien bis hin zu klapperndem, dumpf pochendem Noise-Pop.
Und so präsentiert sich Maps der Welt im Jahr 2007 am Rande des Ungewissen, doch wenn man seiner stetig wachsende Sammlung von Lobeshymnen Glauben schenken darf, dann ist dies der Anfang von etwas sehr Großem. Von der britischen Musikpresse bis hin zu Radio 1-DJ Colin Murray, der Don't Fear unter seine Lieblingssingles des letzten Jahres wählte, wird Maps als einer der innovativsten und bahnbrechendsten Künstler gehandelt, die seit langer Zeit auf der Szene aufgetaucht sind.
|
|
|
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
From the Bedroom to the Sky!, 7. September 2007
Schön das es das noch gibt! Ein nicht ganz so lauter Hype von einer nicht ganz so lauten Band aus dem UK. Nix mit Gitarren! Nix mit Nu Rave! Nix mit "The" vorn dran! Ja, nicht mal ne Band ist das. James Chapman hat dieses kleine, famose Debüt in seinem Schlafzimmer irgendwo im englischen Northhampton im Alleingang aufgenommen. Das glaubt man schon vom Hören nicht. Und wenn man diese Platte namens We Can Create" hört, dann wird einen das noch mehr wundern? Denn dieses Album klingt beim besten Willen nicht nach kleiner Schlafzimmerkunst, sondern nach großer Musik. Die dann allerdings doch nicht so gigantisch ist, sondern sich gern auch mal intim zeigt. Hier beherrschen sphärische Flächensounds und elektronische Spielereien das Geschehen. Der Opener So High, So Low" gibt da gleich die Richtung vor. Butterweiche Vocals, harmonische Sounds, die sich aber zwischendrin trotzdem gern mal Ecken und Kanten gönnen. Alles vom Feinsten. Der Rest kann da bedenkenlos anknüpfen. You don't know her Name", Liquid Sugar", Glory Verse" oder To The Sky" seien da als Anspieltipp noch zu empfehlen. Wobei dies auch schon fast egal ist, da es keine wirklichen Ausfälle auf diesem Album gibt. Alles in Allem ist We Can Create" ein sehr homogenes, in sich geschlossenes Werk. Man kann problemlos in diese Musik mit den ersten Takten eintauchen und erwacht sicher auch erst wieder, wenn die letzte Pianotaste in When you leave" losgelassen wurde. Tempo- und Atmosphärenwechsel gibt es zwar auch, aber die fallen nicht großartig ins Gewicht. Der Grundtenor bleibt bei traurig, melancholischen, manchmal aber auch vorsichtig euphorischen Edel-Popsongs voller Wärme und Gefühl. Musik zum Träumen. Auf Albumlänge mangelt es dann vielleicht noch ein wenig an mehr Ideen und Abwechslung, aber das sollte man vorher wissen. Ansonsten gibt es vollkommen zurrecht gehypte ganz große, kleine Songperlen, die einen dann doch irgendwie gefangen nehmen. Dem jungen Musiker., der seit neuestem auch eine Band um sich scharrt ist somit hoffentlich noch eine lange Zukunft beschert.
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Merkwürdige Abmischung..., 14. März 2009
Diese CD war für mich leider ein ziemlich Reinfall. Nicht etwa deswegen, weil sie musikalisch so schlecht wäre, sondern weil ich sie höchstens in sehr mäßiger Lautstärke ertrage!
Ein bedrohlich nahe an der Vollaussteuerung klebender Pegel ist ja heutzutage nicht ungewöhnlich (wenn auch traurig), aber hier geht der Höhenbereich ziemlich auf die Ohren. Mit Tascam VL-X5 (Nahfelder) bzw. Sennheiser HD600 (KH) habe ich hier eigentlich keine totalen Höhenschleudern im Einsatz (aber natürlich schon eine recht gute Auflösung), trotzdem macht das so keinen Spaß. Im Radio war das seinerzeit so nicht zu hören.
Dem Hörer mit einer guten Anlage kann ich dieses Album daher leider nicht unbedingt empfehlen.
Schade drum.
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|