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We Call It Techno!

 Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Englisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Rough Trade Distribution GmbH
  • Erscheinungstermin: 17. Oktober 2008
  • Spieldauer: 100 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001GA20XS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 94.759 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Techno hat Deutschland in die Karte der Popkultur eingetragen. Nirgendwo auf der Welt versetzte die elektronische Tanzmusik das Publikum in eine derart ungebrochene Ekstase. Obwohl die Musik 2009 ihren zwanzigjährigen Geburtstag feiert und die hiesige Szene im Ausland als Gralshüter verehrt wird, ist das Phänomen filmisch bisher nicht angemessen behandelt worden. "We Call It Techno!" nimmt als erster Dokumentarfilm das Thema der ersten Jahre von Techno in Deutschland auf und entwickelt aus Interviews und zeitgenössischen Filmaufnahmen ein präzises, differenziertes Bild.

Innerhalb eines Jahres ist aus fünfzig Stunden Interviews mit dreißig Szene-Aktivisten, zahllosen Archivaufnahmen, Fotos, Flyern und Zeitungsausschnitten ein spannendes Bild der Anfangszeit von Techno in Deutschland entstanden. Maren Sextro und Holger Wick sind seit Langem selbst in der Szene aktiv und konnten auf ein über Jahre entstandenes Netzwerk zurückgreifen. Sie kontaktierten verschollene Legenden und durchforsteten unzählige, meist eingestaubte Privatarchive nach Zeugnissen vergangener Partys und Raves.

Der Film dokumentiert das Geburtsmoment einer Szene, die maßgeblich mitbestimmt hat, wie heute auf der ganzen Welt zu elektronischer Musik gefeiert wird. Der Zuschauer erlebt, wie aus einer avantgardistischen Spezialmusik die Ausdrucksform einer gesamten Generation wurde, wie sich die elektronischen Klänge zwischen 1989 und 1993 von einem Geheimwissen in die Universalsprache der deutschen Jugend verwandelten. Die hundertminütige Reise führt von Frankfurts EBM-Szene in das Berlin unmittelbar nach dem Mauerfall, wo besonders die Ostdeutschen die repetitiven Klänge als Masterplan für ausgelassene Feste umfunktionierten. In den meistens mehr oder weniger zufällig entstandenen Aufnahmen erlebt man Clubs wie das Dorian Gray, UFO, Planet oder Omen, erste Partys wie Tekknozid, Pure Energy, Cosmic Orgasm und die Love Parade. In den ausführlichen Interviews entstehen sehr persönliche Portraits ausgewählter Beteiligter, die den Film jenseits der geschichtlichen Chronologie strukturieren.

"We Call It Techno!" richtet sich an jene, die die Zeit miterlebt haben und sie fast zwei Jahrzehnte später noch einmal Revue passieren lassen wollen - und an die Nachgeborenen, die die Kultur und die Musik erst später kennen gelernt haben. Jenen, die damals auf Techno als reines "Verpeilten"- und Drogen-Phänomen herabblickten, soll der Film ein differenzierteres Bild verschaffen.

"We Call It Techno!": Aus den schwitzenden, schweißüberströmten Gesichtern strahlt die kollektive Vision eines spontaneren, intensiveren, befreiten Lebens. Der Film geht das Wagnis ein, ein Bild des Flüchtigen, Spontanen, Unmittelbaren zu erzeugen. Aus der konturlosen Masse in Ekstase versunkener Körper entsteht ein feinkörniges Portrait eines einzigartigen Moments des Glücks: "Es ging um nichts anderes mehr als um die Musik. Man brauchte nicht mehr Quatschen wie früher in der Disco."

Mit Alex Azary, Andreas Rossmann, Ata, Cosmic Baby, Elsa for Toys, Hell, Jürgen Laarmann, Mark Reeder, Mike Ink, Mijk van Dijk, Ralf Niemczyk, Sven Väth, Tanith, Thomas Koch, Triple R, Upstart, Wolle XDP und anderen.

Ein Film von Maren Sextro & Holger Wick

Synopsis

Inspiriert durch neue Klänge, neue Technologien und die politischen Ereignisse der Zeit entsteht Anfang der 90er Jahre in Deutschland eine Szene, die euphorisch den Beginn einer neuen Ära feiert. In Berlin, Frankfurt und auch in vielen anderen Städten Deutschlands basteln die Aktivisten an einer neuen Musik- und Clubkultur rund um die Koordination Techno und House.
Auf der Berliner Loveparade 1991 treffen die lokalen Szenen erstmals aufeinander. Der Trend gerät zur Bewegung. Ein deutscher "Summer of Love", der schlagartig Lebensläufe ändert und Karrieren loskickt. Das "Prinzip Techno" steht für Experimentieren, Grenzüberschreitung und Selbermachen. aus Fans werden DJs oder Party-Veranstalter. Labels werden gegründet, Plattenläden eröffnet. Die Szene wächst. Eine eigene Welt entsteht. Netzwerke abseits der etablierten Strukturen werden gespannt. Für einen Moment lang scheint alles möglich...

'We call it Techno!' erzählt von der heftigen Entstehungsphase der ersten Popkultur, die maßgeblich in Deutschland entstanden ist. Mit exklusiven Interviews und umfangreichem, weitgehend unveröffentlichtem Film- und Fotomaterial aus den Jahren 1988 - 1993!

Interviews mit:
Alex Azary, Andreas Rossmann, Armin Johnert, Ata, Boris Dlugosch, Claus Bachor, Cosmic Baby, Dimitri Hegemann, Dr. Motte, Elsa for Toys, Frank Blümel, Hell, Jürgen Laarmann, Mark Reeder, Mike Ink, Mijk van Dijk, Ralf Niemczyk, Sven Väth, Talla 2XLC, Tanith, Thomas Koch, Tobias Lampe, Triple R, Upstart, Wolle XDP

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hat mir gut gefallen! 27. August 2009
We Call It Techno ist eine Art Zeitreise. Gezeigt werden seltene, teils private Filmaufnahmen vom Anfang der Techno-Bewegung und deren Auswirkungen auf die Entwicklung von Musik und der Menschen Ende der 80er / Anfang der 90er. Beim Anschauen hatte ich einen Flashback nach dem anderen, da ich die Zeit voll mit erlebt habe und aktiver Discogänger, sowie auch selbst DJ gewesen bin. Am Anfang wurde man für verrückt erklärt, als die ersten Techno-Bretter aufgelegt wurden. Für mich war Techno eine eindeutige Weiterentwicklung von EBM (Electronic Body Music), allerdings deutlich schneller, härter und kommerzieller. Die Technowelle war nicht aufzuhalten und verbreitete sich wie ein Virus. Es war alles erlaubt was gefiel, und wenn die Sounds auch noch so schrill und schräg waren. Für unsere Elterngeneration gab es "Woodstock", für die Jugend von damals Techno, Love Parade und die MayDay. Dies wird eindrucksvoll auf dieser DVD gezeigt. Bilder von der ersten "Love Parade" Ende der 80er. Nicht vergleichbar mit dem heutigen Massenspektakel. Damals liefen 50 Leute hinter einem VW-Bus her, aus dem merkwürdige laute Musik zu hören war. Der normale Verkehr lief parallel weiter und die Leute drehten sich teilweise um, um das merkwürdige Treiben auf der Strasse zu beobachten. Heute unvorstellbar.

Es werden viele DJs und Bands gezeigt, die Techno ins Leben gerufen haben, angefangen von den Urvätern der elektronischen Musik (einer Band aus Düsseldorf), über Nitzer Ebb, Front 242 bis hin zu Westbam. Außerdem werden die aus Techno entstandenen Musikrichtungen wie Euro Dance, House, Trance usw. beleuchtet. Wer damals diese Entwicklung mit erlebt hat, wird begeistert sein. Für alle heutigen Teenies die Möglichkeit sich den Ursprung der elektronischen Tanzmusik einmal näher zu bringen.
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4.0 von 5 Sternen Die gute alte Zeit 22. Januar 2014
Von S. R.
Gibt es für 22€ inkl. Versand auch hier: sensemusic-shop.de/index.php?jump=order

Techno hat Deutschland in die Karte der Popkultur eingetragen. Nirgendwo auf der Welt versetzte die elektronische Tanzmusik das Publikum in eine derart ungebrochene Ekstase. Obwohl die Musik 2009 ihren zwanzigjährigen Geburtstag feiert und die hiesige Szene im Ausland als Gralshüter verehrt wird, ist das Phänomen filmisch bisher nicht angemessen behandelt worden. „We Call It Techno!“ nimmt als erster Dokumentarfilm das Thema der ersten Jahre von Techno in Deutschland auf und entwickelt aus Interviews und zeitgenössischen Filmaufnahmen ein präzises, differenziertes Bild.

Innerhalb eines Jahres ist aus fünfzig Stunden Interviews mit dreißig Szene-Aktivisten, zahllosen Archivaufnahmen, Fotos, Flyern und Zeitungsausschnitten ein spannendes Bild der Anfangszeit von Techno in Deutschland entstanden. Maren Sextro und Holger Wick sind seit Langem selbst in der Szene aktiv und konnten auf ein über Jahre entstandenes Netzwerk zurückgreifen. Sie kontaktierten verschollene Legenden und durchforsteten unzählige, meist eingestaubte Privatarchive nach Zeugnissen vergangener Partys und Raves.

Der Film dokumentiert das Geburtsmoment einer Szene, die maßgeblich mitbestimmt hat, wie heute auf der ganzen Welt zu elektronischer Musik gefeiert wird. Der Zuschauer erlebt, wie aus einer avantgardistischen Spezialmusik die Ausdrucksform einer gesamten Generation wurde, wie sich die elektronischen Klänge zwischen 1989 und 1993 von einem Geheimwissen in die Universalsprache der deutschen Jugend verwandelten.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unprofessionell, selbstverliebt und einseitig 29. Juli 2011
Die Entstehung und Entwicklung der Deutschen Techno-Szene? Sehr interessant, die DVD musste ich mir sofort bei einem Kumpel ansehen. Hungrig nach Information wurde ich durch die ersten Minuten der Eindrücke geführt, und hier schon der erste Schnitzer - anstatt auszuholen und ein geschichtliches Fundament zu legen wirkt das Intro eher wie der Trailer zum Film selbst. Kein Intro, keine Vorankündigung, "los geht die Show". Um ehrlich zu sein war ich zu schnell im Film, und schon gleich beginnen die Widersprüche: Wer war denn nun der Erste? Es beginnt ein Wettlauf von Idealisten und sogar konservativen Techno-Urväter, der nur ein Konzept kennt: Chaos. Dieser Film hat weder Struktur noch wirklich eine Message. Es ist mehr eine Selbstzelebrierung der Nostalgie, wo nichts einer wirklichen Timeline sondern eher einzelnen Themen folgt, die sehr wirr durcheinandergeworfen sind. Der Zyklus bleibt dabei immer der selbe, Kommentare, kurze Videofootage und dazu Musik der Zeit, so wiederholt sich das Paradigma von Anfang bis zum Schluss, keine Höhepunkt, kein Fokus, lediglich Fetzen, die man sich selbst im Kopf zusammenbauen muss. Keine Frage, grundsätzlich sind schon die wesentlichen Themen und Elemente vertreten, doch es ist einfach sehr mühsam, aus den ganzen (teils unnötig langen) Kommentaren einen Konsens zu finden.

So schön und interessant das Thema an sich ist, so mangelhaft ist leider diese Dokumentation.
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