Nun ja, the new hope of death metalprangert als ein Slogan auf dem Pappschuber des dritten Albums von Arsis, davon darf man sich nicht abschrecken lassen. Hier flitzt ein Konglomerat irgendwo zwischen At the Gates, Necrophagist, Death und Dying Fetus durch die Boxen durch 10 kurzweilige Songs in einem transparenten Sound, der gerne hätte druckvoller sein können. Technisch versiert auf hohem Niveau haut die Kapelle einen Hammersong nach dem anderen raus, da müssen einfach ein paar Finger rauchen, denn sehr hervorstechend sind die überwiegend melodischen, teils jazzig und klassisch anmutenden Gitarrenläufe, teilweise schon fast übertrieben in Szene gesetzt reiht sich ein Gitarren-Ohrgasmus an den anderen an. Wunderschönes Teil und ideal für zwischendurch, wenn man die neue Hate Eternal hinter sich hat und danach mit der neuen Origin ein Akustikusneurinom fördern will. Die DVD ist entbehrlich, die Videos sind ganz nett, der Studioreport jedoch von mäßiger Bildqualität.